Skip to Content

Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 30

Gesehen: Manhunter (1986) - Abgründiges Bilderbuch

Michael Mann bricht das weichgezeichnete Paradies auf und offenbart nicht nur beim Killer Abgründe.

Gesehen: Manhunter (1986) - Abgründiges Bilderbuch
Foto: cmv-Laservision

Der Film öffnet mit dem Ausschnitt eines Home-Videos und damit einer vermeintlich unschuldigen, gutbürgerlichen Bilderbuchästhetik sowie einer gewissen voyeuristischen Dimension, die diesen Aufnahmen auch immer innewohnt.

Durch genau diese Dimension bricht Michael Mann schließlich die Unschuld auf, lässt seinen Killer die Fassade zertrümmern und kontrastiert das weichgezeichnete Paradies mit teilweise hart monochromatischen Bildern.

Psychologisch interessant ist die ganze Nummer dann auch, weil es eben nicht der in seinem Job „einfach nur" gute Profiler ist, an dem das alles aufgehängt wird. Denn der Profiler ist so gut in seinem Job, weil in ihm die gleiche Abgründigkeit wie in der Psyche des Killers zu finden ist. Auch er hat das bilderbuchartige Familienleben gewählt, obwohl er genau um die Fragilität dieser vermeintlich heilen Welt weiß.

★★★½☆

🇺🇸, R: Michael Mann, D: William Petersen, Tom Noonan, Dennis Farina, Brian Cox, Kim Greist, Joan Allen, Stephen Lang, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: cmv-Laservision

Den Film streamen:

Blutmond - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Wo und wie heute “Blutmond” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!

Die Kritik auf Letterboxd:

A ★★★½ review of Manhunter (1986)
Der Film öffnet mit dem Ausschnitt eines Home-Videos und damit einer vermeintlich unschuldigen, gutbürgerlichen Bilderbuchästhetik sowie einer gewissen voyeuristischen Dimension, die diesen Aufnahmen auch immer innewohnt. Durch genau diese Dimension bricht Michael Mann schließlich die Unschuld auf, lässt seinen Killer die Fassade zertrümmern und kontrastiert das weichgezeichnete Paradies mit teilweise hart monochromatischen Bildern. Psychologisch interessant ist die ganze Nummer dann auch, weil es eben nicht der in seinem Job „einfach nur” gute Profiler ist, an dem das alles aufgehängt wird. Denn der Profiler ist so gut in seinem Job, weil in ihm die gleiche Abgründigkeit wie in der Psyche des

Die Kritik als Tonspur:

audio-thumbnail
MANHUNTER (1986, Michael Mann)
0:00
/135.579863

Alle Filmkritiken als Podcast abonnieren: RSS · Apple Podcasts · Spotify

Die Kritik im Video: Youtube · Instagram · Tiktok

Frösche: 1, Alex Jones: 0 am 15. Oktober 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: „Falsch, aber anders lustig", unterfinanziertem Journalismus und der obersten Schlappe für Alex Jones.

Frösche: 1, Alex Jones: 0 am 15. Oktober 2025
Foto: Taha / Unsplash

Ich gönne Moritz Neumeier wirklich jeden Erfolg dieser Welt. Falsch, aber lustig ist so ein tolles Kleinod. Dass der Mediatheken-Ableger Falsch, aber anders lustig nun eine zweite Staffel mit Start am 16. Oktober bekommt, freut mich daher sehr.


Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

Newsletter kostenlos abonnieren ❣

Nora Hespers spricht mit Andrea Schültke und Kerstin von Kalkreuth über die Berichterstattung von Missbrauchsfällen im Leistungssport. Spannender Aspekt: wie die prekäre Arbeitssituation freier Journalist*innen und die dünne Besetzung eigentlich „zuständiger" Redaktionen auch mit dazu führen, dass sich missbräuchliche Strukturen im Verborgenen ausbilden können.

Podcast: Keine Macht den Tätern - Berichterstattung über sexualisierte Gewalt im Sport
Körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt im Sport sind keine Einzelfälle. Sie sind Teil des Systems. Eine Erkenntnis, die erst seit wenigen Jahren in der Gesellschaft angekommen ist. Berichterstattung über die Hintergründe hat dazu beigetragen. Was es bedeutet, über Fälle von Missbrauch zu berichten, welche Arbeit dahinter steckt und wie dadurch auch Lösungen des Problems öffentlich werden, darüber spricht Nora Hespers mit ihren Kolleginnen Andrea Schültke und Kerstin von Kalkreuth live auf dem b° future Festival in Bonn. Fragen, Anregungen, Themenwünsche gerne an [email protected] Autorinnen: Kerstin von Kalkreuth und Andrea Schültke Moderation: Nora Hespers Redaktion: Judith Biedermann Schnitt: Mecnun Langer Falls ihr selber betroffen seid von körperlicher, psychischer oder sexueller Gewalt im Sport, findet ihr hier erste Anlaufstellen: Zartbitter e.V. https://zartbitter.de/ Tauwetter e.V. (speziell für betroffenen Jungen und Männer) https://www.tauwetter.de/de/ Anlauf gegen Gewalt (für Betroffene im Spitzensport) https://anlauf-gegen-gewalt.org/ Unser Podcast-Tipp “Politikum - Der Meinungspodcast” mit der Live-Folge vom b° future Festival”Journalismus in der Demokratiekrise: Wie kritisch oder wie konstruktiv muss er sein?” abrufbar unter: https://www.ardaudiothek.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/ Noch mehr von Sport inside findet Ihr auch im Hintergrundbereich der Sportschau: http://www.wdr.de/k/hintergrund Und auf der Seite von Sport inside: http://www.wdr.de/k/sport-inside

Wenn dich selbst der mehrheitlich rechtsdrehende Oberste Gerichtshof der USA abweist... Gut so. Alex Jones verdient jedes gegen ihn verhängte Urteil.

“Infowars”: Oberstes US-Gericht bestätigt Milliardenstrafe gegen Alex Jones
Wegen seiner Lügen über einen Schusswaffenangriff an einer Grundschule muss der US-Verschwörungserzähler Alex Jones Milliarden zahlen. Sein Einspruch ist gescheitert.

Und hier ist die nächste Illu zu den #CursedRelics2025, das Thema: Dragon Crest 
 “We live in capitalism. Its power seems inescapable. So did the divine right of kings. Any human power can be resisted and changed by human beings.“ ― Ursula K. Le Guin

Daniela Schreiter (@fuchskind.bsky.social) 2025-10-14T17:59:06.271Z

Ron Howard ist ein guter Handwerker, aber damit rettet er diesen Film nicht.

Gesehen: Eden (2024) - Leiernde Paranoia
Ron Howard ist ein guter Handwerker, aber damit rettet er diesen Film nicht.

AHHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-10-15T12:03:53.70593700Z

Gesehen: Eden (2024) - Leiernde Paranoia

Ron Howard ist ein guter Handwerker, aber damit rettet er diesen Film nicht.

Gesehen: Eden (2024) - Leiernde Paranoia
Foto: Leonine Studios Spielfilm

Ron Howard inszeniert sich hier wirklich einen Wolf, um die absolute inhaltliche Beliebigkeit irgendwie auszugleichen. Stellenweise gelingt ihm das sogar. Dass er über die Bildebene Stück für Stück eine gewisse Paranoia aufziehen lässt, lässt sich nicht abstreiten. Ron Howard war schon immer ein guter Handwerker.

Nur Hand in Hand mit dem Text geht das eben nie sonderlich elegant. Denn auf der textuellen Ebene wird extrem viel ausformuliert und dann in Dia- und Monologen zum Ausdruck gebracht. Uns wird wortwörtlich erzählt, was passieren wird, und anschließend wird es uns noch mal gezeigt.

Es ist ein wahnsinnig leierndes und ermüdendes Erzählen.

Ziel des Films ist es offenbar, uns etwas über das Wesen des Menschen zu erzählen. Über vermeintliche Archetypen, die sich anscheinend nur in dieser Inselsituation herausschälen lassen. Das ist mit Blick auf die gesellschaftliche und politische Lage in Europa um 1929 natürlich Quatsch.

Damit kippt der Film – ob nun bewusst oder nicht – in ein sehr naiv-gefährliches Menschheitsbild. Als ob ein Mensch kein sich seiner selbst bewusstes Wesen wäre, das seine Handlungen nicht reflektieren und steuern könnte. Also ob gewisse abgründige Wesenszüge und Verhaltensmuster eben in unserer unverrückbaren „Natur" lägen, die abseits der sogenannten zivilisierten Welt zum Vorschein kommen.

★★½☆☆

🇺🇸, R: Ron Howard, D: Jude Law, Sydney Sweeney, Ana de Armas, Daniel Brühl, Vanessa Kirby, Felix Kammerer, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Leonine Studios Spielfilm

Den Film streamen:

Eden - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Wo und wie heute “Eden” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!

Die Kritik auf Letterboxd:

A ★★½ review of Eden (2024)
Ron Howard inszeniert sich hier wirklich einen Wolf, um die absolute inhaltliche Beliebigkeit irgendwie auszugleichen. Stellenweise gelingt ihm das sogar. Dass er über die Bildebene Stück für Stück eine gewisse Paranoia aufziehen lässt, lässt sich nicht abstreiten. Ron Howard war schon immer ein guter Handwerker. Nur Hand in Hand mit dem Text geht das eben nie sonderlich elegant. Denn auf der textuellen Ebene wird extrem viel ausformuliert und dann in Dia- und Monologen zum Ausdruck gebracht. Uns wird wortwörtlich erzählt, was passieren wird, und anschließend wird es uns noch mal gezeigt. Es ist ein wahnsinnig leierndes und ermüdendes Erzählen. Ziel

Die Kritik als Tonspur:

audio-thumbnail
EDEN (2024, Ron Howard)
0:00
/166.601723

Alle Filmkritiken als Podcast abonnieren: RSS · Apple Podcasts · Spotify

Die Kritik im Video: Youtube · Instagram · Tiktok

Poor, fair, fair, poor am 14. Oktober 2025 Featured Post

Die heutigen Dailies unter anderem mit: BOOGIE NIGHTS, Dorothee Elmiger und Battlefield 6.

Poor, fair, fair, poor am 14. Oktober 2025
Foto: Glenn Carstens-Peters / Unsplash

Recommendation: no, Concept: poor, Characterization: fair, Dialogue: fair, Storyline: poor – Twentieth Century Fox war 1994 so gar nicht angetan von Paul Thomas Anderson BOOGIE NIGHTS. „Thank goodness New Line Cinema said yes to it", ist bei mir der Top-Kommentar. Trifft den Nagel auf den Kopf, würde ich sagen.


Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!

Newsletter kostenlos abonnieren ❣

Es gibt eine neue Buchpreisträgerin und ihr Name ist Dorothee Elmiger. Überzeug hat sie die Jury mit ihrem Roman Die Holländerinnnen.

Dieser Roman ist ein Ereignis. Eine Schriftstellerin berichtet von ihrer Reise in den südamerikanischen Urwald mit einer Theatergruppe auf den Spuren zweier Holländerinnen, die vor Jahren dort verschwunden sind. Auf dieser Wanderung erzählt sich die Gruppe verstörende Geschichten. Je tiefer sie sich im Dickicht und Morast verläuft, desto mehr reißt Elmiger die Leser:innen in einen Sog der Angst. Ihr Roman erzählt von Menschen, die in ihr ‚dunkelstes Gegenteil‘ verfallen. Indirekt ist dabei nicht nur Elmigers Sprache, sondern auch ihr Verweis auf unsere Gegenwart, die Schritt für Schritt in Selbstüberhebung versinkt. Elmigers Stil ist gleichzeitig distanziert und doch fesselnd. Die Holländerinnen - Ein faszinierender Trip ins Herz der Finsternis.
Nominiert
Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen “Roman des Jahres” aus.

Mit Battlefield 6 ist der mittlerweile (und nach Wikipedia-Zählart) vierzehnte Teil der Serie erschienen und damit ist auch die Frage zurück, warum man denn ausgerechnet Krieg spielen muss. Christian Huberts hat das im Gespräch bei Corso im Deutschlandfunk ganz gut eingeordnet.

“Die klassische Killerspieldebatte ist vorbei” - Battlefield 6

Wer den noch nicht gesehen hat, hat jetzt bis zum 12. November die Chance, die Kontrolle über sein Leben zurückzuerlangen.

Der schlimmste Mensch der Welt - hier anschauen
Die Buchhändlerin und Autorin Julie ist zwar ganz bestimmt nicht die schlimmste Person der Welt, aber sie ist launisch und sprunghaft – womit sie ihr Umfeld merklich beeinflusst. Julie ist in einer Beziehung mit dem älteren, 44-jährigen Comic-Zeichner Aksel. Er möchte gerne eine Familie mit ihr gründen, für Julie kommt das hingegen nicht in Frage. Auf einer Party lernt sie Eivind kennen, der jung ist und voller Energie. So wie Julie möchte er keine Kinder haben. Das ist der Beginn einer Romanze, die ganz anders verläuft, als sich die beiden das am Anfang vorgestellt haben.

Michel Foucault kann sich hinsetzen, Daniel Loick hat einen viel zeitgemäßeren Vorschlag.

Bücher ohne Namen? Der Tod der Autor*in hilft den Arbeiter*innen auch nicht
Michel Foucault kann sich hinsetzen, Daniel Loick hat einen viel zeitgemäßeren Vorschlag.

„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?", fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Keine Gebete mehr für den Algo-Gott
„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?”, fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Dass man das auch immer und immer wieder erwähnen muss...

Es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis.

Natascha Strobl (@nataschastrobl.bsky.social) 2025-10-13T10:09:51.712Z

Raider, Twix, diesdas:

Apple TV+ Being Rebranded as Apple TV
Buried in its announcement about “F1: The Movie” making its streaming debut on December 12, Apple has also announced that Apple TV+ is being…

Darf man Friedrich Merz noch Wurst nennen?

Arne Semsrott (@arnesemsrott.bsky.social) 2025-10-14T12:36:23.520Z

Der Film scheitert an seinem Bestreben, mit jedem einzelnen Moment maximal anschlussfähig zu sein.

Gesehen: Northern Comfort (2023) - Erwartbare Küchenpsychologie
Der Film scheitert an seinem Bestreben, mit jedem einzelnen Moment maximal anschlussfähig zu sein.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-10-14T12:56:25.61194000Z

Keine Gebete mehr für den Algo-Gott

„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?", fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Keine Gebete mehr für den Algo-Gott
Foto: Google DeepMind / Unsplash

„Wann lösen wir uns endlich von Social-Media-Algorithmen?", fragt Damián Morán Dauchez bei musermeku.

Es gibt natürlich viele Content-Ersteller, die ihr Bestes geben, um gegen dieses System der großen Social-Media-Plattformen zu kämpfen. Ich habe dies beruflich so lange wie möglich gemacht. Es zeigt sich aber auch immer wieder, wie viele großartige Content-Ersteller lange versucht haben, mit ihren Inhalten gegen die Algorithmen zu bestehen – bis sie aufgrund der mangelnden Reichweite keine Motivation mehr hatten weiterzumachen. Und dies lag oft nicht am mangelnden Interesse eines bestehenden Publikums, das sich für genau die Inhalte der Creators interessiert hätte. Wenn Algorithmen entscheiden, dass dieses Publikum von den Inhalten gar nicht erreicht wird, bleiben nur noch wenige Optionen: seine Inhalte so verbiegen, dass der Algorithmus darauf anspringt, selbst wenn man sich damit von seinem persönlichen Stil verabschieden muss, seine Inhalte mit Budget bewerben und sich die Reichweite erkaufen – oder resigniert seine Social-Media-Aktivitäten einschränken oder ganz aufgeben.
Das Problem der Social-Media-Algorithmen | musermeku
Wer Inhalte für Social Media erstellt, arbeitet vor allem gegen Algorithmen. Gibt es einen Weg aus diesem problemarischen System?

Fühle ich total und ich mache das gerade auch irgendwie so: Meine Gedanken zu Filmen zweitverwerte ich auch in Kurzvideos und als Podcast. Ich mache das (zum Glück), weil ich's kann und nicht muss. Das alles hier ist Hobby und es bereitet mir ziemlich viel Spaß, auch andere Distributionswege auszuprobieren und die Abhängigkeit von Algorithmen zwar zu sehen, sie mir aber letztlich egal sein kann.

Manche Videos klatschen aus nicht nachvollziehbaren Gründen gegen die Algorithmus-Wand, einige werden einigermaßen okay verteilt, andere vom Algo-Gott geküsst – eben weil sie (von mir nicht bewusst vorgesehen) in diese Kerbe schlagen:

Die Social-Media-Plattformen sind lediglich Strukturen, leere Hüllen. Sie brauchen Inhalte, um Nutzer bei der Stange und süchtig zu halten. Sie brauchen den Zugriff auf die Nutzer, um Gewinn aus Werbeeinnahmen und persönlichen Daten zu generieren. Der Algorithmus ist der Weg, diesen Zugriff zu behalten. Er wird auswählen, welche Inhalte relevanter sind, indem er die psychologischen Schwächen der Nutzer ausnutzt und empörende, emotionalisierende, radikale Botschaften priorisiert.

Die Kommentare unter dem verlinkten Video unterstreichen das noch mal.

Deshalb blogge ich auch (wieder) so gerne – weil das hier mein Garten ist und ich und nur ich Freude an meinem Garten habe. Wenn das ein Publikum findet? Schön! Wenn das kein Publikum findet? Nicht so wichtig... Wichtig ist mir aber, tolle Inhalte anderer sichtbarer zu machen – und wenn es an schlechten Tagen nur zwei Augenpaare, zwei Klicks sind. Sharing ist dennoch caring.