Jeanne Moreaus abschätzige, von Ekel durchzogene Blicke sind das Herz dieses Films. Denn eine Welt, in der Macker wie die Männer in diesem Film glauben, mit allem davonkommen zu können, über anderen Menschen zu stehen und Frauen seien ihr Spielzeug, könnte abgründiger kaum sein. Hell is empty, and all the devils are here.
Diese Typen hinterfragen nie ihre eigene Position, reflektieren nie ihr Handeln und überdenken nie getroffene Entscheidungen – ganz im Gegensatz zu Jeanne Moreaus Julie Kohler, die sich zwar auf einen moralisch verwerflichen Rachetripp begibt, sich dessen aber klar bewusst ist und letztlich auch Verantwortung für ihr Handeln




