Für mich ein ganz zauberhafter und stellenweise magischer Film, der verführerisch Groteske und Epik zusammenbringt und dabei eine Aneinanderreihung komischer Momente – mal lustig, mal weird, mal total entrückt – schafft.
GRAND TOUR wird damit zur Hommage an das große Geschichtenerzählen mit Versatzstücken und Bildern, die ihren Ursprung klar bei Namen wie François Truffaut, Jean-Luc Godard, Fritz Lang, Robert Bresson und Werner Herzog haben.
Doch die zahlreichen strukturellen und bildlichen Referenzen sind bei Miguel Gomes niemals reiner Selbstzweck. Sie sind der fruchtbare Boden, auf dem etwas Eigenes, davon losgelöstes gedeiht.
Gomes erzählt die Geschichte zweier Menschen, die die Welt ausschließlich in Kreisbewegungen





