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Feuilleton & Firlefanz

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Mein Medienmenü – Woche 18/2024 & ein großes Rätsel

Mein Medienmenü – Woche 18/2024 & ein großes Rätsel

Gestern Abend noch auf Bluesky geschrieben und mehr muss ich zur vergangenen Woche und eigentlich einigen Wochen davor kaum noch schreiben 😅

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Gesehen: Tromperie (2021)

Gesehen: Tromperie (2021)
(c) Why Not Productions, La Pacte, Canal+, Cine+

Arnaud Desplechin dreht sich hier um den Begriff des Absoluten. Gibt es die absolute Liebe, die absolute Treue, die absolute Freundschaft, die absolute Ehrlichkeit und das absolut Gute im Wesen der Menschen? Es ist natürlich nicht sonderlich überraschend, dass die Antwort überaus komplex und deren Formulierung ohne Graustufen gar nicht möglich ist.

Zuerst war es für mich durchaus gewinnbringend, mich auf diese Gedankenspiele einzulassen. Zu Beginn stößt die strenge Verweigerung des Films, selbst absolute Urteile zu fällen, interessante Denkräume auf. Doch irgendwann dreht sich alles nur noch im Kreis. Da war ich dann raus.

★★★☆☆

FR, R: Arnaud Desplechin,
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Gesehen: Batman & Robin (1997)

Gesehen: Batman & Robin (1997)
(c) Warner Bros.

Ich mag diesen Batman-Camp ja eigentlich total, aber Joel Schumacher gelingt hier die Gratwanderung einfach nicht. Oder das war gar nicht sein Ansinnen, denn es fühlt sich schon so an, als ob sich der Film sehr bewusst über die Vorlagen lustig macht – und das steht ihm nicht sonderlich gut zu Gesicht. Denn bereits nach sehr kurzer Zeit gehen dem Drehbuch alle halbwegs erträglichen Sprüche im Zusammenhang mit Kälte und Eis aus, alle Figuren reden nur noch in Floskeln miteinander.

Was ich mochte, ist die Betrachtung der Gesellschaft von Gotham, mit ihrem absoluten Überfluss, dem moralisch verkommenem Baden im Luxus, ihrer

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Gesehen: Do Not Expect Too Much from the End of the World (2023)

Gesehen: Do Not Expect Too Much from the End of the World (2023)
(c) Mubi

Was für ein wilder Ritt, der so vollgepackt ist, dass ich gar nicht weiß, was ich hier letztlich hervorheben soll…

Der größte Elefant im Raum (und deshalb natürlich auch schon sehr oft erwähnt) ist sicherlich Jean-Luc Godards Spätwerk. Konkret an den grundpessimistischen und durchaus misanthropischen LE LIVRE D'IMAGE (2018) habe ich sehr oft denken müssen. Beide Filme eint auf Formebene ihr radikal fragmentarischer Stil und eine Wirkung, die sich in großen Teilen nicht vorrangig durch das Abgebildete entfaltet, sondern nur durch die Montage entsteht. Nur entscheidet sich Radu Jude letztlich dafür, seine Gesellschaftssektion durch das Herausarbeiten der absurd komischen Auswüchse

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Data porn & porn data

Data porn & porn data
(c) Taras Chernus / Unsplash

(Die Überschrift konnte ich mir nicht verkneifen.)

Stephen Follows hat im Auftrag des Economist untersucht, ob, wie und ein bisschen auch warum Sex in Spielfilm eine immer kleiner werdende Rolle spielt.

We looked at the top 250 grossing films of each since 2000, tracking the level of sexual content via signals from film rating bodies and film databases.

Und weiter:

Comapring each year to the baseline of 2000, we can see a steady decline in the amount of sex in feature films. By 2023, it had fallen by almost 40% from the start of the century.
Why is sex in
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Gesehen: Conquest of the Planet of the Apes (1972)

Gesehen: Conquest of the Planet of the Apes (1972)
(c) 20th Century Studios

Die Unausweichlichkeit des Faschismus, die Arroganz, Hybris und Überheblichkeit, mit der sich der Mensch an der Spitze der Nahrungskette sieht, der den Menschen anhaftende Gottkomplex – alles schön und gut. Nur fehlt dem hier einfach der filmische Unterbau. Eine Aneinanderreihung von sich immer und immer wieder gleichenden Szenen, die nur unterbrochen werden von Momenten, in denen sich die Figuren im Dialog oder Monolog das Geschehen sicherheitshalber nochmal erklären, ain’t it.

★★☆☆☆

US, R: J. Lee Thompson, D: Roddy McDowall, Don Murray, Ricardo Montalban, Hari Rhodes, Trailer, Wikipedia
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