Fictional Brands Archive is a collection of many fictional brands found in films, series and video Games. It is structured according to the principles of brand design and aims to provide a comprehensive view of each fictional brand, framing them in their own fictional context and documenting their use and execution in the source work.
Coole Sammlung von derzeit 135 fiktionalen Marken aus Filmen, Serien und Games. Besonders interessant ist die Möglichkeit, bestimmte Marken über verschiedene Medien- und ihre unterschiedlichen Darstellungsformen hinweg zu verfolgen. Dazu gibt es viel Hintergrund, umfassendes Bildmaterial und Einblick in den wissenschaftlichen Hintergrund des ganzen Projekts, das als Zusammenfassung einer Masterarbeit dient.. Super, noch ein Kaninchenbau, in dem ich mich verirren kann.
Rodrigo Prieto is the cinematographer of two of last year's most celebrated films: Barbie and Killers of the Flower Moon, for which he is Oscar-nominated. Rodrigo talks with Marc about finding the right look for multiple Martin Scorsese movies as well as his strategy for achieving what Greta Gerwig called "artificial authenticity." They also talk about Rodrigo's work with Spike Lee, Alejandro González Iñárritu, Ang Lee, Julie Taymor, Oliver Stone, Cameron Crowe, Pedro Almodóvar, and Ben Affleck, his visual contributions to films like Babel, Frida, Brokeback Mountain, and Argo, as well as his own film which he just directed.
Ist noch von vor den Oscars, aber ich bin jetzt erst dazu gekommen, diese Episode mit dem Cinematographer Rodrigo Prieto zu hören. Von mir aus hätte es stundenlang so weitergehen können. Ich finde es wahnsinnig interessant von einem Meister seines Fachs erklärt zu bekommen, wie man über die Wahl von Linsen, Farben, Filmmaterialien usw. einen essenziellen Teil der Geschichte miterzählt.
Rachel Sennott scheint, was Filme angeht, wirklich nichts falsch machen zu können: SHIVA BABY, BODIES BODIES BODIES, BOTTOMS und jetzt I USED TO BE FUNNY. Auch das sieht nach einer gelungen Mischung von derbem Humor und emotionalem Tiefgang aus. Hab ich Bock drauf!
Es ist gut, dass sich dieses Themas (erneut) angenommen wurde. Es ist gut, wie viel Raum den Betroffenen gegeben wird. Es ist gut, wie viel ihnen Gehör geschenkt wird. Es ist absolut fürchterlich umgesetzt. Quiet on Set lässt nahezu kein ehrliches Erkenntnisinteresse erkennen. Dass die fünfteilige Dokuserie als „True Crime Event“ beworben wird, sagt fast schon genug. Hier geht es letztlich um Spektakel und nicht darum, die Mächtigen/Konzerne zur Rechenschaft zu ziehen.
Elendig viel Zeit wird damit verbracht, dramaturgisch überzogen in Teilen bereits öffentliche Recherchen so nachzuerzählen, als sei alles jetzt erst für die oder kurz vor der Doku zusammengekommen. Obwohl ich selbst vorher keine Ahnung hatte, wer Dan Schneider ist, hatte ich quasi nie das Gefühl, dass die Serie wirklich daran interessiert ist, neue Dinge zu erfahren, freizulegen und systemische Missstände aufzuzeigen.
Durch ihre radikal boulevardeske Form steht sich die Serie in den entscheidenden Momenten selbst im Weg. Denn Dan Schneider war letztlich – auch, wenn er de factor so agieren konnte – kein allmächtiger Gott. Der hinter Nickelodeon und somit auch Schneider stehende Konzern, das heutige Paramount, hat zugelassen, dass diese toxischen Strukturen erst wachsen und dann auch unbehelligt bestehen konnten. Aber Paramount hat eben nur ein Firmenlogo und kein Gesicht, auf das man zeigen kann.
Quiet on Set müsste eigentlich die Hälfte der Sendezeit damit verbringen zu zeigen, ganz tief in den Konzernstrukturen von Paramount zu graben und fragen: Wer zum Teufel hat warum diesen Nährboden bereitet, auf dem dieser Clusterfuck wachsen konnte? Ob das wirklich mit angemessenem Nachdruck geschehen ist oder nicht, wissen wir nicht. Stattdessen bekommen wir am Ende jeder Folge lediglich eine kurze Texttafel präsentiert:
In response to producers' questions, Nickelodeon has stated it "investigates all formal complaints as part of our commitment to fostering a safe and professional workplace… [We] have adopted numerous safeguards over the years to help ensure we are living up to our own high standards and the expectations of our audience."
Hat man sich damit etwa schon abspeisen lassen? Und wer sind diese „producers“? Nach meinem Verständnis sind Produzentinnen in den seltensten Fällen Journalistinnen.
Das freut mich wirklich sehr zu lesen: Die Letterboxd-Community straft einen Film ab, weil der offenbar ziemlich oft KI-generiertes Bildmaterial nutzt – und das, so wie ich es verstehe, nicht, um damit eine Aussage über Kunst und bzw. versus KI zu treffen.
Daniel Brockmeier alias Privatsprache schreibt in seinem Newsletter, durch den ich heute überhaupt auf das Thema aufmerksam geworden bin:
Die Top-Rezension dazu hat aktuell über 9.000 Likes erhalten. Gerade für kleine Filme ist Letterboxd mittlerweile ein wichtiger Marketing-Kanal, wodurch die Macht der User*innen wächst und sie mit solchen Shitstorms möglicherweise KI im Filmgeschäft weiter eindämmen können. Wie lange noch, wird sich zeigen.
Das hat mir auch wieder einen Bluesky-Post in Erinnerung gerufen, der mir gestern in die Timeline gespült wurde. Chris Elford bringt es wirklich sehr treffend auf den Punkt:
Has anyone written a piece on humanities envy among Tech bros? The fact that one of the first things they did was go, “AI can write prose! No more writers! YES! And it can make pictures! No more artists! HAHA!” instead of just focusing on AI’s ability to do STEM stuff is so telling.
X und PEARL (beide 2022) mochte ich beide sehr. Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis Ti West und Mia Goth die Trilogie beschließen. Kinostart ist der 4. Juli und damit ist der Film zeitgleich zum US-Release auch in Deutschland zu sehen. Das sind großartige Nachrichten, weil PEARL erst ein Jahr nach den Staaten auch bei uns anlief und das auch nicht wirklich in der Breite.
Der Cast kann sich auch sehen lassen: Neben Mia Goth stehen Elizabeth Debicki, Giancarlo Esposito, Kevin Bacon, Lily Collins, Michelle Monaghan, Halsey und Bobby Cannavale auf der Liste.
Youtube hat mir einen Channel vorgesetzt, auf dem jemand unter anderem über Filme spricht und Formel-1-Rennen recappt – im ASMR-Stil. Und ich weiß ja auch nicht 🤷♂️
Calm Skateboard ASMRThis channel is for ASMR purposes, featuring videos that contain whsipering, and soft speaking, designed to help people relax, and sleep. ASMR (Autonomous
Aktuell (noch) vor der Paywall: Ronen Steinke von der Süddeutschen Zeitung spricht im Podcast mit Christina Clemm. Clemm berät aktuell Collien Fernandes, aber der ist nur mittelbar Thema der Folge, die sich in allererster Linie um das System dreht, in dem Fälle wie eben jener (immer wieder) passieren.
Christina Clemm
Nach der einfach nur niederschmetternden Recherche des Spiegel zur sexualisierten (digitalen) Gewalt, die Collien Fernandes erfahren hat, lese ich viele Texte, von denen ich erst mal zwei hier festhalten möchte.
Jasmin Schreiber:
Wer auf diese Zahlen hinweist, bekommt verlässlich zu hören: Aber die meisten Männer sind doch anständig. Stimmt. Mein
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