Der Film ist so wahnsinnig gut, weil er mehr Wert auf das Psycho in Psychohorror legt und diese Seite immer wieder in den Vordergrund rückt, mehr mit diesen statt den okkulten Abgründen spielt.
Beeindruckt hat mich die klare feministische Lesart, die hier eröffnet wird. Es geht um eine Frau, die von ihrem Mann vergewaltigt wird. Daraus entwickelt sich zunächst eine Kritik am urbanen Zusammenleben. Denn trotz dieser Menge an Menschen auf engstem Raum, trotz Wand an Wand, durch die jedes Wort zu hören ist, scheint sich niemand großartig daran zu stören. Hier liegt der Horror auch darin, dass die

