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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 139

Gesehen: A Quiet Place: Day One (2024)

Gesehen: A Quiet Place: Day One (2024)
(c) Paramount Pictures Germany

Eigentlich ein unnötiger Film, denn hier wird praktisch nichts diesem Universum hinzugefügt. Es gibt keine weiteren Details, die diese Welt zu einer vielschichtigeren, abgerundeteren machen würden. Stattdessen werden altbekannte Mechaniken wiederholt. Das macht er nicht unbedingt schlecht, es ist schon ein ganz okayer Action-Horror-Thriller, der dazu auch durch seine wahnsinnig blassen Figuren keinen wirklichen Eindruck hinterlassen kann.

★★½☆☆

US, R: Michael Sarnoski, D: Lupita Nyong’o, Joseph Quinn, Alex Wolff, Djimon Hounsou, Trailer, Wikipedia
A Quiet Place: Tag Eins - Stream: Jetzt online anschauen
Wie und wo du “A Quiet Place: Tag Eins” online auf Netflix & anderen Anbietern ansehen kannst
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Gehört: NO THANK YOU (2022) von Little Simz

Gehört: NO THANK YOU (2022) von Little Simz
(c) Raph_PH unter CC BY 2.0

Durch ihren absoluten Banger Gorilla bin ich schon vor geraumer Zeit auf die britische Rapperin Little Simz gestoßen und irgendwie erst jetzt auf die Idee gekommen, das korrespondierende Album NO THANK YOU von 2022 mal durchzuhören.

Und was soll ich sagen? Dieses ruhige, eindringliche und messerscharfe Storytelling ist der Hammer, die Musikalische Variation innerhalb des Genres und eine absolut in sich ruhende Selbstsicherheit, mit der Little Simz stets erhobenen Hauptes formuliert, einfach großartig.

No Thank You is the fifth studio album by British rapper Little Simz. It was released on 12 December 2022 through the independent label Forever Living Originals
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Gesehen: Smoke Sauna Sisterhood (2023)

Gesehen: Smoke Sauna Sisterhood (2023)
(c) NEUE VISIONEN

Ein wunderschöner und zutiefst berührender Dokumentarfilm, der so viele Momente hat, die über das Gesagte hinausgehen – in einem Raum, in dem es keiner Worte mehr bedarf, um Solidarität zu bekunden. Wenn die Frauen über sehr persönliche, traumatische Erlebnisse sprechen, dann streichelt ihnen niemand mitfühlen übers Haar, dann bedarf es keiner Töne/Worte der Anerkennung, dann bekommen die erzählenden Frauen einfach den Raum, den sie brauchen.

Ob die hier abgebildete Saunakultur dafür einen besonders sicheren Rahmen schafft? Möglich, aber zu einem abschließenden Urteil komme ich nicht. Die Sauna ist hier vor allem Vehikel, um über die Rolle der Frau in der

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Gesehen: Les Amours d'Astrée et de Céladon (2007)

Gesehen: Les Amours d'Astrée et de Céladon (2007)
(c) Studiocanal

Zu dieser Ästhetik finde ich oft nur sehr schwer Zugang – dieses „Kommt, schmeißt euch schnell die Lumpen aus dem Theaterfundus über, dann gehen wir in den Wald und ich halte mit der Kamera drauf“, das hier außerdem sehr anachronistisch anmutet.

Dadurch wurde mir auch nochmal bewusst, wie klug in den „typischen“ Rohmers die Welt gezeichnet wird. Darin fügt sich alles sehr organisch zusammen, wir verstehen sie ohne viele Worte, weil sie der unseren so nah ist. Aber in LES AMOURS D'ASTRÉE ET DE CÉLADON bleiben weite Teile nur mit sehr groben Pinselstrichen aufs Zelluloid gemalte, abstrakte Ideen. Bei mir

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The Canvas sucht nach der Bedeutung von Whistler's Mother

The Canvas sucht nach der Bedeutung von Whistler's Mother

Wer popkulturell interessiert ist und/oder mit Mr. Bean aufgewachsen ist, der kennt vielleicht noch „Whistler’s Mother“, das Gemälde von James McNeill Whistler, das eigentlich den sperrigen Titel „Arrangement in Grau und Schwarz: Porträt der Mutter des Künstlers“ trägt und im ersten Kinofilm BEAN von Rowan Atkinsons Alter Ego in Mitleidenschaft gezogen wird.

Jedenfalls hat Whistler das Bild selbst offenbar immer nur als reine ästhetische Übung betrachtet. Doch was passiert, wenn man das einfach ignoriert und sich selbst auf die Suche begibt, was hinter der Ästhetik und den begleitenden Worten des Künstlers liegt? (Ich werde weiterhin nicht müde, immer

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Gesehen: MaXXXine (2024)

Gesehen: MaXXXine (2024)
(c) Universal Pictures International Germany

Es ist schon ganz cool, wie der Film mit seiner eigenen Medialität spielt, dabei drei Ebenen – den Film im Film, den eigentlichen Film und wir vor der Kinoleinwand/dem Bildschirm – aufzieht und so auch Querverbindungen zur Gegenwart sichtbar macht. Denn die heutigen Bestrebungen evangelikaler Christ*innen, vor allem in den USA, bergen dieselben regressiven Vorstellungen von Kunst, medialer Gewalt und Sexualmoral wie der von Satanic Panic in Beschlag genommene Teil der 1980er MAXXINES. Ein Salto zurück in die gesellschaftliche Steinzeit als fundamentalistische Utopie aufklärungsfeindlicher religiöser Fanatiker*innen mit einem Faible für Autokratien.

Darüber hinaus lässt sich der Film auch

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