Schöner erster Aufschlag von Martin Fehrensen of Social Media Watchblog-Fame, der jetzt auch Youtube macht.
Warum ist der organische Google-Traffic 2025 global um ein Drittel eingebrochen? Was bedeutet es für unsere Demokratie, wenn die „eine richtige Antwort“ der KI das Abwägen überflüssig macht? Diese Fragen beschäftigen gerade ein Drittel der deutschen Redaktionen in internen Strategiemeetings – doch öffentlich spricht kaum jemand darüber.
Mal davon abgesehen, dass das inhaltlich natürlich erstklassige Ware ist, finde ich alleine dieses Ausprobieren vor der Kamera inspirierend. Ich überlege nämlich auch gerade wieder, wie ich meine Gedanken zu Film(en) in Bewegtbild gießen könnte – also so, dass es zumindest für ein paar Menschen auch interessant ist.
Im vergangenen Jahr habe ich mal ein paar Wochen lang vertikale Dreiminüter rausgehauen. Das waren im Prinzip „Übersetzungen“ meines Letterboxd-Tagebuchs. Und das war tatsächlich noch, bevor die Hochkantplattformen dem KI-Slop nicht nur bereitwillig die Türen öffneten, sondern ihn auch noch durch entsprechende Features in den eigenen Tools ermöglichten. Mein Gedanke: Warum sollte ich eigentlich noch ein Format bespielen, bei dem ich neben seelenlos dahingeprompteten Inhalten stattfinden muss? Das hat mir ganz schnell den Spaß an der Sache genommen.
Aber die Lust auf Video ist seitdem nicht verschwunden. Nur glaube ich mittlerweile, dass der Spaß mit Hochkantvideos und den damit verbundenen Konventionen einfach nicht mehr wiederkommen wird. Es sollte schon quer- und langformat sein – jedenfalls länger als die gequetschten drei Minuten.
Die ein oder andere Idee – Konzept kann man das noch nicht nennen – habe ich im Hintergrund schon mal ausformuliert. Aber das kann man natürlich auch unendlich lange so treiben. Ich muss demnächst wahrscheinlich auch einfach mal loslegen und mich dabei finden, sonst zerdenke ich das alles nur unnötig.













