Um mal direkt philosophisch zu werden: Ich habe sehr oft an Platons Höhlengleichnis denken müssen und PERFECT DAYS schließlich als Adaption des Konzepts gelesen. Hirayama betrachtet das vom Sonnenlicht durchfluteten Blätterwald verursachte Schattenspiel, sieht schemenhafte Reflexionen vorbeiziehender Menschen auf einer matten Metalloberfläche und glaubt, in diesen kleinen Details die Schönheit der Welt zu sehen und seinen inneren Frieden zu finden. Doch letztlich – und das lernt Hirayama – liegen die wahre Schönheit und der wahre Frieden darin, diese kleinen Momente mit anderen Menschen teilen zu können, sich verbunden zu fühlen und nicht in sich gefangen zu bleiben, gewissermaßen aus der Höhle der
Gesehen: Perfect Days (2023)
Filmkritik
