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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 184

Gesehen: 20.000 especies de abejas (2023)

Gesehen: 20.000 especies de abejas (2023)
(c) DCM Film Distribution

Super schade, aber der hat für mich einfach nicht so richtig funktioniert.

Estibaliz Urresola Solaguren findet viele schöne Bilder und fängt elegant melancholisch-ruhige Momente genau wie das kindliche Freiheitsgefühl im schier endlos langen Sommer ein. Ihre Bilder tragen eine tolle Wärme in sich.

Was ihr jedoch weniger elegant von der Hand geht, ist das Metaphernspiel. Momente wie das Zusammensetzen verschiedener Wachsfigurenelemente zu neuen Menschen, das Spielen mit einer Puppe, deren Unterkörper sich ablösen lässt, und der titelgebende Bienenfact – all das ist super dick aufgetragen und verpasst dem kompletten Film eine Unwucht.

Und dafür, dass wir hier klar

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Gesehen: Laitakaupungin valot (2006)

Gesehen: Laitakaupungin valot (2006)
(c) Pandora Film Verleih

Aki Kaurismäki bekommt mich einfach immer wieder mit seiner sensiblen Art – hier in seiner Annäherung an die Isolation in der Großstadt, die Anonymität wider Willen. Es ist einfach so rührend, als der Protagonist eines Raubes beschuldigt und von der Polizei zu möglichen Kompliz*innen ausgehorcht wird, er jedoch sagen muss: „Ich kenne niemanden“ – und es klar ist, dass er mehr als nur die Gangstertruppe meint.

Den krassen Gegensatz erlebt er schließlich im Gefängnis – eigentlich ein Ort der absoluten Isolation vom Rest der Gesellschaft und damit vermeintlich absoluter Einsamkeit. Doch dort lässt Kaurismäki seinen Protagonisten zum ersten und einzigen Mal

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Layoffs.fyi – der Tech Layoffs Tracker

Layoffs.fyi – der Tech Layoffs Tracker
(c) layoffs.fyi

Einem guten Balkendiagramm kann ich einfach nicht widerstehen. Heute: Turbokapitalismus par bitterer excellence. Die großen Kahlschläge in Tech und Medien in den USA sind wirklich heftig.

Layoffs.fyi - Tech Layoff Tracker and Startup Layoff Lists
[LIVE] Tracking all tech startup layoffs — and lists of employees laid off — since COVID-19. This page is constantly being updated.
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Gesehen: Madame Web (2024)

Gesehen: Madame Web (2024)
(c) Sony Pictures Entertainment Deutschland

Eins muss ich dem Film wirklich lassen: Mit der Vision vom Superheldinnen-Team erst Erwartungen schüren, diese dann komplett zu unterlaufen und eine Girl-Gang-Geschichte zu erzählen, gefällt mir als Kniff. Aber er geht leider nicht auf. Denn die überzeichneten Figuren von Sydney Sweeney, Isabela Merced und Celeste O’Connor finden einfach keinen Halt am schauspielerischen Teflon von Dakota Johnson. Die hat sehr offensichtlich keine Lust darauf, Teil dieses Films zu sein. Kann man ihr nicht verdenken, nur entschuldigt das natürlich nicht ihre fürchterliche lieb-, lust- und emotionslose Performance.

Außerdem ist es eine kreative Bankrotterklärung, trotz des subversiven Kniffes die elende und

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TIL: Es gibt einen Raumschifffriedhof

TIL: Es gibt einen Raumschifffriedhof
(c) SpaceX / Unsplash

Weil ich gerade Constellation schaue, bin ich ins ISS-Rabbit-Hole gefallen und schließlich bei der Erkenntnis gelandet, dass es tatsächlich einen Raumschifffriedhof mitten im Pazifik gibt.

Since the South Pacific Ocean Uninhabited Area is beyond the jurisdiction of any country, very few laws restrict the activity of nations within this area. International treaties exist but do not clearly assign responsibility to countries about the liability for damages and pollution caused by re-entering space debris.

Auch gut: „Radioactive chemicals present in spacecraft are also a cause for concern in the industry."

Spacecraft cemetery - Wikipedia
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Gesehen: The Lesson (2023)

Gesehen: The Lesson (2023)
(c) Port au Prince

THE LESSON erzählt im Prinzip drei Geschichten, aber keine davon sonderlich gut: eine ideengeschichtliche Betrachtung der Kunst, das Familientrauma nach dem Suizid eines Sohnes und eine – die meiner Meinung nach interessanteste der drei – über Klasse.

Die Familie der Sinclairs lässt den Protagonisten seinen ihm zugewiesenen Platz im Haus und implizit der Gesellschaft durch zahlreiche Mikroaggressionen spüren. Sie führen ihn etwa vor, wenn es um Wein geht oder lassen ihn seine vermeintliche Unkultiviertheit mit gezielt bloßstellenden Fragen über Rachmaninow spüren. Sie stellen mit jeder Geste klar: Du magst zwar gebildet sein, aber zu unserer Klasse gehörst du dadurch noch lange&

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