Barbara Kaufmann widmet sich in einem großartigen collagenhaften Audioessay für SWR Kultur der Frage, welche Rolle die Kunst beim zementieren von patriarchalen Rollenbildern und einem Umfeld, in dem Femizide an der traurigen Tagesordnung sind, gespielt hat und spielt.
Fast jeden Tag wird in Deutschland ein Femizid begangen, die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Weil sie zu selbständig ist. Sich getrennt hat. Dinge tut, die der Mann für sie nicht vorgesehen hat. Das Innenministerium fordert „mehr Aufmerksamkeit“ für die Opfer… Das tut Barbara Kaufmann in ihrem Essay, auf eine andere Weise. Sie durchkämmt die Kunst der vergangenen Jahrhunderte