Das ist an Banalität und Abgehobenheit wirklich nur schwer zu überbieten. Natürlich ist der hier feilgebotene emotionale Kern unterm Strich zusammengesetzt aus ganz universellen menschlichen Emotionen, Bedürfnissen, Wünschen und Träumen. Aber das wäscht die Hände des Protagonisten noch lange nicht in Reinheit.
Der Film will (von mir sehr vereinfacht formuliert) sagen: „Künstler*innen sind auch nur Menschen wie du und ich." Doch über die Lippen bekommt er nur ein „Stars sind Menschen wie du und ich." Das Problem: Das ist natürlich falsch. Diese Haltung, dieses Verkennen der eigenen Privilegien bzw. der des Protagonisten verunmöglicht schließlich die eigene Erzählung, für die