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Feuilleton & Firlefanz

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Gesehen: Eden (2024) - Leiernde Paranoia

Ron Howard ist ein guter Handwerker, aber damit rettet er diesen Film nicht.

Gesehen: Eden (2024) - Leiernde Paranoia
Foto: Leonine Studios Spielfilm

Ron Howard inszeniert sich hier wirklich einen Wolf, um die absolute inhaltliche Beliebigkeit irgendwie auszugleichen. Stellenweise gelingt ihm das sogar. Dass er über die Bildebene Stück für Stück eine gewisse Paranoia aufziehen lässt, lässt sich nicht abstreiten. Ron Howard war schon immer ein guter Handwerker.

Nur Hand in Hand mit dem Text geht das eben nie sonderlich elegant. Denn auf der textuellen Ebene wird extrem viel ausformuliert und dann in Dia- und Monologen zum Ausdruck gebracht. Uns wird wortwörtlich erzählt, was passieren wird, und anschließend wird es uns noch mal gezeigt.

Es ist ein wahnsinnig leierndes und ermüdendes Erzählen.

Ziel des Films ist es offenbar, uns etwas über das Wesen des Menschen zu erzählen. Über vermeintliche Archetypen, die sich anscheinend nur in dieser Inselsituation herausschälen lassen. Das ist mit Blick auf die gesellschaftliche und politische Lage in Europa um 1929 natürlich Quatsch.

Damit kippt der Film – ob nun bewusst oder nicht – in ein sehr naiv-gefährliches Menschheitsbild. Als ob ein Mensch kein sich seiner selbst bewusstes Wesen wäre, das seine Handlungen nicht reflektieren und steuern könnte. Also ob gewisse abgründige Wesenszüge und Verhaltensmuster eben in unserer unverrückbaren „Natur" lägen, die abseits der sogenannten zivilisierten Welt zum Vorschein kommen.

★★½☆☆

🇺🇸, R: Ron Howard, D: Jude Law, Sydney Sweeney, Ana de Armas, Daniel Brühl, Vanessa Kirby, Felix Kammerer, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Leonine Studios Spielfilm

Den Film streamen:

Eden - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Wo und wie heute “Eden” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!

Die Kritik auf Letterboxd:

A ★★½ review of Eden (2024)
Ron Howard inszeniert sich hier wirklich einen Wolf, um die absolute inhaltliche Beliebigkeit irgendwie auszugleichen. Stellenweise gelingt ihm das sogar. Dass er über die Bildebene Stück für Stück eine gewisse Paranoia aufziehen lässt, lässt sich nicht abstreiten. Ron Howard war schon immer ein guter Handwerker. Nur Hand in Hand mit dem Text geht das eben nie sonderlich elegant. Denn auf der textuellen Ebene wird extrem viel ausformuliert und dann in Dia- und Monologen zum Ausdruck gebracht. Uns wird wortwörtlich erzählt, was passieren wird, und anschließend wird es uns noch mal gezeigt. Es ist ein wahnsinnig leierndes und ermüdendes Erzählen. Ziel

Die Kritik als Tonspur:

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EDEN (2024, Ron Howard)
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Poor, fair, fair, poor am 14. Oktober 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: BOOGIE NIGHTS, Dorothee Elmiger und Battlefield 6.

Poor, fair, fair, poor am 14. Oktober 2025
Foto: Glenn Carstens-Peters / Unsplash

Recommendation: no, Concept: poor, Characterization: fair, Dialogue: fair, Storyline: poor – Twentieth Century Fox war 1994 so gar nicht angetan von Paul Thomas Anderson BOOGIE NIGHTS. „Thank goodness New Line Cinema said yes to it", ist bei mir der Top-Kommentar. Trifft den Nagel auf den Kopf, würde ich sagen.


Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

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Es gibt eine neue Buchpreisträgerin und ihr Name ist Dorothee Elmiger. Überzeug hat sie die Jury mit ihrem Roman Die Holländerinnnen.

Dieser Roman ist ein Ereignis. Eine Schriftstellerin berichtet von ihrer Reise in den südamerikanischen Urwald mit einer Theatergruppe auf den Spuren zweier Holländerinnen, die vor Jahren dort verschwunden sind. Auf dieser Wanderung erzählt sich die Gruppe verstörende Geschichten. Je tiefer sie sich im Dickicht und Morast verläuft, desto mehr reißt Elmiger die Leser:innen in einen Sog der Angst. Ihr Roman erzählt von Menschen, die in ihr ‚dunkelstes Gegenteil‘ verfallen. Indirekt ist dabei nicht nur Elmigers Sprache, sondern auch ihr Verweis auf unsere Gegenwart, die Schritt für Schritt in Selbstüberhebung versinkt. Elmigers Stil ist gleichzeitig distanziert und doch fesselnd. Die Holländerinnen - Ein faszinierender Trip ins Herz der Finsternis.
Nominiert
Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen “Roman des Jahres” aus.

Mit Battlefield 6 ist der mittlerweile (und nach Wikipedia-Zählart) vierzehnte Teil der Serie erschienen und damit ist auch die Frage zurück, warum man denn ausgerechnet Krieg spielen muss. Christian Huberts hat das im Gespräch bei Corso im Deutschlandfunk ganz gut eingeordnet.

“Die klassische Killerspieldebatte ist vorbei” - Battlefield 6

Wer den noch nicht gesehen hat, hat jetzt bis zum 12. November die Chance, die Kontrolle über sein Leben zurückzuerlangen.

Der schlimmste Mensch der Welt - hier anschauen
Die Buchhändlerin und Autorin Julie ist zwar ganz bestimmt nicht die schlimmste Person der Welt, aber sie ist launisch und sprunghaft – womit sie ihr Umfeld merklich beeinflusst. Julie ist in einer Beziehung mit dem älteren, 44-jährigen Comic-Zeichner Aksel. Er möchte gerne eine Familie mit ihr gründen, für Julie kommt das hingegen nicht in Frage. Auf einer Party lernt sie Eivind kennen, der jung ist und voller Energie. So wie Julie möchte er keine Kinder haben. Das ist der Beginn einer Romanze, die ganz anders verläuft, als sich die beiden das am Anfang vorgestellt haben.

Michel Foucault kann sich hinsetzen, Daniel Loick hat einen viel zeitgemäßeren Vorschlag.

Bücher ohne Namen? Der Tod der Autor*in hilft den Arbeiter*innen auch nicht
Michel Foucault kann sich hinsetzen, Daniel Loick hat einen viel zeitgemäßeren Vorschlag.

„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?", fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Keine Gebete mehr für den Algo-Gott
„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?”, fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Dass man das auch immer und immer wieder erwähnen muss...

Es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis.

Natascha Strobl (@nataschastrobl.bsky.social) 2025-10-13T10:09:51.712Z

Raider, Twix, diesdas:

Apple TV+ Being Rebranded as Apple TV
Buried in its announcement about “F1: The Movie” making its streaming debut on December 12, Apple has also announced that Apple TV+ is being…

Darf man Friedrich Merz noch Wurst nennen?

Arne Semsrott (@arnesemsrott.bsky.social) 2025-10-14T12:36:23.520Z

Der Film scheitert an seinem Bestreben, mit jedem einzelnen Moment maximal anschlussfähig zu sein.

Gesehen: Northern Comfort (2023) - Erwartbare Küchenpsychologie
Der Film scheitert an seinem Bestreben, mit jedem einzelnen Moment maximal anschlussfähig zu sein.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-10-14T12:56:25.61194000Z

Keine Gebete mehr für den Algo-Gott

„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?", fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Keine Gebete mehr für den Algo-Gott
Foto: Google DeepMind / Unsplash

„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?", fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Es gibt natürlich viele Content-Ersteller, die ihr Bestes geben, um gegen dieses System der großen Social-Media-Plattformen zu kämpfen. Ich habe dies beruflich so lange wie möglich gemacht. Es zeigt sich aber auch immer wieder, wie viele großartige Content-Ersteller lange versucht haben, mit ihren Inhalten gegen die Algorithmen zu bestehen – bis sie aufgrund der mangelnden Reichweite keine Motivation mehr hatten weiterzumachen. Und dies lag oft nicht am mangelnden Interesse eines bestehenden Publikums, das sich für genau die Inhalte der Creators interessiert hätte. Wenn Algorithmen entscheiden, dass dieses Publikum von den Inhalten gar nicht erreicht wird, bleiben nur noch wenige Optionen: seine Inhalte so verbiegen, dass der Algorithmus darauf anspringt, selbst wenn man sich damit von seinem persönlichen Stil verabschieden muss, seine Inhalte mit Budget bewerben und sich die Reichweite erkaufen – oder resigniert seine Social-Media-Aktivitäten einschränken oder ganz aufgeben.
Das Problem der Social-Media-Algorithmen | musermeku
Wer Inhalte für Social Media erstellt, arbeitet vor allem gegen Algorithmen. Gibt es einen Weg aus diesem problemarischen System?

Fühle ich total und ich mache das gerade auch irgendwie so: Meine Gedanken zu Filmen zweitverwerte ich auch in Kurzvideos und als Podcast. Ich mache das (zum Glück), weil ich's kann und nicht muss. Das alles hier ist Hobby und es bereitet mir ziemlich viel Spaß, auch andere Distributionswege auszuprobieren und die Abhängigkeit von Algorithmen zwar zu sehen, sie mir aber letztlich egal sein kann.

Manche Videos klatschen aus nicht nachvollziehbaren Gründen gegen die Algorithmus-Wand, einige werden einigermaßen okay verteilt, andere vom Algo-Gott geküsst – eben weil sie (von mir nicht bewusst vorgesehen) in diese Kerbe schlagen:

Die Social-Media-Plattformen sind lediglich Strukturen, leere Hüllen. Sie brauchen Inhalte, um Nutzer bei der Stange und süchtig zu halten. Sie brauchen den Zugriff auf die Nutzer, um Gewinn aus Werbeeinnahmen und persönlichen Daten zu generieren. Der Algorithmus ist der Weg, diesen Zugriff zu behalten. Er wird auswählen, welche Inhalte relevanter sind, indem er die psychologischen Schwächen der Nutzer ausnutzt und empörende, emotionalisierende, radikale Botschaften priorisiert.

Die Kommentare unter dem verlinkten Video unterstreichen das noch mal.

Deshalb blogge ich auch (wieder) so gerne – weil das hier mein Garten ist und ich und nur ich Freude an meinem Garten habe. Wenn das ein Publikum findet? Schön! Wenn das kein Publikum findet? Nicht so wichtig... Wichtig ist mir aber, tolle Inhalte anderer sichtbarer zu machen – und wenn es an schlechten Tagen nur zwei Augenpaare, zwei Klicks sind. Sharing ist dennoch caring.

Bücher ohne Namen? Der Tod der Autor*in hilft den Arbeiter*innen auch nicht

Michel Foucault kann sich hinsetzen, Daniel Loick hat einen viel zeitgemäßeren Vorschlag.

Bücher ohne Namen? Der Tod der Autor*in hilft den Arbeiter*innen auch nicht
Foto: NOAA / Unsplash

Vor Beginn der Frankfurter Buchmesse beschäftigt sich Daniel Loick im Deutschlandfunk Kultur mit der Frage, ob Autor*innen überhaupt noch auf Büchern öffentlich gemacht werden sollten, um die Kunst zu diesem „Ballast" zu befreien und für sich stehen zu lassen – also so, wie es Michel Foucault mit seinem Jahr ohne Namen einst vorgeschlagen hat.

Meinung - Eine Befreiung der Literatur könnte neue Horizonte öffnen
Michel Foucault schlug 1980 ein Spiel vor, das „Jahr ohne Namen“. Bücher ohne Nennung der Autorschaft zu veröffentlichen - eine Idee von großer Aktualität.

Ich bin da durchaus zwiegespalten. Denn einerseits bin ich überzeugter Anhänger des Todes der Autor*in. Sobald ein Kunstwerk in der Welt ist, gehört es ausschließlich – außer natürlich im materiellen Sinne – den Rezipierenden. Andererseits entsteht und existiert Kunst selbstverständlich nicht im luftleeren Raum. Der Hintergrund und die Überzeugungen der Schöpfer*in spielen immer eine Rolle. Sich dieser Dimension zu entledigen, legt schließlich meiner Meinung nach einen viel zu großen Fokus auf rein ästhetische Kriterien.

Das will ich wiederum niemandem absprechen, aber diese Perspektive auf Kunst fühlt sich für mich viel zu verengt an und ist für mich daher uninteressant. Viel interessanter ist dann wieder Daniel Loicks Vorschlag, neben Autor*in auch die Namen aller anderen an der (physischen) Produktion Beteiligten mit auf den Einband zu drucken. Das würde zumindest ein kleines bisschen einem Geniedenken den fruchtbaren Boden entziehen. Zumindest beim Film ist das ja schon längst gewerkschaftlich erstrittener Usus.

Gesehen: Northern Comfort (2023) - Erwartbare Küchenpsychologie

Der Film scheitert an seinem Bestreben, mit jedem einzelnen Moment maximal anschlussfähig zu sein.

Gesehen: Northern Comfort (2023) - Erwartbare Küchenpsychologie
Foto: Weltkino Filmverleih

Das ist alles so vollgestopft mit erwartbarer Küchenpsychologie, komisch ironisierten Kalenderspruchmomenten und völlig banalen Satireversuchen, die auf reiner Oberfläche fußen.

Der gesamte Humor des Films ist kaum als solcher zu bezeichnen, weil er nicht auf – mal einfach formuliert – Setups und Punchlines basiert, sondern auf dem reinen Benennen von Tatsachen, um maximal anschlussfähig zu sein.

Haha, die Influencerin macht damit Geld, ihren Po in die Kamera zu halten. Haha, der Kriegsveteran hat PTSD. Haha, der Techmillionär ist ja total exzentrisch.

Doch das an sich ist doch noch nicht lustig. Es sind Motive, die jede*r von uns kennt, deshalb mit dem Finger drauf zeigen und sagen kann: „Das kenne ich!"

Dass das komisch ist, ist reine Behauptung.

★☆☆☆☆

🇫🇷/🇩🇪/🇮🇸/🇬🇧, R: Hafsteinn Gunnar Sigurðsson, D: Lydia Leonard, Timothy Spall, Ella Rumpf, Simon Manyonda, Sverrir Gudnason, Björn Hlynur Haraldsson, Rob Delaney, Emun Elliott, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Weltkino Filmverleih

Den Film streamen:

Fearless Flyers - Stream: Jetzt Film online anschauen
Wo und wie heute “Fearless Flyers” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!

Die Kritik auf Letterboxd:

A ★ review of Northern Comfort (2023)
Das ist alles so vollgestopft mit erwartbarer Küchenpsychologie, komisch ironisierten Kalenderspruchmomenten und völlig banalen Satireversuchen, die auf reiner Oberfläche fußen. Der gesamte Humor des Films ist kaum als solcher zu bezeichnen, weil er nicht auf – mal einfach formuliert – Setups und Punchlines basiert, sondern auf dem reinen Benennen von Tatsachen, um maximal anschlussfähig zu sein. Haha, die Influencerin macht damit Geld, ihren Po in die Kamera zu halten. Haha, der Kriegsveteran hat PTSD. Haha, der Techmillionär ist ja total exzentrisch. Doch das an sich ist doch noch nicht lustig. Es sind Motive, die jede:r von uns kennt, deshalb mit

Die Kritik als Tonspur:

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NORTHERN COMFORT (2023, Hafsteinn Gunnar Sigurðsson)
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cOnTenT statt Kunst am 13. Oktober 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: Killern in Serie, dem Ende von WTF und Charli XCX auf Letterboxd.

cOnTenT statt Kunst am 13. Oktober 2025
Foto: Georgi Kalaydzhiev / Unsplash

Die geschätzte Sonja Hartl (Grüße!) hat für Deutschlandfunk Kultur ein schönes wie vielschichtiges Feature über die Faszination mit Serienkillern in der Literatur gemacht.

Blutrünstig und rätselhaft – Serienkiller sind aus der Kriminalliteratur nicht wegzudenken. Sie verkörpern das abgrundtief Böse. Die Figur hat einige Entwicklungen durchlaufen und erlebt seit mehreren Jahren eine Renaissance.

Das gilt natürlich nicht nur für Literatur, sondern unter anderem auch für das hier bei mir so zentrale Bewegtbild.

Kriminalliteratur - Die schillernde Faszination der Serienkiller
Blutrünstig und rätselhaft - Serienkiller sind aus Kriminalliteratur nicht wegzudenken. Sie verkörpern eine gewisse Faszination für das abgrundtief Böse.

(via Zeilenkino)


Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

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Nach 1686 Ausgaben ist nun wirklich Schluss: Die finale Episode von WTF with Marc Maron ist online – mit Gast Barack Obama. Ich finde, dass das eine sehr schöne, kluge und als Stimme wohl notwendige, weil ein- und nachdrückliche Wahl ist.

Character matters. Honesty matters. Community and family and loyalty and kindness matter.
Episode 1686 - Barack Obama — WTF with Marc Maron Podcast
For the final episode of WTF, Marc travels to Washington, DC for another conversation with the most significant guest in the show’s history. Former President Barack Obama welcomes Marc into his office to speak about the legacy of the podcast, the need for human connection, and the reason fo

Amazon retuschiert die Waffen aus den Thumbnails der JAMES BOND-Filme und blamiert sich dabei bis auf die Knochen. Wundert aber auch nicht. Bezos hat sich die Bude sowieso als cOnTenT und nicht für die Kunst eingekauft.

Amazon Hamfistedly Removed the Guns From Prime’s James Bond Movie Posters
Link to: https://www.darkhorizons.com/amazon-fixes-james-bond-art-sort-of/

TIL: Charli XCX ist auf Letterboxd – und das nicht wie zum Beispiel Martin Scorsese mit seinem brachliegenden Account, sondern privat und offenbar auch noch gar nicht so lange enttarnt :D

itscharlibb’s profile
itscharlibb uses Letterboxd to share film reviews and lists. 1,264 films watched. Favorites: The Addiction (1995), Céline and Julie Go Boating (1974), Maps to the Stars (2014), Phantom Thread (2017). Bio: my account got leaked i guess

Pietro Marcellos DIE PURPURSEGEL steht gerade (noch bis zum 19. Oktober) bei Arte in der Mediathek. Für OV-Schauer*innen ohne umfassender Französischkenntnisse war es in Deutschland bisher gar nicht so leicht, digital an eine untertitelte Variante zu kommen. Denn der Film wurde praktisch überall zwar mit O-Tonspur, aber nie mit deutschen Untertiteln ausgeliefert. Da hat wohl der Verleih versagt.

Die Purpursegel - Film in voller Länge | ARTE
Raphaël, ein Tischler aus der Normandie, kehrt nach dem Ersten Weltkrieg zurück nach Hause und muss erfahren, dass seine Frau nach der Geburt ihrer Tochter gestorben ist. Madame Adeline kümmert sich um die kleine Juliette und nimmt auch den Vater auf. Juliette wächst ohne Freunde, aber umgeben von der Liebe ihres Vaters auf. Eine Hexe prophezeit dem Mädchen, dass ein Purpursegel am Himmel erscheinen werde.

Time is a flat circle – auch für die SPD.

Was erwartet man sich davon, wenn man bei einer immer autoritären Diskussion um den Sozialstaat mitmacht? Ideologisch ist es mir fremd, aber ich verstehe noch nichtmal das strategische Kalkül. Um wessen Herzen rittert man hier?

Natascha Strobl (@nataschastrobl.bsky.social) 2025-10-13T09:03:41.072Z
Quelle: Moritz Höfgen

Ich bin mir sicher, dass ich wirklich der allerletzte Mensch bin, der auf diesen Gag kommt, aber: Deutsche WICKED (literally)


good cop: just tell us what you know and we can help through this bad cop: tell us or we'll make it hurt cop who once did a marathon: I once did a marathon

Mutable Joe (@mutablejoe.bsky.social) 2025-09-25T13:41:43.223Z

In #Leipzig kann man testen, ob man auf dem rechten Auge blind ist. 👍 #AfDVerbot

Stefan Dressel (@kroetlaender.de) 2025-09-28T19:22:12.948Z

Seit längerer Zeit endlich mal wieder was bis zum Ende gelesen: Nichts in diesem Buch ist verklärt, aber auch nicht vom Pessimismus verschlungen. Es ist fast schon banal, und darin liegt die Poesie.

Gelesen: „Hey guten Morgen, wie geht es dir?” (2024) von Martina Hefter
Nichts in diesem Buch ist verklärt, aber auch nicht vom Pessimismus verschlungen. Es ist fast schon banal, und darin liegt die Poesie.

Paul Thomas Anderson hat erneut eine große amerikanische Geschichte eingefangen. Ungewohnt ist, dass diese Geschichte noch kein Ende kennt.

Kinotagebuch: One Battle After Another (2025) - Routiniertes Chaos in Vistavision
Paul Thomas Anderson hat erneut eine große amerikanische Geschichte eingefangen. Ungewohnt ist, dass diese Geschichte noch kein Ende kennt.

In einer Welt, in der Nihilismus die einzige Option scheint, ist das Vertrauen in Chaos der einzige Ausweg.

Gesehen: Mahjong (1996) - In chaos we trust
In einer Welt, in der Nihilismus die einzige Option scheint, ist das Vertrauen in Chaos der einzige Ausweg.

Edward Yang verhandelt radikale Umbrüche nicht nur durch seine Figuren, sondern auch in der Form seines Films.

Gesehen: A Confucian Confusion (1994) - Walter Benjamin gefällt das
Edward Yang verhandelt radikale Umbrüche nicht nur durch seine Figuren, sondern auch in der Form seines Films.

Ein verstörender wie hypnotisierender Film, der inmitten einer Raumanordnung à la M. C. Escher einen regelrecht kafkaesken Horror heraufbeschwört.

Gesehen: The Third Part of the Night (1971) - Alles ist gleichzeitig
Ein verstörender wie hypnotisierender Film, der inmitten einer Raumanordnung à la M. C. Escher einen regelrecht kafkaesken Horror heraufbeschwört.

AAAAAAAAAHHHHHHHHHHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-10-13T10:34:58.18003700Z