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Filmkritik

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Kinotagebuch: The Phoenician Scheme (2025) - Andersons Kaurismäki-Moment

Die Welt verlangt nach Abkehr von der Starre – und Wes Anderson zieht mit

Kinotagebuch: The Phoenician Scheme (2025) - Andersons Kaurismäki-Moment
Foto: Universal Pictures International Germany

Vor ziemlich genau einem Monat habe ich noch das hier drüben bei Bluesky geschrieben:

Also ich würde ja gerne mal wieder sowas wie BOTTLE ROCKET oder RUSHMORE von Wes Anderson sehen. Oder gleich etwas komplett Neues. Denn ich schaffe es kaum durch den Trailer von THE PHOENICIAN SCHEME. Das ist doch alles nur noch Selbstparodie.

Aber nach den verhalten positiven Stimmen aus Cannes habe ich dann beschlossen, es doch noch mal im Kino zu versuchen. Und das war gar nicht so schlecht.

Wes Anderson hat für THE PHOENICIAN SCHEME nämlich seinen inneren Aki Kaurismäki gechannelt. Der hat mich zuletzt mit FALLEN LEAVES begeistert und damit, wie er in diesem Film seine starre Form in den Momenten aufbrechen lässt, in denen seine Figuren von der Liebe vereinnahmt werden.

Die Entwicklung hin zu einer ganz ähnlichen Starre war auch bei Wes Anderson über mehrere Filme hinweg zu beobachten. ASTEROID CITY war kaum noch von einem Puppenhaus zu unterscheiden. Doch THE PHOENICIAN SCHEME bricht diese Kruste wieder auf – nicht, weil die Figuren von Liebe überwältigt werden und nicht mehr an ihrem Korsett halten können, sondern weil es die (lies: unsere) Welt verlangt.

Benicio del Toros Figur lässt sich ziemlich leicht als Amalgam aus Trump und Musk lesen – einerseits mit einem vermeintlichen Firmenimperium, das bei genauerem Hinsehen jedoch nicht mehr als ein mit billigem Sekundenkleber zusammengehaltenes Kartenhaus ist, andererseits mit so viel Fuck-You-Money ausgestattet, dass ein Scheitern unmöglich geworden ist.

Familie ist nicht mehr Familie, sondern ein Synonym für ein Business, dessen Angestellte sich kuratieren lassen. Religiosität ist ein Label, das man sich aufs Revers pappen kann, weil sich auch daraus Profit schlagen lässt. Christlich-konservative Werte sind rules for thee and not for me. Menschen, die ein solidarisches und gerechteres Miteinander anstreben, werden als radikale Terrorist:innen abgestempelt.

Es scheint Anderson unmöglich, nicht auf diese irre Welt zu reagieren. Aber er kennt auch seine Grenzen. Somit ist THE PHOENICIAN SCHEME keine vielschichtige Betrachtung einer politisch überkomplexen Welt, sondern ein Vorführen der regelrecht zirkusartigen Dimension samt allen Clowns dieser. Dafür bricht Anderson mit seiner zuvor so starren Kadrage. Wackelnde Bildausschnitte wirken fast schon fremd. Und wenn etwas beweist, wie ernst Anderson die Sache ist, dann ist es die Existenz eines verdammten Steadicam-Shots 😅

Was Kaurismäki innerhalb eines Filmes schafft, braucht bei Anderson halt drei Lang- und vier Kurzfilme. Aber das macht es für mich auch so interessant, weil es mich das Gesamtwerk noch mal anders betrachten lässt.

★★★½☆

🇺🇸/🇩🇪, R: Wes Anderson, D: Benicio del Toro, Mia Threapleton, Michael Cera, Riz Ahmed, Tom Hanks, Bryan Cranston, Mathieu Amalric, Richard Ayoade, Jeffrey Wright, Scarlett Johansson, Benedict Cumberbatch, Rupert Friend, Hope Davis, Bill Murray, Willem Dafoe, Alex Jennings, Charlotte Gainsbourg, F. Murray Abraham, Steve Park, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Universal Pictures International Germany

Der Phönizische Meisterstreich - Stream: Online anschauen
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A ★★★½ review of The Phoenician Scheme (2025)
Vor ziemlich genau einem Monat habe ich noch das hier drüben bei Bluesky geschrieben: Also ich würde ja gerne mal wieder sowas wie BOTTLE ROCKET oder RUSHMORE von Wes Anderson sehen. Oder gleich etwas komplett Neues. Denn ich schaffe es kaum durch den Trailer von THE PHOENICIAN SCHEME. Das ist doch alles nur noch Selbstparodie. Aber nach den verhalten positiven Stimmen aus Cannes habe ich dann beschlossen, es doch noch mal im Kino zu versuchen. Und das war gar nicht so schlecht. Wes Anderson hat für THE PHOENICIAN SCHEME nämlich seinen inneren Aki Kaurismäki gechannelt. Der hat mich zuletzt mit

Gesehen: Kinder. Wie die Zeit vergeht. (2007) - Zur Tatenlosigkeit verdammt

Der letzte Film von Thomas Heises Neustadt-Trilogie fühlt sich sehr anders an.

Gesehen: Kinder. Wie die Zeit vergeht. (2007) - Zur Tatenlosigkeit verdammt
Foto: ÖFilm, Bundeszentrale für politische Bildung, Deckert Distribution

Der letzte Film der Neustadt-Trilogie hebt sich deutlich von seinen beiden Vorgängern ab. Denn die waren noch geprägt von ehrlicher Empathie, Interesse und Verstehensdrang mit Thomas Heise und seiner Kamera als Verbündeten im Sinne des Menschseins. Hier fühlt sich die Kamera nun nicht mehr wie Gast, sondern fast wie ein geduldeter und zu ertragender Fremdkörper, manchmal sogar wie ein Eindringling an.

Die Dokumentation des Stillstandes war auch zentral für die beiden Vorgänger. Doch jetzt, 15 Jahre nach dem ersten Film STAU – JETZT GEHT'S LOS (1992), scheint sich selbst der letzte Funke Hoffnung aus Halle-Neustadt verabschiedet zu haben. Die Menschen schämen sich – nicht explizit vor der Kamera, aber ihr Gestus verrät sie.

Thomas Heise ist hier zudem noch öfter nicht mehr nur distanzierter Beobachter und Gesprächspartner unter vier oder sechs Augen, sondern Begleiter und mitten im Geschehen. Auch das trägt zu diesem Gefühl der Entfremdung, das dieser Film im Vergleich zu den beiden Vorgängern produziert, bei. Denn nun müssen wir als Publikum die Grenze zwischen Wahrheit und Performance neu abstecken.

KINDER. WIE DIE ZEIT VERGEHT. ist kein Abschied aus Halle-Neustadt. Es ist ein ratloser, vielleicht sogar resignierender Abzug. Ein Abgang ohne hoffnungsvolle Wünsche für die Zukunft, weil Halle-Neustadt als Brennglas einer gesellschaftlichen Entwicklung, der nichts ernsthaft entgegengesetzt wird, jeglichen Ausdruck der Hoffnung als unehrlich abtun würde.

Verurteilend ist Thomas Heises Blick jedoch nie – ganz im Gegenteil. Aber er ist voller Trauer darüber, über 15 Jahre hinweg immer wieder Zeuge dieses Stillstands gewesen und zur Tatenlosigkeit verdammt gewesen zu sein.

🇩🇪, R: Thomas Heise, Letterboxd, Foto: ÖFilm, Bundeszentrale für politische Bildung, Deckert Distribution

Der Dokumentarfilm steht noch bis zum 17. Dezember 2017 in der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung:

Kinder. Wie die Zeit vergeht.
Für seinen dritten Film der Neustadt-Trilogie kehrt Heise nach Halle-Neustadt zurück. Ins Zentrum rückt hier die dritte Generation der Familie, die der Regisseur seit 1992 begleitet.
Kinder. Wie die Zeit vergeht. - Stream: Online anschauen
Gibt es Kinder. Wie die Zeit vergeht. auf Netflix, Amazon, Sky Ticket, iTunes? Jetzt online Stream finden!
A review of Children. As Time Flies. (2007)
Der letzte Film der Neustadt-Trilogie hebt sich deutlich von seinen beiden Vorgängern ab. Denn die waren noch geprägt von ehrlicher Empathie, Interesse und Verstehensdrang mit Thomas Heise und seiner Kamera als Verbündeten im Sinne des Menschseins. Hier fühlt sich die Kamera nun nicht mehr wie Gast, sondern fast wie ein geduldeter und zu ertragender Fremdkörper, manchmal sogar wie ein Eindringling an. Die Dokumentation des Stillstandes war auch zentral für die beiden Vorgänger. Doch jetzt, 15 Jahre nach dem ersten Film STAU – JETZT GEHT’S LOS (1992), scheint sich selbst der letzte Funke Hoffnung aus Halle-Neustadt verabschiedet zu haben. Die Menschen

Gesehen: 3 Faces (2018) - Festgefahrene Solidarität

Über das unendliche Potenzial der Menschen und wie sie sich dabei selbst im Weg stehen

Gesehen: 3 Faces (2018) - Festgefahrene Solidarität
Foto: Weltkino Filmverleih

Ein herzenswarmes Porträt, wenn nicht sogar eine Liebeserklärung an die Menschen in Iran. An all die Menschen, die alleingelassen werden – von der Regierung, der internationalen Gemeinschaft und voneinander.

An die Menschen, die dennoch nicht verbittern, sondern durch die aus der Gemeinschaft heraus entwachsene Solidarität und gegenseitige Fürsorge überdauern.

An die Menschen, die unheimliches Potenzial in sich tragen, das aber praktisch nie entfalten und oft nie erkennen können, weil sie sich selbst im Weg stehen, zu sehr verhaftet sind in Tradition, Religion und patriarchalem Denken.

Das gilt sowohl für die Landbevölkerung als auch für die vermeintlich liberalen Stadtmenschen.

Dass Jafar Panahi auch hier so präsent Teil seiner eigenen Inszenierung ist, sein eigenes Gesicht in die Kamera hält, ist dabei nicht nur logistische, durch sein Berufsverbot bedingte Notwendigkeit, sondern auch Ausdruck dieser Solidarität, die er unter den Menschen sieht.

Es wäre ihm sicherlich ein vergleichsweise Leichtes, seine Filme in völliger Anonymität zu drehen. Aber dann stehen seine Darsteller:innen, seine Mitstreiter:innen alleine in der Schusslinie. Dadurch, dass er sich mit seinem Namen und Gesicht neben sie vor die Kamera stellt, verteilt er die Last der wortwörtlichen Lebensgefahr auf mehreren Schultern.

★★★½☆

🇮🇷, R: Jafar Panahi, D: Behnaz Jafari, Jafar Panahi, Marziyeh Rezaei, Maedeh Erteghaei, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Weltkino Filmverleih

Drei Gesichter - Stream: Jetzt Film online anschauen
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A ★★★½ review of 3 Faces (2018)
Ein herzenswarmes Porträt, wenn nicht sogar eine Liebeserklärung an die Menschen in Iran. An all die Menschen, die alleingelassen werden – von der Regierung, der internationalen Gemeinschaft und voneinander. An die Menschen, die dennoch nicht verbittern, sondern durch die aus der Gemeinschaft heraus entwachsene Solidarität und gegenseitige Fürsorge überdauern. An die Menschen, die unheimliches Potenzial in sich tragen, das aber praktisch nie entfalten und oft nie erkennen können, weil sie sich selbst im Weg stehen, zu sehr verhaftet sind in Tradition, Religion und patriarchalem Denken. Das gilt sowohl für die Landbevölkerung als auch für die vermeintlich liberalen Stadtmenschen. Dass Jafar

Gesehen: Architecton (2024) - Geschichte in Stein gemeißelt

Ein Herumdenken mit faszinierenden Bildern auf dem Akt der Geschichtsschreibung

Gesehen: Architecton (2024) - Geschichte in Stein gemeißelt
Foto: Neue Visionen Filmverleih

Eine fast schon meditative Auseinandersetzung durch die Metapher des Gesteins damit, wie Geschichte rezipiert und konstruiert wird.

Jeder einzelne Stein, den wir sehen, ist nicht nur älter als wir selbst, sondern als die gesamte Spezies Mensch. Jeder einzelne Stein erzählt substanzielle Teile der Erdgeschichte.

Gleichzeitig ermächtigen wir uns des Gesteins, formen es um und zerstören es, um neue Körper zu konstruieren, um Teile unserer eigenen Geschichte fortzuschreiben, neu zu formen.

Es ist gewissermaßen Ausdruck einer Allmachtsfantasie. Wer sind wir zu bestimmen, welche Geschichte zersetzt wird und welche es wert ist, fortgeschrieben zu werden?

Diese Fragen stecken sozusagen im Stein und das ist als Bild doch faszinierend.

🇫🇷/🇩🇪/🇺🇸/🇬🇧, R: Viktor Kossakovsky, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Neue Visionen Filmverleih

Architecton - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
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A review of Architecton (2024)
Eine fast schon meditative Auseinandersetzung durch die Metapher des Gesteins damit, wie Geschichte rezipiert und konstruiert wird. Jeder einzelne Stein, den wir sehen, ist nicht nur älter als wir selbst, sondern als die gesamte Spezies Mensch. Jeder einzelne Stein erzählt substanzielle Teile der Erdgeschichte. Gleichzeitig ermächtigen wir uns des Gesteins, formen es um und zerstören es, um neue Körper zu konstruieren, um Teile unserer eigenen Geschichte fortzuschreiben, neu zu formen. Es ist gewissermaßen Ausdruck einer Allmachtsfantasie. Wer sind wir zu bestimmen, welche Geschichte zersetzt wird und welche es wert ist, fortgeschrieben zu werden? Diese Fragen stecken sozusagen im Stein und

Gesehen: Gloria! (2024) - Revolution!

Sympathisch, aber schlecht unterfüttert

Gesehen: Gloria! (2024) - Revolution!
Foto: Neue Visionen Filmverleih

Diese Erzählung nicht nur von der heilenden, aber auch von der revolutionären Kraft der Musik und der Solidarität in der Gemeinschaft, vom Aufbegehren gegen ein unterdrückerisches System, das Menschen und insbesondere Frauen teilweise wortwörtlich zum Schweigen bringt, die ist einfach super sympathisch.

Umso enttäuschender ist es dann, dass wir kaum etwas über diese Figuren erfahren. Bei manchen wird kurz angedeutet und angerissen, welche Lebensgeschichte diese jungen Frauen ins Waisenhaus gebracht hat und welche Erfahrungen sie seitdem machen musste.

Aber das wirkliche Fleisch, das wird weitestgehend ausgespart. Das macht es meiner Meinung nach echt schwer, das emotionale Gewicht dieser Erzählung nachvollziehen zu können. Die so explosiv inszenierte Erlösung verpufft etwas, denn ihr fehlt viel an figürlicher Vorbereitung und Unterfütterung.

Gerne hätte ich mehr über die in einer Texttafel am Ende des Films noch einmal unterstreichend erwähnten Frauen erfahren – über die, deren Kunst dieses System der patriarchalen Zensur und Aneignung überdauert hat. Und/Oder eben noch mehr über die Umstände, in die sie gezwungen wurden. Aber auch das bleibt, genau wie die Figuren, nur sehr spärlich beleuchtet.

★★★☆☆

🇮🇹/🇨🇭, R: Margherita Vicario, D: Galatea Bellugi, Carlotta Gamba, Veronica Lucchesi, Maria Vittoria Dallasta, Sara Mafodda, Paolo Rossi, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Neue Visionen Filmverleih

Gloria! - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Finde heraus, wie und wo du “Gloria!” heute auf Netflix, Prime Video, Disney+ & Co. online sehen kannst – einschließlich 4K und kostenloser Optionen.
A ★★★ review of Gloria! (2024)
Diese Erzählung nicht nur von der heilenden, aber auch von der revolutionären Kraft der Musik und der Solidarität in der Gemeinschaft, vom Aufbegehren gegen ein unterdrückerisches System, das Menschen und insbesondere Frauen teilweise wortwörtlich zum Schweigen bringt, die ist einfach super sympathisch. Umso enttäuschender ist es dann, dass wir kaum etwas über diese Figuren erfahren. Bei manchen wird kurz angedeutet und angerissen, welche Lebensgeschichte diese jungen Frauen ins Waisenhaus gebracht hat und welche Erfahrungen sie seitdem machen musste. Aber das wirkliche Fleisch, das wird weitestgehend ausgespart. Das macht es meiner Meinung nach echt schwer, das emotionale Gewicht dieser Erzählung nachvollziehen

Gesehen: George A. Romero's Resident Evil (2025) - Verfilmter Reddit-Thread

Die Macher scheinen selbst Teil einer kunstverachtenden Strömung zu sein.

Gesehen: George A. Romero's Resident Evil (2025) - Verfilmter Reddit-Thread
Foto: Plaion Pictures, Key 13 Films

Meine Güte, was für ein fürchterliches Machwerk... das kann ich wirklich nicht anders sagen. Wenn ich 110 Minuten irgendwelchen verblendeten Fanboys (Gendern nicht notwendig) zuhören will, dann kann ich auch gleich Reddit aufmachen.

Diese „Doku" ist voll mit blinder Vergötterung, unhinterfragter Folgsamkeit und einem komplett fehlenden Verständnis für die politische Dimension von George A. Romeros Schaffen. Es sind immer nur die geilen Zombies, der Gore, der krasse Horror. Dass Romero mit seinen Filmen etwa Rollenbilder hinterfragt hat, wird mit einem Halbsatz(!) gewürdigt. Aber das reicht dann auch schon, weil Zombies und Blut!

Dieser Dokumentarfilm ist Abbild einer unerträglich toxischen Fansuppe, die in Anflügen verblendeter Anmaßung Ansprüche an Kunstschaffende stellen zu dürfen glaubt und die ausschließlich in ästhetischen Dimensionen denkfähig zu sein scheint.

Der Film hinterfragt nichts davon kritisch, obwohl er es klar erkennbar auf dem Silbertablett serviert. Eigentlich lässt das nur den Schluss zu, dass sich auch die Macher als Teil dieser kunstverachtenden Strömung sehen.

🇺🇸, R: Brandon Salisbury, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Plaion Pictures, Key 13 Films

George A. Romero’s Resident Evil - Stream: Online anschauen
Wie und wo du “George A. Romero’s Resident Evil” online auf Netflix & anderen Anbietern ansehen kannst – einschließlich kostenloser Streams.
A review of George A. Romero’s Resident Evil (2025)
Meine Güte, was für ein fürchterliches Machwerk... das kann ich wirklich nicht anders sagen. Wenn ich 110 Minuten irgendwelchen verblendeten Fanboys (Gendern nicht notwendig) zuhören will, dann kann ich auch gleich Reddit aufmachen. Diese „Doku” ist voll mit blinder Vergötterung, unhinterfragter Folgsamkeit und einem komplett fehlenden Verständnis für die politische Dimension von George A. Romeros Schaffen. Es sind immer nur die geilen Zombies, der Gore, der krasse Horror. Dass Romero mit seinen Filmen etwa Rollenbilder hinterfragt hat, wird mit einem Halbsatz(!) gewürdigt. Aber das reicht dann auch schon, weil Zombies und Blut! Dieser Dokumentarfilm ist Abbild einer unerträglich toxischen Fansuppe,