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Kunst & Kultur

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Posts tagged with Kunst & Kultur

Fictional Brands Archive: Fiktionalen Marken wissenschaftlich begegnet

Fictional Brands Archive: Fiktionalen Marken wissenschaftlich begegnet
(c) Fictional Brands Archive
Fictional Brands Archive is a collection of many fictional brands found in films, series and video Games. It is structured according to the principles of brand design and aims to provide a comprehensive view of each fictional brand, framing them in their own fictional context and documenting their use and execution in the source work.

Coole Sammlung von derzeit 135 fiktionalen Marken aus Filmen, Serien und Games. Besonders interessant ist die Möglichkeit, bestimmte Marken über verschiedene Medien- und ihre unterschiedlichen Darstellungsformen hinweg zu verfolgen. Dazu gibt es viel Hintergrund, umfassendes Bildmaterial und Einblick in den wissenschaftlichen Hintergrund des ganzen Projekts, das als Zusammenfassung einer Masterarbeit dient.. Super, noch ein Kaninchenbau, in dem ich mich verirren kann.

(Direktlink via Open Culture)

Rodrigo Prieto erklärt, wie er als Cinematographer Geschichten erzählt

Rodrigo Prieto erklärt, wie er als Cinematographer Geschichten erzählt
(c) Kevin Payravi unter CC BY-SA 4.0
Rodrigo Prieto is the cinematographer of two of last year's most celebrated films: Barbie and Killers of the Flower Moon, for which he is Oscar-nominated. Rodrigo talks with Marc about finding the right look for multiple Martin Scorsese movies as well as his strategy for achieving what Greta Gerwig called "artificial authenticity." They also talk about Rodrigo's work with Spike Lee, Alejandro González Iñárritu, Ang Lee, Julie Taymor, Oliver Stone, Cameron Crowe, Pedro Almodóvar, and Ben Affleck, his visual contributions to films like Babel, Frida, Brokeback Mountain, and Argo, as well as his own film which he just directed.

Ist noch von vor den Oscars, aber ich bin jetzt erst dazu gekommen, diese Episode mit dem Cinematographer Rodrigo Prieto zu hören. Von mir aus hätte es stundenlang so weitergehen können. Ich finde es wahnsinnig interessant von einem Meister seines Fachs erklärt zu bekommen, wie man über die Wahl von Linsen, Farben, Filmmaterialien usw. einen essenziellen Teil der Geschichte miterzählt.

David Lynch über Depressionen und Kunst

David Lynch über Depressionen und Kunst
(c) Jacqueline Day / Unsplash

Absolut wahre Worte von David Lynch, die hier zusammengetragen wurden. Wer weiterhin gebetsmühlenartig diese anachronistische Mär von großer Kunst, die nur aus großem Leid entstehen kann, in die Welt hinaus bläst, der hat echt den Schuss nicht gehört.

(Open Culture via kottke.org)

Ganz Letterboxd hasst KI

Ganz Letterboxd hasst KI
(c) Jackson Sophat / Unsplash

Das freut mich wirklich sehr zu lesen: Die Letterboxd-Community straft einen Film ab, weil der offenbar ziemlich oft KI-generiertes Bildmaterial nutzt – und das, so wie ich es verstehe, nicht, um damit eine Aussage über Kunst und bzw. versus KI zu treffen.

Daniel Brockmeier alias Privatsprache schreibt in seinem Newsletter, durch den ich heute überhaupt auf das Thema aufmerksam geworden bin:

Die Top-Rezension dazu hat aktuell über 9.000 Likes erhalten. Gerade für kleine Filme ist Letterboxd mittlerweile ein wichtiger Marketing-Kanal, wodurch die Macht der User*innen wächst und sie mit solchen Shitstorms möglicherweise KI im Filmgeschäft weiter eindämmen können. Wie lange noch, wird sich zeigen.

Das hat mir auch wieder einen Bluesky-Post in Erinnerung gerufen, der mir gestern in die Timeline gespült wurde. Chris Elford bringt es wirklich sehr treffend auf den Punkt:

Has anyone written a piece on humanities envy among Tech bros? The fact that one of the first things they did was go, “AI can write prose! No more writers! YES! And it can make pictures! No more artists! HAHA!” instead of just focusing on AI’s ability to do STEM stuff is so telling.

Eine Ode an Frauen, die gehen

Eine Ode an Frauen, die gehen
(c) Rodion Kutsaiev / Unsplash

Schöne Gedanken von Lizzy Stewart über eine vermeintlich so simple Sache. Mir kamen direkt fantastische Szenen wie diese oder jene aus Agnès Vardas grandiosem CLÉO DE 5 À 7 (1962) in den Sinn.

I love shots of women walking through cities in films. I like that they are alone and alive and, usually, wearing a nice coat. I like that even though they are a part of a bigger story, something grand or trivial, for those seconds they are removed of their storyline, the knots and tangles, and they are simply people, immersing themselves in the city, disappearing for a moment and allowing the noise of the world to eclipse the noise of their lives.
An Ode to Women Who Walk, From Virginia Woolf to Greta Gerwig
I love shots of women walking through cities in films. Especially in 80s New York (Meryl Streep in Heartburn, Meryl Streep in Falling in Love, Meryl Streep in Kramer Vs Kramer, Amy Irving in Crossi…

(via kottke.org)