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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 159

CO2-Fußabdruck: Gedruckte Bücher vs. E-Books

CO2-Fußabdruck: Gedruckte Bücher vs. E-Books
(c) Harper Collins
Berners-Lee, the author of The Carbon Footprint of Everything, said the average e-reader has a carbon footprint of around 80 pounds. "This means that I've got to read about 36 small paperback books-worth on it before you break even," he said.

Diese Erkenntnis drüben bei NPR ist natürlich nicht sonderlich überraschend. Aber darum geht es mir hier gar nicht. Vielmehr bin ich im Beitrag darüber gestolptert, dass druckende Verlage etwa mit klimafreundlicheren Schriftarten – also Fonts, die weniger Tinte und Platz auf dem Papier brauchen – experimentieren.

Was das in Zahlen ausgedrückt bedeuten kann, hat Fast Company im April einmal aufgeschrieben.

In
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Gesehen: Mies vailla menneisyyttä (2002)

Gesehen: Mies vailla menneisyyttä (2002)
(c) Pandora Film Verleih

Genau wie Aki Kaurismäki dieses Themas nie wirklich müde geworden ist, genauso hebe ich es auch immer wieder gerne hervor: Es ist ein so großes Fest, dabei zuzusehen, wie offen und wie auf Augenhöhe er immer wieder armutsbetroffenen Menschen begegnet und mit großartig trockenem Humor eine Vorurteilsmauer nach der anderen einreißt. Er lässt sich zudem niemals dazu herab, sein Publikum selbstgerecht anzuklagen, sondern nimmt es wohlwollend an die Hand. Zynismus lässt Kaurismäki auch hier nicht in die Welt seiner Figuren drängen, obwohl der zu jeder Gelegenheit versucht, einzudringen. Aber die Menschen wissen, dass sie mehr sind als du Nummer ihres

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Der LADY VENGEANCE-Score geht mir nicht mehr aus dem Kopf

Der LADY VENGEANCE-Score geht mir nicht mehr aus dem Kopf
(c) capelight pictures

Es ist nun schon ein paar Tage her, dass ich Park Chan-wooks LADY VENGEANCE gesehen habe, aber mehr als der Film hallt bei mir irgendwie immer noch der großartige Score nach.

Schon während des Films habe ich Shazam angeschmissen und konnte erst gar nicht glauben, dass es sich bei dem Score tatsächlich um eine zeitgenössische Komposition handelt, die als Anlehnung an den Barock erdacht wurde und nicht wirklich aus den Federn von Johann Sebastian Bach und Co. stammt.

Ein sich wiederholendes Thema ist außerdem sehr nah dran an Elvis Presleys Can't Help Falling in Love, das sich wiederum auf Jean-Paul-Égide

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Mein Medienmenü - Woche 21/2024 & Migränewetter

Mein Medienmenü - Woche 21/2024 & Migränewetter
(c) Vinicius "amnx" Amano / Unsplash

Es gibt Wochen, die bieten sich regelrecht zum Kultur- und Medienkonsum an – also jedenfalls in den Momenten großer Erschöpfung zwischen den Luftdrucksprüngen...

Filme

Serien

  • Hab diese Woche offenbar wieder gefastet, wie mir gerade aufgefallen ist 😅

Bücher

Games

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Gesehen: La stanza del figlio (2001)

Gesehen: La stanza del figlio (2001)
(c) Studiocanal

Ich habe es sogar als ein bisschen skurril empfunden, hier dieser so ausufernd liberalen Familie zuzuschauen; wie vertraut sie miteinander sind, wie offen, warm und ehrlich interessiert sie miteinander umgehen und welche Wärme das ausstrahlt.

Umso herzzerreißender ist dann der plötzliche Tod des Sohnes, der einfach ein gefährlich großes Loch in dieses Gefüge reißt und dadurch Fragen aufkommen, was diese Familie und auch die Liebesbeziehung der Eltern überhaupt zusammenhält. Und hier kommt Nanni Moretti meiner Meinung nach zu einem sehr berührenden Schluss: Dieser tragische Moment offenbart nicht, dass man nur noch wegen der Kinder zusammen war und sich eigentlich gar

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Gesehen: Flags of Our Fathers (2006)

Gesehen: Flags of Our Fathers (2006)
(c) Warner Bros.

Um das direkt aus dem Weg zu räumen: Dieses Level an Pathos ist irgendwie schon to be expected – immerhin reden wir hier von einem Clint-Eastwood-Film, der sich mit der amerikanischen Geschichte auseinandersetzt. Das macht es nicht besser, aber es überrascht auch nicht.

Interessant ist es in Anbetracht dieser Tatsachen schon, wie konsequent er sich dem Heldenbegriff verweigert, es gegen Ende sogar noch einmal ausformuliert, dass Helden nur von uns aus der Entfernung konstruierte Bilder sind, die wir brauchen, um einen Umgang mit diesem Geschehen zu finden. Der Film maßt sich jedoch nie an, die an der Front kämpfenden Soldaten als

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