Julian Radlmeier ist hier wirklich ein tolles Amalgam verschiedenste künstlerischer Ansätze gelungen, ohne dabei die eigene Handschrift aus den Augen zu verlieren. Die fast schon Puppenhaftigkeit der Figuren erinnert etwa an Robert Bresson. Die absolute Leichtigkeit in der Inszenierung bei gleichzeitig in Teilen ziemlich abgründigem Geschehen weckt Erinnerungen an den auch (nach)namentlich im Film referenzierten Abbas Kiarostami. Und der ebenfalls im Film mehrfach erwähnte Novalis drängt durch zitierte Motive immer wieder in die Erzählung.
Radlmeier ist sich dabei immer der Klasse seiner Figuren bewusst, genau wie die Figuren selbst – weil sie sich nicht mal eben ein paar Kirschen aus