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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 29

Jochen Wegners „Kinderfragen" gibt's jetzt als eigenständigen Podcast

Zum Start von „Nur eine Frage" spricht Jochen Wegner mit dem Neurowissenschaftler Anil Seth und der oberen Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer.

Jochen Wegners „Kinderfragen" gibt's jetzt als eigenständigen Podcast
Porträt: Andreas Chudowski/Die Zeit, Cover: Lea Dohle/Die Zeit, Montage: Ich

Eigentlich ein No-Brainer von Spin-off: Bei Alles gesagt? ist Zeit-Co-Chefredakteur Jochen Wegner auch dafür bekannt, in seinen Worten, „Kinderfragen" zu stellen. Daraus ist jetzt das eigene Podcastformat Nur eine Frage entstanden.

"Können Maschinen denken?", "Ist Demokratie die beste Staatsform?", "Ist Armut erblich?". Das sind einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, und auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. In dem Video- und Audio-Podcast Nur eine Frage stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner sie der bestmöglichen Expertin, dem bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden konnten.

Zum Start gibt es ein Gespräch mit dem Neurowissenschaftler Anil Seth zur Frage „Gibt es mich wirklich?" und mit Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (aka die Wirtschaftsweisen), zur Frage „Ist die Rente sicher?"

Nur eine Frage
In dem neuen ZEIT-Video- und Audio-Podcast “Nur eine Frage” stellen wir den besten Experten die großen Fragen der Zeit – so lange, bis wir klare Antworten bekommen.

Bisher jedoch misslich: Wenn ich den Podcast mit dem Podcatcher meiner Wahl, Pocket Casts, abonniere, wird mir lediglich die natürlich eher nicht so speicherfreundliche Videoausgabe angeboten. Nur das Audio bekomme ich gerade beim Testen nur über die Podcast-App von Apple. (Keine Ahnung, was Spotify macht. Dort höre ich Podcasts aus Prinzip nicht.)

„Vier Töne gegen Stalin" - Ein Podcast über das komplizierte Vermächtnis von Dmitri Schostakowitsch

Opportunistischer Propagandist, Propagandist wider Willen oder subtiler Widerständler?

„Vier Töne gegen Stalin" - Ein Podcast über das komplizierte Vermächtnis von Dmitri Schostakowitsch
Foto: Dmitri Schostakowitsch im Publikum der Bachfeier 1950 in Leipzig

Durch Empfehlung von Alexander Matzkeit bin ich auf den vierteiligen Podcast Vier Töne gegen Stalin – Der Fall Schostakowitsch gekommen. Also eigentlich sind das vier zusammenhängende Episoden des Podcasts Alles Geschichte. Aber Potato, Potatoe.

Jedenfalls rollt der Musikjournalist Malte Hemmerich darin das komplizierte und nicht ganz klare Vermächtnis von Dmitri Schostakowitsch auf und geht der Frage nach, ob er nun opportunistischer Propagandist im Sinne Stalins, Propagandist wider Willen oder subtiler Widerständler war.

Wirklich gut gefallen hat mir die Auswahl an Gesprächspartner*innen, die Schostakowitschs Kompositionen, deren Feinheiten und ästhetische Symbolkraft wirklich klar greifbar machen. Das behaupte ich jedenfalls nicht nur als Schostakowitsch-, sondern auch als Laie in Sachen klassischer Musik.

Pluspunkt ist auch, dass die vier Episoden nicht mit Gewalt in so ein bereits völlig ausgeleiertes und bis zum Erbrechen wiederverwendetes True-Crime-Förmchen gepresst wurde.

Außerdem bin ich so auch auf Malte Hemmerichs SWR-Podcast Score Snacks aufmerksam geworden, in dem er sich tiefgreifend mit der Musik großer und kleiner Filme auseinandersetzt.

Was mir hingegen so gar nicht gefallen hat: Alle vier Folgen tragen sehr offensiv diesen „Krass, was für einen Aufriss Stalin um ein paar Noten gemacht hat; ist doch nur Musik"-Gestus vor sich her. Das lässt mehrere Schlüsse zu, die alle nicht sonderlich für die Redaktion sprechen:

  1. Man versucht sich hier auf vermeintliche Augenhöhe mit einem Publikum zu begeben, dem man nicht zutraut, Kunst ernst zu nehmen.
  2. Dieser Gestus infantilisiert Musik im Speziellen und Kunst im Allgemeinen regelrecht, spricht ihr ihr Potenzial und ihre Macht ab.
  3. Man ist selbst davon überrascht, welche Macht die Kunst haben kann.

(Direktlink)

Keine Überraschung am 16. September 2019 Featured Post

Die heutige Dailies unter anderem mit: Scham(losigkeit), Robert Redford und einem besseren Bildungssystem.

Keine Überraschung am 16. September 2019
Foto: Brett Jordan / Unsplash

Ich finde es beschämend, dass der Bundeskanzler ausgerechnet diesen bedeutsamen Moment an diesem bedeutsamen Ort genutzt hat, um noch mehr straff rechter Politik den Weg zu bereiten.

Ein paar Worte zu Friedrich Merz’ Rede zur Wiederherstellung der Synagoge an der Reichenbachstraße
Ich finde es beschämend, dass der Bundeskanzler ausgerechnet diesen bedeutsamen Moment an diesem bedeutsamen Ort genutzt hat, um noch mehr straff rechter Politik den Weg zu bereiten.

Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

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Robert Redford ist gestorben 😢

Robert Redford, ‘Butch Cassidy’ and ‘All the President’s Men’ Icon, Dies at 89
Robert Redford, the screen legend known for films like ‘All the President’s Men’ and ‘Butch Cassidy and the Sundance Kid,’ has died. He was 89.

Er hat in zwei für mich unglaublich prägenden Filmen mitgespielt. THE STING war für mich einer der ersten Filme, nach denen ich das Gefühl hatte, dass das Medium für mehr als nur Unterhaltung gemacht ist. (Ich weiß nicht mehr, wie alt ich war, aber auf jeden Fall noch kein Teenager.) ALL THE PRESIDENT'S MEN war für mich noch vor meiner journalistischen Ausbildung ein Film, der mir viel von dem Idealismus mitgegeben hat, mit dem sich wohl die meisten jungen Menschen in den Journalismus stürzen. (Geld ist es sicherlich nicht 🙃)


Total produktive Ausgabe von Wind und Wurzeln, in der Marina Weisband aktuelle und kommende Herausforderungen im deutschen Schulsystem und der Bildungspolitik umreißt und skizziert, wie sich das abseits eines „Weiter so, weil haben wir ja schon immer so gemacht" gestalten ließe.

Wie kann das Schulsystem besser werden?
Wenn es um das Schulsystem geht, dann sind sich eigentlich alle einig: Es muss besser werden. Psychologie, Pädagogik, Wirtschaftswissenschaften und internationale Organisationen wie die OECD bescheinigen das dem deutschen Schulsystem regelmäßig, siehe PISA. Und eigentlich haben wir seit Jahrzehnten auch die Lösungen für die drängenden Probleme parat, nur: Die Politik setzt sie kaum um. Wie kann das sein?

Ich kann nicht sagen, dass ich sonderlich überrascht bin.

Zitat oder nicht? Klöckners seltsames Spiel mit Nius und taz
Im Ernst? Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat Nius und taz gar nicht verglichen, sagt sie jetzt. Das ruft Markus Wiegand in seiner kress pro-Kolumne auf den Plan.

(via Malte Kreutzfeldt)


Nehmt den Männern die Podcast-Mikros weg.

Olivera Stajić (@oliveras.bsky.social) 2025-09-16T16:45:02.952Z

Cronenberg inszeniert eine Transgression, die sich strukturell auf heutige Radikalisierungsprozesse übertragen lässt.

Gesehen: The Fly (1986) - Rage as the Machine
Cronenberg inszeniert eine Transgression, die sich strukturell auf heutige Radikalisierungsprozesse übertragen lässt.

AAAAAHHHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-09-16T16:31:32.05811300Z

Gesehen: The Fly (1986) - Rage as the Machine

Cronenberg inszeniert eine Transgression, die sich strukturell auf heutige Radikalisierungsprozesse übertragen lässt.

Gesehen: The Fly (1986) - Rage as the Machine
Foto: Walt Disney Leonine

2025 resoniert THE FLY für mich vor allem als Geschichte einer Radikalisierung; als Geschichte eines sich seiner selbst extrem unsicheren Mannes, dessen Wunsch nach Erfüllung, Validierung und Anerkennung – auch beim gegenüberliegenden Geschlecht – immer mehr Besitz von ihm ergreift, erst seinen Geist, dann seinen Körper übernimmt und zerfrisst.

Der Mann schafft eine hermetisch abgeriegelte Echokammer, deren einziger Bewohner er selbst ist. Er verfällt einem falschen Heilsversprechen, das er sich selbst gibt, und der selbstverschuldeten Sunk-Cost-Fallacy.

Der Körper des Mannes wird nicht nur in Teilen zur Fliege, sondern schließlich auch zur Maschine. Das lässt sich als Körperumbau, als transhumanistisch lesen – oder eben als finaler Vollzugsschritt hin zur Einswerdung mit der Maschine, dem System. Das System wiederum ist hier klar maskulinistisch. Daran kann er als Mensch nur zerbrechen.

★★★★☆

🇨🇦/🇺🇸, R: David Cronenberg, D: Jeff Goldblum, Geena Davis, John Getz, Joy Boushel, Leslie Carlson, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Walt Disney Leonine

Den Film streamen:

Die Fliege - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Wo und wie heute “Die Fliege” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!

Die Kritik auf Letterboxd:

A ★★★★ review of The Fly (1986)
2025 resoniert THE FLY für mich vor allem als Geschichte einer Radikalisierung; als Geschichte eines sich seiner selbst extrem unsicheren Mannes, dessen Wunsch nach Erfüllung, Validierung und Anerkennung – auch beim gegenüberliegenden Geschlecht – immer mehr Besitz von ihm ergreift, erst seinen Geist, dann seinen Körper übernimmt und zerfrisst. Der Mann schafft eine hermetisch abgeriegelte Echokammer, deren einziger Bewohner er selbst ist. Er verfällt einem falschen Heilsversprechen, das er sich selbst gibt, und der selbstverschuldeten Sunk-Cost-Fallacy. Der Körper des Mannes wird nicht nur in Teilen zur Fliege, sondern schließlich auch zur Maschine. Das lässt sich als Körperumbau, als transhumanistisch lesen

Die Kritik als Tonspur:

audio-thumbnail
THE FLY (1986, David Cronenberg)
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Ein paar Worte zu Friedrich Merz' Rede zur Wiederherstellung der Synagoge an der Reichenbachstraße

Ich finde es beschämend, dass der Bundeskanzler ausgerechnet diesen bedeutsamen Moment an diesem bedeutsamen Ort genutzt hat, um noch mehr straff rechter Politik den Weg zu bereiten.

Ein paar Worte zu Friedrich Merz' Rede zur Wiederherstellung der Synagoge an der Reichenbachstraße
Foto: Catalin Pop / Unsplash

In München ist die Wiederherstellung der Synagoge an der Reichenbachstraße gefeiert worden. Auch Friedrich Merz hat in seiner Funktion als Bundeskanzler an den Feierlichkeiten teilgenommen und eine Rede gehalten.

München feiert Wiederherstellung der Reichenbachsynagoge
Die Synagoge an der Reichenbachstraße ist das einzige jüdische Münchner Gotteshaus, das die NS-Zeit überstanden hat. 2011 fasste Rachel Salamander den Plan, sie vor dem Verfall zu retten. Das ist ihr nun gelungen.

(ab 00:40:05 bis 00:57:35)

Danach schwappte wieder einiges an scharf formulierter Aufregung durch meine Bluesky-Timeline – aber auch Respekt. Also habe ich mir die Rede auch mal in Gänze angeschaut. Ich schreibe das wirklich ohne Schaum vorm Mund und in aller gebotenen Ruhe, weil es mir wichtig und es mehr als nur ein schnell vorbeiziehendes Aufregerthema ist:

In mehreren Momenten ring Merz mit den Tränen. Ich glaube, er war in diesen Momenten ehrlich angefasst und hat auch aus dem Herzen gesprochen. Ich glaube nicht, dass er das schauspielen konnte oder wollte.

Deshalb glaube ich aber auch, dass es ausdrücklich kein politischer Kalkül war, ausgerechnet in diesem Moment nicht nur die Mär vom importierten Antisemitismus wieder aus dem Hut zu zaubern, sondern sie auch noch als einzigen Grund für Antisemitismus in Deutschland anzuführen. Das scheint wirklich seine tiefste Überzeugung zu sein.

Ich finde es beschämend, dass der Bundeskanzler ausgerechnet diesen bedeutsamen Moment an diesem bedeutsamen Ort genutzt hat, um noch mehr straff rechter Politik den Weg zu bereiten. Dass weder ihm noch seinem Umfeld diese bittere Ironie bewusst ist, finde ich ganz ehrlich erschreckend.

Flachkreisige Zeit am 15. September 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: Reddits Geschichtsvergessenheit, Kritik an Klassenverhältnissen und dem Aufregerthema Rechtschreibreform.

Flachkreisige Zeit am 15. September 2025
Foto: Akram Huseyn / Unsplash

Eine Hausmitteilung zu Beginn: Meine Posting-Frequenz ist in den vergangenen Tagen etwas zurückgegangen. Zum Ersten hat die Zeit gefehlt, zum Zweiten liegt es auch daran, dass ich nicht mehr wie manchmal Geadnen zu mehreren Filmen an einem Tag poste. Ich bin super zufrieden damit, wie leicht mir der Workflow von der Hand geht, diese Gedanken nicht nur als Text, sondern zeitgleich auch als Video und Podcast bzw. Audiospur hier im Blog zu veröffentlichen. Da ich jedoch nicht mehrere Videos pro Tag ins Netz blasen und mich so nicht nur selbst kannibalisieren, sondern auch meine Follower:innen nicht nerven will, bleibt es jetzt erst mal in der Regel bei einem Film pro Tag.


Time is a flat circle. Deshalb macht Reddit jetzt einfach das, was damals™ dem alten Digg den Todesstoß verpasst hat: „Reddit will also allow publishers to sync their RSS feeds and automatically import stories, which they can then share on different subreddits."

Reddit is testing a way to read articles without leaving the app
Reddit is leaning into news publishers.

Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

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Annika Joeres hat eine weitere krasse Recherche zum Netzwerk und Agieren von Jens Spahn während seiner Zeit als Gesundheitsminister in der Corona-Pandemie bei Correctiv vorgelegt.

Diese hunderte Millionen Euro schwere Bestellung von Jens Spahn ging in Flammen auf: Im Winter 2022/2023 ließ der damalige CDU-Gesundheitsminister zehntausende Dosen monoklonaler Antikörper gegen Covid-19 im Feuer vernichten. Die Medikamente waren abgelaufen – und hatten ohnehin kaum Patienten geholfen.
Corona-Arznei: Jens Spahn verbrannte hunderte Millionen Euro
Der Ex-Gesundheitsminister steht schon für die Masken-Deals in der Kritik. CORRECTIV zeigt: Bei Covid-Arznei verbrannte er hunderte Millionen Steuergeld.

Jetzt mal ernsthaft: Was ist überhaupt Medienkompetenz?

Youtube und der Tod der Medienkompetenz
Jetzt mal ernsthaft: Was ist überhaupt Medienkompetenz?

Ich war vom Kommentar in der Taz in Sachen Shitstorm gegen Caroline Wahl. auch einigermaßen irritiert. Die Groschenphilosophin bringt es auf den Punkt.

Ich sag’s, wie es ist: Sobald eine Künstlerin Millionärin ist, verschiebt sich ihre Verantwortung. Dann geht es auch um ethischen Umgang mit Reichtum, Ressourcen und Macht. Eine Frau, die in dieser Liga spielt, ist strukturell näher dran am alten weißen Mann als an der alleinerziehenden Mutter mit zwei Jobs. Sie repräsentiert nicht mehr „die Frauen“, sondern eine globale Oberschicht. Das zu benennen ist keine Misogynie, sondern notwendige Kritik an Klassenverhältnissen.

wisst ihr noch das große aufregerthema rechtschreibreform oh mann das war eigentlich geil so im nachhinein betrachtet

Margarete Stokowski (@margaowski.bsky.social) 2025-09-14T21:16:53.827Z

Nettes Upgrade für die Mediathek:

ARD Mediathek mit Update: Dolby Atmos und mehr Komfort beim Streaming
Die ARD hat ihrer Mediathek-App ein Update spendiert. Version 10.8.0 für die Apple-Plattformen bringt zahlreiche neue Funktionen, die das…

Spannend zu sehen, wie sehr Cronenberg 1969 schon Themen vorgreift und beackert, die uns auch heute noch beschäftigen.

Gesehen: Stereo (Tile 3B of a CAEE Educational Mosaic) (1969) - Sprachfragen
Spannend zu sehen, wie sehr Cronenberg 1969 schon Themen vorgreift und beackert, die uns auch heute noch beschäftigen.

Cronenbergs Ideen sind alle da, aber durch das filmische Milchglas einfach nicht gut genug zu sehen.

Gesehen: Crimes of the Future (1970) - Mit dem Zeh ins kalte Wasser
Cronenbergs Ideen sind alle da, aber durch das filmische Milchglas einfach nicht gut genug zu sehen.

David Cronenberg zwingt seine Figuren, und damit uns, hinzuschauen und den Ekel zu ertragen.

Gesehen: Rabid (1977) - Blickzwänge
David Cronenberg zwingt seine Figuren, und damit uns, hinzuschauen und den Ekel zu ertragen.

Es fällt mir schwer fällt, viel mehr als Resignation zu sehen 🤷‍♂️

Gesehen: To Live and Die in L.A. (1985) - Ausbleibender Klick
Es fällt mir schwer, viel mehr als Resignation zu sehen 🤷‍♂️

Wie fandet ihr eigentlich die Sexszenen in BLUE IS THE WARMEST COLOR?

Kinotagebuch: Lesbian Space Princess (2024) - Vulgäre Ermächtigung
Wie fandet ihr eigentlich die Sexszenen in BLUE IS THE WARMEST COLOR?

Nadav Lapid hadert – mit seinem Geburtsland Israel, den Folgen des 7. Oktober 2023 und irgendwie auch mit der Liebe.

Kinotagebuch: Yes (2025) - Überwältigungskino
Nadav Lapid hadert – mit seinem Geburtsland Israel, den Folgen des 7. Oktober 2023 und irgendwie auch mit der Liebe.

Im Vergleich zum vorherigen RABID ein radikaler Kontrast – eben weil es an Radikalität fehlt.

Gesehen: Fast Company (1979) - Capitalism Core
Im Vergleich zum vorherigen RABID ein radikaler Kontrast – eben weil es an Radikalität fehlt.

Wahrheit ist bei Werner Herzog nicht immer gleich Wahrheit.

Gesehen: Julianes Sturz in den Dschungel (1999) - Provoziertes Misstrauen
Wahrheit ist bei Werner Herzog nicht immer gleich Wahrheit.

AAAAAAAHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-09-15T16:29:20.78109400Z