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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 51

Raffael hat Wissenschaft mitten im Herzen der katholischen Kirche abgefeiert

War der Maler ein renaissancistischer Troll? Wahrscheinlich nicht. Aber der Gedanke gefällt mir trotzdem.

Raffael hat Wissenschaft mitten im Herzen der katholischen Kirche abgefeiert

Aus der Reihe TIL:

In the early 1500s, two of the greatest artists of all time were working just a few rooms apart in the Vatican. Michelangelo was painting the ceiling of the Sistine Chapel at the same time Raphael was working on a painting in the Pope’s private library: The School of Athens. Both are considered masterpieces of the Renaissance. Michelangelo’s work sets out to reveal divine truth through the human form, while Raphael’s work celebrates human intellect and classical heritage. Two defining ideas of the Renaissance.

Es erscheint mir jetzt prinzipiell viel spannender als zuvor, mich mit der Kunst im Vatikan ein bisschen mehr auseinanderzusetzen. Denn mir war bisher nicht klar, wie sehr Raffael in seinem Fresko Die Schule von Athen geistige und wissenschaftliche Errungenschaften der Menschheit ins Zentrum stellte – ausgerechnet mitten im Herzen der katholischen Kirche, was für mich total widersprüchlich erscheint.

Big Joel obduziert Bill Maher

Ja, das scheint das passende Verb zu sein. Denn intellektuell betrachtet ist da nicht mehr viel Leben übrig.

Big Joel obduziert Bill Maher
Foto: Matt McClenahan unter CC BY-NC-SA 2.0; Zuschnitt von mir

Als 2008 RELIGOLOUS erschien, war ich gerade so noch Teenager. Das ist natürlich keine wasserdichte Rechtfertigung dafür, dass ich von dem Film recht angetan war, aber auf jeden Fall ein fruchtbarer Boden für Bill Maher, der darin quer durch die kognitiven Dissonanzen (institutionalisierter) Religion watet.

Wenn ich heute Szenen des Films sehe, ist es kaum zu ertragen, was für ein selbstgefälliger Edgelord Maher damals war. Turns out: Seit 2008 hat sich anscheinend nichts geändert – nur eben die Kampfplätze.

Big Joel, den ich für seine unerwarteten, unkonventionellen und fast schon obsessiven Deep Dives immer wieder gerne schaue, hat in fast anderthalb Stunden mal aufgedröselt, in welchen intellektuellen Sphären sich Maher heute bewegt.

Weil Zeit ein flacher Kreis ist, müssen wir wieder über Advertorials reden

Tolle Podcast-Episode von Patrick Lohmeier für die Verbraucherzentrale Berlin zum Weiterempfehlen!

Weil Zeit ein flacher Kreis ist, müssen wir wieder über Advertorials reden
Foto: Julian Hochgesang / Unsplash

Time is a flat circle und ich dachte eigentlich, wir wären schon längst über den Punkt hinweg, über Advertorials aufklären zu müssen. Aber stimmt schon, die Grenze zwischen journalistischen und werblichen Inhalten ist besonders im Zeitalter der Influencer*innen noch einmal durchlässiger geworden oder hat zumindest an Trennschärfe verloren.

Warum das ganze Thema also nicht nur „alter Wein in neuen Schläuchen" ist, beleuchtet Patrick Lohmeier of Bahnhofskino-Fame in einer Episode des Dürfen die das?-Podcasts der Verbraucherzentrale Berlin – schön locker, aber in angemessener Tiefe und mit einer tollen Bandbreite an Expert*innen.

Dr. Dexter gegen Corona und HIV am 05. August 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: der absurden Castliste des nächsten Films von Noah Baumbach, notwendigem Tierschutz für Firefox und Googles Kunsthass

Dr. Dexter gegen Corona und HIV am 05. August 2025
Foto: Markus Spiske / Unsplash

Von großartigen Neuigkeiten im Kampf gegen HIV berichtet Wired: „Evidence is growing that some HIV-infected infants, if given antiretroviral drugs early in life, are able to suppress their viral loads to undetectable levels and then come off the medicine."

Daran anknüpfend bin ich drüben bei Bluesky auf diesen großartigen Thread von Darryl Mott gestoßen.

If you want a weird but true fact to talk about: Dexter Holland, lead singer of The Offspring, was instrumental in this. His doctorial thesis in molecular biology was sequencing mRNA in HIV. The paper was also heavily cited in creating the COVID-19 vaccine.

Darryl Mott (@gamerstavernshow.com) 2025-08-01T13:53:42.445Z

Die (Almost) Dialies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

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Firefox geht's nicht gut, wie Caschy kurz zusammenfasst:

Schaut man aktuell auf die Zahlen, dann hat man global 149,63 Millionen aktive Anwender (Stand 28. Juli). Das sind die MAUs, also die monatlich aktiven Anwender. Ein historisches Tief für den Browser. Als Vergleich: 2024 waren es zum gleichen Zeitpunkt 155 Millionen, 2023 noch 164 Millionen. Und in den Jahren davor war es eben auch besser.

Auch, wenn der Browser sich an manchen Stellen doch eher archaisch anfühlt, ist Firefox aus Überzeugung der Browser meiner Wahl. Denn so ziemlich alle benutzbaren Alternativen basieren auf Chromium. Chromium ist zwar Open Source, aber de facto bestimmt Google, wohin die Reise geht. Im Umkehrschluss bestimmt Google, mit welchen Mitteln (und technischen Voraussetzungen) wir das Internet betreten und wahrnehmen. Und Google hat natürlich (vor allem finanzielle) Interessen daran, dass das uns präsentierte Netz einem bestimmten Bild entspricht – Stichwort Werbung.

Ich bin auch deshalb extrem gespannt, was aus Ladybird wird. Aber mehr als „We are targeting a first Alpha release for early adopters in 2026" gibt's dazu auch noch nicht zu sagen.

Firefox mit historischem Tief
Zuletzt habe ich mir den Firefox letztes Jahr im Dezember vorgenommen. Schon damals musste ich festhalten, dass die Nutzerzahlen sinken.…

Annika Brockschmidt und Rebekka Endler widmen sich in ihrem Podcast Feminist Shelf Control in zwei Episoden dem Alt-Right-Hochglanz-Frauenmagazin Evie Magazine und schlagen auch die Brücke zur Sidney-Sweeney-Jeans-Situation, Peter Thiel und die komische (fast schon zugewandte) Faszination der deutschen Feuilletons mit diesem Faschisten.


Der nächste Film von Noah Baumbach heißt JAY KELLY und diese Castliste ist der absolute Wahnsinn...

Eher nicht so der Wahnsinn ist, dass der wieder bei Netflix läuft. Zwar wird auch im deutschen Teaser „In ausgewählten Kinos ab 20. November" proklamiert, aber wenn das am Ende nur zwei Buden in Berlin sind, kriege ich wieder schlechte Laune.


I love @jasonkoebler.bsky.social take on AI in journalism discussed on the @404media.co podcast. "If AI is so transformative here, show me the reporters publishing more high quality pieces with AI that weren't doing it before." (paraphrasing) This is the right take. We need proof, not hype.

Jake Williams (@malwarejake.bsky.social) 2025-08-05T14:42:10.811Z

Mal davon abgesehen, dass THE WIZARD OF OZ damit dennoch irgendwie auf die Schlachtbank gelegt wurde, ist das ein absolut widerlicher Move von Google und nur noch eine weitere Schicht auf dem „Wir hassen Kunst und verachten alle Kunstschaffenden"-Kuchen.

So apparently, it may turn out that The Wizard of Oz at the Las Vegas Sphere wasn’t entirely made in AI and Google threw the VFX crew under the bus by claiming it was all done by artificial intelligence. If true, then fucking yikes.

Crimson Mayhem (@crimsonmayhem.bsky.social) 2025-08-05T04:19:39.179Z

Der neue WAR OF THE WORLDS ist kein Autounfall, sondern das mit 20 Clowns gefüllte Auto, das ungebremst auf die Hüpfburg zurast.

Gesehen: War of the Worlds (2025) - Ice Cube in der Hüpfburg
Kein Autounfall, sondern das mit 20 Clowns gefüllte Auto, das ungebremst auf die Hüpfburg zurast.

AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-08-05T16:21:40.08101000Z

Gesehen: War of the Worlds (2025) - Ice Cube in der Hüpfburg

Kein Autounfall, sondern das mit 20 Clowns gefüllte Auto, das ungebremst auf die Hüpfburg zurast.

Gesehen: War of the Worlds (2025) - Ice Cube in der Hüpfburg
Foto: Universal Pictures

Es ist so krass, wie albern und all over the place dieser Film ist. Ich würde gar nicht sagen, dass das ein krasser Autounfall ist, bei dem man einfach nicht wegschauen kann. Es ist viel mehr das mit 20 Clowns gefüllte Auto, das ungebremst auf die Hüpfburg zurast, in der Ice Cube grimmig dreinblickend im Schneidersitz herumlümmelt.

Ein paar interessante Aspekte hat der Film dennoch:

Zum einen fühlt der Film durchaus dem nach, dass auch Überwachungskapitalismus und staatliche Überwachung ästhetisch immer näher an öffentliche digitale Räume heranrücken. Da ist ein Bodycam-Feed von einer Razzia mit der Einsatzleitung im angegliederten Chat kaum noch von einem durchschnittlichen Twitch-Stream zu unterscheiden. Beide digitale Räume bedingen sich gewissermaßen gegenseitig, treiben sich voreinander her und inspirieren einander.

Daten als Wesenskern der Macht(ausübung) zu inszenieren und damit H. G. Wells' Vorlage zu remixen ist gar nicht so dumm – im Gegensatz natürlich zur komplett albernen Umsetzung. Es hilft natürlich auch nicht, dass der Film unfassbar billig aussieht und deshalb auch nicht mit Schauwerten ablenken kann. (Ich habe jetzt noch nichts dazu gelesen, aber im Verdacht, dass die Tripod-Szenen zwar vielleicht nicht komplett aus der KI gefallen, aber mindestens einmal durch eine durchgeschleift wurden.)

Ansonsten ist das alles um vier oder fünf stumpfe Catchphrases herum gestrickt, die man von Ice Cube offenbar zum Leidwesen aller erwartet.

★☆☆☆☆

🇺🇸, R: Rich Lee, D: Ice Cube, Eva Longoria, Clark Gregg, Iman Benson, Henry Hunter Hall, Devon Bostick, Andrea Savage, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Universal Pictures

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A ★ review of War of the Worlds (2025)
Es ist so krass, wie albern und all over the place dieser Film ist. Ich würde gar nicht sagen, dass das ein krasser Autounfall ist, bei dem man einfach nicht wegschauen kann. Es ist viel mehr das mit 20 Clowns gefüllte Auto, das ungebremst auf die Hüpfburg zurast, in der Ice Cube grimmig dreinblickend im Schneidersitz herumlümmelt. Ein paar interessante Aspekte hat der Film dennoch: Zum einen fühlt der Film durchaus dem nach, dass auch Überwachungskapitalismus und staatliche Überwachung ästhetisch immer näher an öffentliche digitale Räume heranrücken. Da ist ein Bodycam-Feed von einer Razzia mit der Einsatzleitung im angegliederten Chat

Diese Zahl schockiert! am 04. August 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: Brodnig über Substack, ich über verzückende Podcast-Cover und einer tollen Gelegenheit für BKM-Mitarbeiterinnen

Diese Zahl schockiert! am 04. August 2025
Foto: Bobby Mc Leod / Unsplash

Substack ist eine furchtbare Plattform, die von Menschen mit furchtbaren Ansichten geführt wird, die jedoch immer noch von vielen tollen Menschen für die Verbreitung eigener Inhalte genutzt wird. Hier im Blog habe ich auch immer wieder Links zu kritischen Auseinandersetzungen mit dem Dienst geteilt. Aber ich habe eben auch weiterhin auf Texte verlinkt, die mit Substack publiziert wurden – zuletzt erst am Samstag.

Thematisch dazu schließt Ingrid Brodnig in ihrem von Steady gehosteten Newsletter an:

Als einzelne Person kann man nicht beeinflussen, welche Regeln Substack (oder andere große Plattformen) festlegen. Man kann aber beeinflussen, auf welchen Plattformen man selbst aktiv ist. Und gerade weil es Alternativen zu Substack gibt, erscheint es mir sinnvoll, stärker diese Alternativen sichtbar zu machen.

Für mich gehört auch dazu, wenn möglich nicht mehr auf Substack zu verlinken – so weh mir das in manchen fällen tut.

Wir müssen über Substack – und seinen Umgang mit Nazis – sprechen
Substack ist eine der wichtigsten Plattformen, mit der Menschen Newsletter betreiben und Geld über Abos bekommen. Doch Substack hat ein Nazi-Problem.

Die (Almost) Dialies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

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Ich bin ja wirklich großer Fan der Langen Nacht im Deutschlandfunk Kultur und habe hier schon viele Ausgaben lobend festgehalten. Aber jetzt muss ich auch mal negative Medienkritik üben, denn die jüngste Ausgabe zu Kurt Tucholsky gehört leider zu den faulsten Audiofeatures, die ich seit langer Zeit gehört habe. Denn viel mehr als eingesprochene Schriftstücke Tucholskys, verbunden mit einer Handvoll überleitender Sätze, gibt es hier nicht zu hören.

Einerseits funktioniert das, denn so wird Tucholskys Weg und sein Schaffen in seinen eigenen Worten nachgezeichnet. Warum ich damit trotzdem ein Problem habe: Tucholsky lesen kann ich auch selbst. Von einem Format wie der Langen Nacht erwarte ich Hintergründe und Einordnungen. Doch das gibt es hier praktisch nicht.

Kurt Tucholsky: scharfsichtiger literarischer Chronist
Kurt Tucholsky war eine der originellsten Figuren der deutschen Literatur. In der Weimarer Republik wollte er verändernd auf seine Zeit einwirken.

Lustig wärs ja...

Weimer: "Alle Mitarbeiter haben künftig in dienstlichem Schriftverkehr das Gendern vollständig zu unterlassen." Beamte: "Ah. Okay. Mitarbeiterinnen dürfen also weiter."

Maria Sattelschmied (@mariasattelschmied.bsky.social) 2025-08-03T14:31:13.834Z

Constanze Kurz fasst bei Netzpolitik.org die Pläne von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) aus verschiedensten Perspektiven zusammen. Mir fällt zu diesem Clown langsam auch keine Beschreibung mehr ein, die nicht justiziabel wäre. Aber im Gegensatz zu Dobrindt würde ich ein Gerichtsurteil annehmen.

Palantir und biometrische Überwachung: Dobrindts „Sicherheitspaket“ missachtet Grundrechte
Dobrindts neues „Sicherheitspaket“ wird von allen Seiten kritisiert: Die geplante automatisierte Gesichtserkennung und die polizeiliche Datenanalyse fallen bei IT- und Menschenrechtsexperten durch. Das Innenministerium hat eingeräumt, Palantir-Software zu prüfen. Experten lassen auch daran kein gutes Haar, die Palantir-Nutzung sei die „schlechteste Wahl“.

Richard Brodys fantastisches Plädoyer für die geschriebene Kulturkritik hatte ich neulich hier im Blog untergebracht. Anlass seines Textes war die Entscheidung der New York Times vier Kritiker:innen von ihren bisherigen Beats abzuziehen. Max Tani hat nun bei Semafor aufgeschrieben, was die Belegschaft intern daraus gemacht hat.

In a letter sent Monday to the paper’s leadership and seen by Semafor, nearly 50 unionized culture staffers said they were “shocked and deeply concerned” by the reassignments and said that since the news broke, “confusion has only grown about these changes and the targeting of four valued colleagues who have been strong, authoritative voices on the desk.”

Ich bin GESCHOCKT, dass es noch Medien gibt, die a) überhaupt noch 50 Kultur-Redakteur:innen haben, die dann b) auch noch betriebsrätlich organisiert sind. Also geschockt im positiv überraschten Sinne.

Wie auch immer: Die NYT-Verantwortlichen haben offenbar nichts aus dem für die gesamte Branche desaströsen pivot to video gelernt und lassen nun von Tiktok und Co. vor sich her treiben.

Times staff who spoke with Semafor said that overall, the paper’s leadership did not explain in detail how it saw criticism changing, and did not offer many clues as to the types of new story forms the masthead was seeking.
New New York Times culture section edges toward video
The paper moved four of its critics around the newsroom as it rethinks its critical voice.

Ich habe jetzt die Critics at Large vom New Yorker abonniert und bin absolut verzückt vom Cover 🤩

Critics at Large
A weekly culture roundtable from The New Yorker’s critics.

Ghost, das CMS, mit dem ich dieses Blog betreibe, ist heute in der neuen Version 6.0 erschienen und das ist mir eine Erwähnung wert. Denn die technischen Möglichkeiten, die das System nun ohne elendiges Gefrickel für das Publizieren von Inhalten bereitstellt, sind beeindruckend.

Bild: Ghost.org
Ghost 6.0
Networked publishing, native analytics, and $100M earned by indie publishers

Seit den vorherigen Dailies habe ich eine Meinung zu diesen Filmen gehabt:

Gesehen: The Dead Zone (1983) - Ein trojanisches Pferd voller Unfreiheit
Vor lauter Schmetterlingseffekten und Hitlerbabys das Leben nicht mehr sehen
A review of Decalogue VIII (1989)
Du sollst nicht falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten. Ein verzwacktes Was-wäre-wenn-Spiel in Kombination mit Rückschaufehlern und gewissermaßen auch einem Präventionsparadox. Kieślowski zelebriert den Zustand des Unauflösbaren, aber auch das Anerkennen des Menschseins des jeweiligen Gegenübers. Denn darin liegt die zukunftsgerichtete Hoffnung. Und ich habe den Eindruck, dass sich das auch im Color-Grading dieser Episode spiegelt. Zum ersten Mal im Dekalog hatte ich das Gefühl, mich nicht in einer grauen und folglich ausweglos elenden Welt wiederzufinden. Hier sind die Farben viel gesättigter, intensiver, klarer und breit gefächerter als bisher.

AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-08-04T16:20:39.76429300Z