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André Pitz

Leipzig, Germany

journalist by trade, cinephile at heart

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Posts by André Pitz

Das MAD MAX: FURY ROAD-Prequel FURIOSA hat eine 15-minütige Actionsequenz, die 78 Drehtage und 200 Stuntleute benötigte

Das MAD MAX: FURY ROAD-Prequel FURIOSA hat eine 15-minütige Actionsequenz, die 78 Drehtage und 200 Stuntleute benötigte
(c) Warner Bros.

Eine Nachricht, die verdammt geil und verdammt traurig zugleich ist. Wenn ich mir überlege, wie viele Indiefilme bzw. kleine oder mittelgroße Produktionen mit den dort (wahrscheinlich wortwörtlich) verbrannten Ressourcen finanziert werden hätten können, blutet mir schon ein bisschen das Herz. Ich kann es trotzdem kaum abwarten, den Film zu sehen.

Mad Max prequel Furiosa has a 15-minute action sequence that took 200 stunt people 78 days to shoot – and it’s “very important” for understanding Anya Taylor-Joy’s character
Furiosa hits the big screen on May 24

Das Cannes-Poster 2024 ist zum Aufhängen schön

Das Cannes-Poster 2024 ist zum Aufhängen schön
(c) Shochiku Co., Ltd. / Kurosawa Prod. – Graphic design: (c) Hartland Villa

Die Festivalsleitung von Cannes hat das Poster der diesjährigen Ausgabe veröffentlicht. Mir gefällt der absolut melancholische und trotz der kalten Farben warmherzige Vibe des Motivs, das einen Moment aus Akira Kurosawas RHAPSODIE IM AUGUST (1991) zeigt.

Mehr zum Hintergrund, den Gründen und Bedeutung:

The next-to-last film by the director of Sanshiro Sugata, Rashomon, Seven Samurai, Dersu Uzala and Dodes’ka-den reminds us of the importance of coming together, and seeking harmony in all things.

Mirroring the movie theater, this poster celebrates the Seventh Art, with naivety and wonder. Because it gives everyone a voice, it enables emancipation. Because it remembers wounds, it combats oblivion. Because it bears witness to perils, it calls for union. Because it soothes trauma, it helps repair the living.

In a fragile world that constantly questions otherness, the Festival de Cannes reaffirms a conviction: cinema is a universal sanctuary for expression and sharing. A place where our humanity is written as much as our freedom.
The Official Poster of the 77th Festival de Cannes - Festival de Cannes
All the poetic beauty, hypnotic magic and apparent simplicity of the cinema emerge in this scene from Rhapsody in August, authored by the great Japanese master Akira Kurosawa, 81 at the…

Gesehen: The Last Brunch (2024)

Gesehen: The Last Brunch (2024)
(c) Jim Cummings, Cool & Happy Studios

Nahbar, lustig und clever schafft es Jim Cummings in nur etwas mehr als zehn Minuten gleichzeitig zu irritieren, Zustimmung auszulösen und zur Debatte zu stellen, wie in Gesellschaften organisierte Menschen Regeln und Grenzen in Recht, Moral und Sitte konstruieren.

🇺🇸, R: Jim Cummings, D: Bridge Stuart, Dustin Hahn, Taylor Misiak, Julia Bales

A review of The Last Brunch (2024)
Nahbar, lustig und clever schafft es Jim Cummings in nur etwas mehr als zehn Minuten gleichzeitig zu irritieren, Zustimmung auszulösen und zur Debatte zu stellen, wie in Gesellschaften organisierte Menschen Regeln und Grenzen in Recht, Moral und Sitte konstruieren. vimeo.com/924406654

Das Maskottchen des Nationalmuseums Kyōto ist ein grumpy Tiger

Das Maskottchen des Nationalmuseums Kyōto ist ein grumpy Tiger
(c) Kyoto National Museum

Ich liebe alles an diesem Maskottchen des Nationalmuseums Kyōto. Es basiert auf dem Bild „Toranozu“ des japanischen Malers Ogata Kōrin, in das man sich auch einfach nur reinverlieben kann.

Kyoto Museum's mascot is a grumpy tiger named Torarin (based on a painting in the museum).

Mondo Mascots (@mondomascots.bsky.social) 2024-04-19T17:39:02.600Z

Gesehen: Requiem for a Dream (2000)

Gesehen: Requiem for a Dream (2000)
(c) Constantin Film

Vier Gründe, die REQUIEM FOR A DREAM für mich so intensiv haben werden lassen:

  1. Clint Mansells Score mit seinem weit über den Film hinaus strahlenden Hauptthema, das die unendliche Tragik und die bittere Unausweichlichkeit der Geschichte sowie die ekstatische Euphorie des Junkies im Drogenrausch in sich vereint und transportiert.
  2. Der klare Stilwille Darren Aronofskys, der immer der Sache dient und sich keine Selbstgefälligkeit oder Eitelkeit erlaubt.
  3. Die Bilder, die Aronofsky findet. Das stärkste wird bereits lange vor der Eskalation gezeichnet: Jared Leto läuft in seiner Vorstellung eine Seebrücke, an deren Ende Jennifer Connelly steht, herab. Doch bevor sie sich im gemeinsamen Glück der Liebe suhlen können, wird Leto von der sich hinter ihm öffnenden Wohnungstür aus seiner Fantasie gerissen. Herein kommt Marlon Wayans mit einer Ladung Heroin.
  4. Die über illegale Drogen hinausgehende Betrachtung von Sucht, die zeigt, wie heftig angesichts verschreibungspflichtiger Medikamente und medial sowie gesellschaftlich verankerter Idealbilder mit zweierlei Maß gemessen wird.

★★★★☆

US, R: Darren Aronofsky, D: Jared Leto, Jennifer Connelly, Ellen Burstyn, Marlon Wayans, Trailer, Wikipedia
Requiem for a Dream - Stream: Jetzt Film online anschauen
Finde heraus, wie und wo du “Requiem for a Dream” heute auf Netflix, Prime Video & Co. sehen kannst – einschließlich kostenloser Streams.

Indiewire: ‘Quiet on Set’ Survivors Say Docuseries Was Made Under False Pretenses

Indiewire: ‘Quiet on Set’ Survivors Say Docuseries Was Made Under False Pretenses
(c) Discovery+

Alison Foreman hat für Indiewire mit ein paar der für Quiet on Set Interviewten gesprochen und es sieht wirklich nicht gut aus. Sie fühlen sich ausgenutzt, für ein bereits vorher festgelegtes Narrativ missbraucht, betrogen und retraumatisiert.

“They made me feel like my story was going to be heard and it wasn’t,” Nikolas said, describing herself as “livid” after producers repeatedly used a sexualized clip of her as a child with diminishing context. “They were more interested in resurfacing that awful footage than listening to survivors’ experiences.”

Was mir nicht klar war, als ich meine ebenfalls nicht sonderlich positiven Gedanken zur Dokuserie aufgeschrieben habe, ist der Fakt, dass insgesamt zwei Jahre an vier von den fünf Episoden gearbeitet wurde.

“You had two years. You had two years to shape. You had two years to nurture. You had two years to develop. You had two years to bring together. You had two years to build. You had two years to get your stuff in order. There’s no way that this should be falling apart the way that it is.”

Das macht das gesamte Produkt nur noch viel schlechter und lässt es nur noch dilettantischer und sensationsgeiler wirken. Es ist so bitter, weil das Thema so wichtig ist, was ich hiermit wiederholt unterstreichen möchte.

‘Quiet on Set’ Survivors Say Docuseries Exploited Their Trauma, Then Shut Them Out
‘Quiet on Set’ survivors Raquel Lee Bolleau and Alexa Nikolas say the series got facts wrong and further exploited their childhood abuse.