Ich bin mir nicht sicher, was und wie viel Felix van Groeningen dem Stoff auf einer rein filmischen Ebene wirklich noch hinzufügen konnte. Es scheint alles gesagt und BEATIFUL BOY übt sich nur darin, das zu wiederholen.
★★½☆☆

🤷♂️
Ich bin mir nicht sicher, was und wie viel Felix van Groeningen dem Stoff auf einer rein filmischen Ebene wirklich noch hinzufügen konnte. Es scheint alles gesagt und BEATIFUL BOY übt sich nur darin, das zu wiederholen.
★★½☆☆

Das liegt natürlich daran, dass wir ein Kompetenzproblem bei den führenden Köpfen haben. Im Journalismus gibt es ein historisches Defizit. Nämlich: Befördert werden im Journalismus die besten Journalisten, die besten Schreiber – mit dem Ergebnis, dass sie nicht mehr schreiben. Aber: Die besten Schreiber sind Kreative, Kreative sind selten die besten Führungskräfte. Und deshalb ist die Führungskompetenz in Redaktionen schon sehr problematisch.
Großartig, wie gut dieser Film die Ohnmacht und das Unbehagen transportiert.
Großartig, wie gut dieser Film die Ohnmacht und das Unbehagen transportiert, was man dort inmitten dieser Felsgiganten verspüren kann, wenn einen die bloße Existenz der Berge zu verschlucken droht, wenn alleine der visuelle Eindruck in seiner Gewalt radikal entwaffnend ist…
Wirklich gepackt hat mich, was sich langsam unter der bleischweren Decke deutscher Vergangenheitsbewältigung hervortut. Das hat DIE THEORIE VON ALLEM für mich zu einer Art avantgardistischem OPPENHEIMER werden lassen. Nur hier ist es alleine schon die theoretische Möglichkeit dessen, dass Nazideutschland eine funktionierende Kernwaffe entwickeln konnte, die die Welt bzw. Realität aus den Fugen geraten lässt. Es ist der
Irgendwie kam es über mich und ich musste mit der Netflix-Realverfilmung von One Piece anfangen. Und das war wirklich unterhaltsam genug, sodass ich alle acht bisherigen Episoden geschaut habe. Für die kommende Staffel müssen jedoch noch ein paar Stellschrauben gedreht werden, um mich weiter bei Laune zu halten. Zwar ist das Szenenbild mit großen Aufwand gestaltet worden, aber es ist wie die Kostüme viel zu glatt. Kaum eine Kulisse wirkt, als ob darin schon jemand längere Zeit gelebt hat, keine Klamotte wirkt getragen. Obendrauf ist fast jeder Kampf nach der gleichen Choreografie orchestriert und dass nutzt sich einfach wahnsinnig schnell
Ein fast dreieinhalbstündige Versuch, DiCaprios angestrengte Stirnfalten auf ewig in die Leinwand zu brennen.
Wirklich begeistert hat mich, wie akribisch der Stoff das perfide System, die Struktur hinter den kaltblütigen Morden an den Osage herausarbeitet und wie Stück für Stück die Ohnmacht überhand nimmt, wenn durchdringt, dass das Morden völlig unabhängig von Ernest Burkharts Entscheidungen weitergegangen wäre.
Leonardo DiCaprio als Schauspieler ist immer schwerer zu ertragen. KILLERS OF THE FLOWER MOON ist der fast dreieinhalbstündige Versuch, seine angestrengten Stirnfalten auf ewig in die Leinwand zu brennen. Es ist schon lustig zu sehen, mit wie viel Schweiß sich DiCaprio um Intensität bemüht und Lily Gladstone stoisch in die Kamera blickt und dabei mehr transportiert
Einfach schaurig präzise
Ein im Kontext seiner Zeit radikaler Film, der mit schauriger Präzision und poetischen Motiven die parasitäre Natur institutionalisierter Religion und fundamentalistischen Glaubens seziert.
★★★★☆
