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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 171

Die Farben von Luca Guadagnino

Die Farben von Luca Guadagnino
(c) MFA+ Filmdistribution

Ich mag diese kleinen Zusammenschnitte von Little White Lies einfach. Luca Guadagnino schafft es immer wieder Filme zu inszenieren, die auch durch ihre Farbgebung so einladend wie Sommerferien wirken. Und manchmal nutzt er diesen Effekt, um den Zuseher*innen ein falsches Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

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Ein kleines Weltraumabenteuer direkt im Browser

Ein kleines Weltraumabenteuer direkt im Browser
(c) Little Workshop

Die Pariser Kreativbude Little Workshop hat ein kleines und wirklich sehr feines Spiel namens Equinox entwickelt, das dank WebGL komplett im Browser – mobil und Desktop – läuft:

We think the Web needs more narrative-driven experiences, where stories unfold via exploration and user interaction. So we embarked on creating our own interactive story about something awesome: space travel!

Es ist nicht sonderlich lang, ich habe es gerade in weniger als zehn Minuten „durchgespielt“. Der Vibe hat mich direkt an das großartige Alien: Isolation erinnert. Hier geht's direkt zum Spiel, etwas mehr zu Equinox steht auf der Projektseite.

Equinox — Little Workshop
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Gesehen: The Wrestler (2008)

Gesehen: The Wrestler (2008)
(c) Studiocanal

THE WRESTLER ist für mich vor allem als Medienkunstwerk interessant, mit Mickey Rourke als wandelnden Metakommentar auf die kulturindustriellen Prozess in Hollywood™, auf eine durchkapitalisierte Gesellschaft in der jede Handlung, jede Beziehung an Bedingungen geknüpft ist, letztlich alles einer geschäftlichen Logik folgt. Eine Gesellschaft, die alle aussortiert bzw. regelrecht ausspuckt, die dieser Logik nicht folgen wollen oder können.

Gleichzeitig ist Rourkes Figur eine tragische Gestalt, die sich so sehr an der eigenen Vergangenheit festklammert, dass sie aus den Augen verliert, was es heißt, ein guter Mensch zu sein, die eigenen Werte immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Und

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Gesehen: Saint Maud (2019)

Gesehen: Saint Maud (2019)
(c) Stage 6 Films

Das Hinwenden zum religiösen Fanatismus spielt hier eine – zu meiner Überraschung – sehr untergeordnete Rolle. Es ist jedoch ein effektives metaphorisches Werkzeug, wenn es darum geht, das Gefühl des zunehmenden Fremdseins in der eigenen Haut, der eigenen Welt, des eigenen Umfelds zu transportieren.

Maud fühlt eine so starke Verbindung zu Amanda, weil sie sich in einem ähnlichen Prozess befindet. Nur, dass Amanda keine Wahl zu haben scheint. Eine Krankheit drängt sie aus ihrem einstigen Leben und führt eine radikale Entfremdung herbei. Doch Mauds Trauma scheint sich anders zu manifestieren – und zwar als Dissoziation.

Letztlich sehen wir zwei zunehmend vereinsamende

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Wunderschön illustrierte Momente von Clément Thoby und Laura vm

Wie wunderschön sind bitte diese kleinen Momente, gezeichnet von Clément Thoby und animiert von Laura vm? ❤️

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Kinotagebuch: Civil War (2024)

Kinotagebuch: Civil War (2024)

Es hat ein Weilchen gedauert, bis der Film bei mir als Satire geklickt hat. Weil sonderlich feinsinnig ist es nicht unbedingt…

…die New York Times als alten, fußlahmen und übergewichtigen Reporter zu inszenieren.

…Nick Offerman in der Rolle des Präsidenten ein paar Trump nicht ganz unähnliche Dinge sagen zu lassen.

…aus Wagner Moura einen zynischen Haudegen zu machen, der sich nur mit um die Ohren fliegendem Blei überhaupt noch richtig spüren kann.

…Cailee Spaeny als noch nicht korrumpierte und von ihren Idealen getriebene Jungjournalistin an die Hand von Kirsten Dunst in der Rolle der abgebrühten Starfotografin zu&

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