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Filme & Serien

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Posts tagged with Filme & Serien

Data porn & porn data

Data porn & porn data
(c) Taras Chernus / Unsplash

(Die Überschrift konnte ich mir nicht verkneifen.)

Stephen Follows hat im Auftrag des Economist untersucht, ob, wie und ein bisschen auch warum Sex in Spielfilm eine immer kleiner werdende Rolle spielt.

We looked at the top 250 grossing films of each since 2000, tracking the level of sexual content via signals from film rating bodies and film databases.

Und weiter:

Comapring each year to the baseline of 2000, we can see a steady decline in the amount of sex in feature films. By 2023, it had fallen by almost 40% from the start of the century.
Why is sex in movies declining?
A couple of years ago, I looked into whether erotic thrillers were indeed dying out or if it was just availability bias due to the fact that the main examples which come to mind are mostly from the 1980s.

Mir ist der Diskurs rund um dieses Thema, der oft Bezug auf die Gen Z nimmt, auch nicht entgangen. Zuletzt regelrecht irritiert davon war ich bei SALTBURN (2023), bei dem in meiner Tiktok-Blase gerade bei Vertreter*innen der Gen Z oft das Wort „verstörend“ in den Mund genommen wurde, während ich beim besten Willen nichts ausmachen konnte, das eine solche Reaktion bei mir hervorgerufen hätte. (Vielmehr sind diese Szenen einfach nur das folgerichtige und dadurch gewissermaßen auch erwartbare Ergebnis der vorangegangenen Ereignisse. Aber diese Wahrnehmung ist wahrscheinlich eine andere Diskussion.)

Alex Garland über kosmetische Eingriffe und künstlerischen Ausdruck

Alex Garland über kosmetische Eingriffe und künstlerischen Ausdruck
(c) Jay Dixit unter CC BY 4.0

Alex Garland spricht beim British Film Institute über seinen Film CIVIL WAR. Wie viele andere Q&As beim BFI ist das alleine schon deshalb interessant, weil die Gespräche vielleicht nicht unbedingt tiefer, aber anders in Filme und das Handwerk eintauchen. Hier hat mich besonders ein Thema (ab 09:07) aufhorchen lassen: Alex Garland spricht darüber, dass Kirsten Dunst für eine der zentralen Rollen im Film perfekt war, weil sie keine sichtbaren kosmetischen Eingriffe im Gesicht hat vornehmen lassen, das eben Alter und darüber Erfahrung sowie einschneidende Erlebnisse impliziert. Interessant ist das, weil das die Dichotomie von körperlicher Selbstbestimmung aund künstlerischem Ausdruck verdeutlicht.

Broey Deschanel über „Männerfilme“

Broey Deschanel über „Männerfilme“
(c) Broey Deschanel, Hannah Raine, Warner Bros.

Gewohnt interessantes Video von Broey Deschanel, die diese eine bestimmte Art von „Männerfilmen“ in einen aktuellen gesamtgesellschaftlichen Kontext rückt und in Bezug zur Krise der psychischen Gesundheit setzt. (Ich mag den Großteil dieser Filme immer noch nicht, erkenne aber an, die hier beleuchteten Aspekte bisher nicht ausreichend anerkannt zu haben.)

Ich liebe den „Challengers“-Score

Ich liebe den „Challengers“-Score
(c) Warner Bros.

Über meine Begeisterung für den CHALLENGERS-Score aus den Federn von Trent Reznor und Atticus Ross habe ich ja in meiner kurzen Kritik bereits geschrieben.

Erstmal finde ich, dass wir alle vor David Fincher auf die Knie fallen sollten, weil er es geschafft hat, Trent Reznor (und Atticus Ross) zu überreden, es doch noch einmal mit FilmMusik zu versuchen. Was die beiden hier abgeliefert haben, macht praktisch den halben Film aus. Es war für mich unmöglich, mich nicht von der Energie des treibenden Scores anstecken zu lassen.

Trotzdem will ich den hier nochmal gesondert festhalten, nachdem ich ihn seitdem noch ein paarmal durchgehört habe. Dabei ist mir auch aufgefallen, wie nah an Nine Inch Nails dieser Score durch seine verzerrten Gitarren tatsächlich ist. Das flog im Kino irgendwie über meinen Kopf hinweg.

Was macht gutes Filmblut aus?

Was macht gutes Filmblut aus?
(c) Hunter Cosford / Unsplash

Indiewire stellt die wirklich wichtigen Fragen: Was macht eigentlich gutes Filmblut aus? Und welche Regisseure haben welche Vorlieben? Kann ich das trinken? Sollte ich das trinken?

One of the key ingredients for Smith (along with zinc oxide, corn syrup, and food coloring) is Kodak Photo-Flo, a wetting agent that’s used in photography development. “The trick is getting the proportions just right,” Elsey told IndieWire. “Zinc oxide gives you a creamy base, corn syrup thickens it up and gives it a glossy finish, and food coloring gives it that real blood look. But it’s not just red food coloring you need; you also need a little blue and yellow to get the perfect hue.”
Turns Out, the Basic Recipe for Fake Blood Hasn’t Changed Much Since the ’70s
The fake blood recipe used in movies hasn’t changed much since ‘Taxie Driver’ but offers plenty of variations for shoots. Vegan blood, anyone?

Der „Yellowjackets"-Soundtrack drückt alle meine Millennial-Knöpfe

Der „Yellowjackets"-Soundtrack drückt alle meine Millennial-Knöpfe
(c) Showtime, Paramount

Ich bin gerade total von Yellowjackets gehookt und bin fest davon überzeugt, dass ich von den Produzent*innen mehr oder weniger geschickt, aber auf jeden Fall effektiv verführt werde. Denn alles an dieser Serie drückt meine Millennial-Knöpfe. Ich meine: Wer kann diesem Soundtrack ernsthaft widerstehen? 😅

Hier der Album.Link für den OST der Staffel 2. Mir gefällt es selbst nicht so sehr, hier Spotify einzubetten, aber dort ist eben die super kuratierte Playlist zu finden und der Embed-Player liefert sofort einen Überblick. Ein Übersicht steht außerdem in der Wikipedia.