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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 193

Wiedergesehen: Reign of Fire (2002)

Wiedergesehen: Reign of Fire (2002)
(c) Buena Vista

Unterm Strich gibt sich dieser Film mit ziemlichem Genuss faschistoiden Ideen hin, zeichnet eine militaristische Gesellschaft als absolute Notwendigkeit für das Überleben der Spezies Mensch und gleichzeitig die menschliche Vorherrschaft als naturgegeben. Die letzten Menschen leben praktisch im Postfaschismus, von den Dächern schreit es „Blut und Boden!“.

★☆☆☆☆

IE/GB/US, R: Rob Bowman, D: Christian Bale, Matthew McConaughey, Izabella Scorupco, Gerard Butler, Trailer, Wikipedia
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Kurzgesagt: Did The Future Already Happen? - The Paradox of Time

Kurzgesagt: Did The Future Already Happen? - The Paradox of Time
(c) 愚木混株 cdd20 / Unsplash

Mir raucht der Schädel und wahrscheinlich hat mich dieses Video in eine existenzielle Krise gestürzt. Aber eigentlich war mir dank eines großen Philosophen schon immer klar: „[Time is] a big ball of wibbly wobbly, timey wimey stuff.“

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Gesehen: The Immigrant (2013)

Gesehen: The Immigrant (2013)
(c) Leonine Studios Spielfilm

Es ist so schade, weil ich nicht finde, dass James Gray seinen eigenen Figuren richtig zu fassen bekommt. Bis zuletzt will es nicht so recht gelingen, abseits der an der Oberfläche des Films liegenden Themen eine Vorstellung davon zu vermitteln, wo seine Figuren herkommen, wo sie stehen in dieser Welt und wohin sie wollen. Alles wirkt zu reduziert auf die ausbeuterische Dynamik im Zentrum des Films, die größtenteils nur dem Selbstzweck dient und darüber hinaus wenig erzählt…

…bis auf die implizite Abrechnung mit dem Amerikanischen Traum, dessen Mythos James Gray hier übersetzt. Vielleicht kann es ja wirklich jede*r

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Gesehen: Dealer (1999)

Gesehen: Dealer (1999)
Tamer Yiğit und İdil Üner in Thomas Arslans „Dealer" // (c) Filmgalerie 451

DEALER ist wirklich ein herausragendes Stück Kino, das sich nie den Zwängen und Konventionen sogenannter Milieustudien unterwirft oder diesen Teil der deutschen Gesellschaft gar exotisiert. Thomas Arslan erzählt konsequent die migrantische Perspektive, damit vom ökonomischen Druck bzw. den ökonomischen Verhältnissen und von Existenzen, die in der Folge permanent auf Messers Scheide stehen, bei denen die Abwärtsspirale Normalität ist.

Jede Kleinigkeit kann dich erst in Haft und dann in den Abschiebeflieger bringen. Plötzlich ist es egal, ob du beim Ladendiebstahl erwischt wirst, weil das Geld am Ende des Monats wieder nicht gereicht hat, oder von der Polizei beim Dealen on Koks

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