Nach der Null kommt die Eins. Bei Roberto Rossellini liegen dazwischen gut 26 Jahre. 26 Jahre, die zwischen GERMANY, YEAR ZERO und YEAR ONE liegen. 26 Jahre, um das Grundlegende im Kampf gegen den Faschismus und für die Demokratie auszuformulieren. 26 Jahre, in denen Rossellini keine ästhetischen Kategorien für diese Kämpfe findet – oder zum Schluss kommt, dass diese Kämpfe nicht ästhetisiert werden sollten.
Akribisch dröselt Rossellini auf, dass Demokratie kein Naturzustand ist, auf den die Gesellschaft nach dem Zerbrechen eines anderen Herrschaftssystems zurückfällt. Dass die Demokratie ein extrem fragiles Konstrukt ohne Finalzustand ist, weil sie von einem permanenten Aushandeln von