Ich gehöre ja auch zum eher kleinen Lager von Menschen, die Julia Ducournaus ALPHA echt gut fanden. Daher freue ich mich umso mehr darüber, dass auch Ipke F. Cornils diese Begeisterung auch teilt und sie hinaus in die Welt trägt – hier etwa bei Marcus Stiglegger in den Projektionen.

Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!
Wer noch nicht eh schon über ein dringend zu empfehlendes Podcastabo der Langen Nacht darauf aufmerksam gemacht wurde: Die Kolleg*innen haben anlässliches des Todes von Alexander Kluge im Archiv gegraben.

Kollegin Bena hat drüben auf Instagram eine großartige Auswahl von Filmen der 2020er, die von Frauen inszeniert wurde, zusammengestellt. Reinfolgen lohnt sich!
Unbedingt lesens- und/oder hörenswert ist die Recherche von Ronan Farrow und Andrew Marantz im New Yorker zu OpenAI-Chef Sam Altman, die sich über rund anderthalb Jahre gezogen hat und unter anderem Gespräche mit mehr als Hundert Menschen zu einem Porträt eines Typen zusammenführt, der mir am Ende echt Jan-Marsalek-Vibes gibt.

Ähnlich wie Julia Ducournaus ALPHA wird auch Olivier Assayas' nun ebenfalls im Kino laufender THE WIZARD OF THE KREMLIN kontrovers diskutiert. Für mich ist er Teil einer Entwicklung, Teil einer Reihe von Filmen, die entweder einen konkrete Innenperspektive aus Russland bieten oder sich in sie hinein imaginieren. Drüben habe ich die Kollegen also mal dazu angeregt, ein bisschen mit mir in dieser Gemeleage zu baden.

Auch drüben war Alexander Kluges Tod Anlass, noch mal auf einen Aspekt seines Schaffens und Wirkens hinzuweisen: dctp.tv.

Terrence Malicks DAYS OF HEAVEN ist noch bis Monatsende bei Arte in der Mediathek.
So nämlich!
Bevor ich gezwungen werde 5 Sekunden Werbepausen bei Instagram anzuschauen, schließe ich lieber die App und scrolle über was anderes.
— extrakaese (@extrakaese.bsky.social) 2026-04-09T15:37:44.272Z


