Witzig, charmant und leider auch unsäglich banal. Sigmund Freud gefällt das.
★★½☆☆


Witzig, charmant und leider auch unsäglich banal. Sigmund Freud gefällt das.
★★½☆☆


Der frühe Lars von Trier macht so viel Spaß!
Es macht so viel Spaß zu sehen, mit welchem Selbstbewusstsein der frühe Lars von Trier hier agiert, wie hypnotisch er inszeniert, wie er nicht ganz zueinanderpassende Puzzleteile von Raum und Zeit ineinanderprügelt und so von einem kaputten Europa erzählt – einem Europa, das tief zerfurcht ist von (Kriegs-)Traumata, Schuld, Verdrängung, Vergessen und Verschweigen. Einem zerbrochenen Europa, für das es angesichts dessen keine Heilung geben kann. Oder vielleicht auch gar nicht geben darf.
Ich habe mich außerdem tatsächlich tatsächlich dabei ertappt, wie ich ein bisschen an das Meisterwerk L’ANNÉE DERNIÈRE À MARIENBAD denken musste, für das Alain Resnais ebenfalls durch die Zäsur des Zweiten Weltkrieges mit den Splittern von Zeit und Kunst um eine neue Gegenwart ringt.
★★★★☆


Ähnlich komplex wie PIRATES OF THE CARIBBEAN
Wirklich originell oder zumindest auf der vollen Distanz tragend erscheint es mir nicht, den Kunstbegriff mit dieser Art Film zu verhandeln. Denn das nutzt sich alles ziemlich schnell ab. Und ähnlich komplex hat das bereits PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MAN’S CHEST erörtert, wenn wir ehrlich sind. Part of the ship, part of the crew.
★★½☆☆


Letztlich ein stockkonservatives Plädoyer...
Interessant ist es schon, wie sich Clint Eastwood hier über die von ihm gespielte Figur selbst zur Debatte stellt. Es ist aber auch ein stockkonservatives Plädoyer gegen einen angeblichen Werteverfall, das auf rassistischen und misogynen Ideen fußt.
★★½☆☆


...nur leider nicht aus Gründen des Genres.
Der Film ist einfach nur schockierend – nur leider nicht aus Gründen des Genres, sondern vor Langeweile. Bei einem Horror dieser Art erwarte ich nun wirklich kein meisterhaftes Feingefühl. Aber wenn ein der gleiche Scare auch nach dem 25. Mal nicht funktioniert, sollte man seine Taktik eventuell noch einmal überdenken. Passiert nur nicht. Während THE NUN immerhin noch anzurechnen ist, dass er sich seiner Umgebung bewusst war und mit ihr gearbeitet hat, wirkt THE NUN II wie eine Handvoll Figuren, die in eine Zeit hineinbehauptet werden, in Wahrheit jedoch wie im luftleeren Raum agieren.
½☆☆☆☆


🤷♂️
Ich bin mir nicht sicher, was und wie viel Felix van Groeningen dem Stoff auf einer rein filmischen Ebene wirklich noch hinzufügen konnte. Es scheint alles gesagt und BEATIFUL BOY übt sich nur darin, das zu wiederholen.
★★½☆☆

