Wong Kar-wais Versuch, seine typische Bildästhetik in einen westlichen Kontext zu setzen, funktioniert nur bedingt. Wie gemacht scheint sie für die Momente der Zweisamkeit in einem New Yorker Café einerseits und erzeugt andererseits fast schon groteske Bilder, die wie eine nochmal überzeichnetere Version der Bildsprache eines FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS wirken.
Überrascht bin ich letztlich doch davon, wie wenig versöhnlich sich dieser Film gibt, obwohl ich ihm schon die Hoffnung als Grundprinzip unterstellen würde. Die Wärme der Bilder kann aber nicht über den bitteren Kern des Films hinwegtäuschen. Hier geht es um Alkoholismus, Spielsucht, Gewalt und Konsum
