Es scheint redundant, erst den Namen Ken Loach zu nennen und dann trotzdem noch zu erwähnen, wie nuanciert hier die Zusammenhänge zwischen ökonomischer Ungleichheit, den Folgen fehlender politischer Teilhabe, autoritärer Schulbildung sowie weggebrochener öffentlicher Räume des Zusammenkommens außerhalb der eigenen vier Wände und in Flammen aufgegangener berufliche Perspektiven inszeniert werden. Aber dennoch: Irre, wie nuanciert und organisch das alles ineinandergreift.
All das führt zu einer radikalen Entsolidarisierung nicht nur innerhalb einer Gesellschaft, sondern sogar innerhalb individueller Familiengefüge. Das dadurch entstehende Vakuum wird direkt vom autoritären Geist gefüllt. Bereits einfach nur als Kind zu existieren, ist in den Augen dieser Geister