Es ist dann doch erstaunlich, wie wenig dieser Film zu bieten hat oder überhaupt erst versucht, anzubieten. Mehr als zwei Stunden lang ist Todd Phillips weitestgehend damit beschäftigt, darüber zu schwadronieren, wie er JOKER eigentlich gemeint hat und warum andere Lesarten nicht zulässig sind.
Erst einmal ist es ziemlich vermessen, als Künstler die Deutungshoheit ausschließlich für sich zu beanspruchen und das Publikum zu entmündigen. Dass Todd Phillips ein Problem damit hat, dass JOKER durch Incel-Kreise kooptiert wurde, ist verständlich. Er stellt sich in FOLIE À DEUX nur nie die Frage, warum und wie das passiert ist. Ob das eigene Werk