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Filmkritik

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Gesehen: Mission Impossible: The Final Reckoning (2025) - Theatralisch plump

„Mission: Impossible“ ist wohl das Franchise, dem ich am meisten verzeihe

Gesehen: Mission Impossible: The Final Reckoning (2025) - Theatralisch plump
Bild: Sony, Paramount

An Plot war die MISSION: IMPOSSIBLE-Reihe noch nie sonderlich groß und mit jedem Teil der Reihe noch ein bisschen weniger interessiert, aber meinem Gefühl nach noch nie so deutlich wie in THE FINAL RECKONING.

Die einzelnen Set Pieces werden zusammengehalten von Mono- und Dialogen in regelrecht shakespearischer Ausprägung. In aller Epik wird erklärt, wie die Weltherrschaft an sich gerissen werden wird, wie eine Figur die andere hintergangen hat, wie nicht nur ein, sondern gleich alle(!) Leben auf dem Spiel stehen, wie nur ein „Wir gegen die Unmöglichkeit" den Fortbestand des Planeten noch retten kann. Das wird mit einer derartigen Theatralik,

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Gesehen: Risse im Fundament (2022) - Kontrastprogramm

Es ist ein ständiger Kampf um, mit und gegen Grenzen

Gesehen: Risse im Fundament (2022) - Kontrastprogramm
Bild: DFFB, Francisco MeCe

Die Erfahrungen der Protagonistin stehen in spannendem Kontrast zu ihrem Beruf. Als Architektin arbeitet sie mit klaren Formen und Konstruktionen, die oftmals Innen und Außen voneinander abgrenzen.

Doch mit dem beruflichen Aufstiegsversprechen kommt offenbar die Erwartung der Aufgabe ihrer persönlichen Grenzen einher. Die werden ignoriert, überschritten, gewaltsam verrückt oder manipulativ verschoben.

Letztlich ist die Protagonistin ziemlich gut darin, persönliche Grenzen zu erkennen und oftmals auch zu formulieren. Doch das hilft ihr innerhalb einer Gesellschaftsordnung nicht, die Menschen genau dafür abstraft.

Privat und beruflich den eigenen Wert zu kennen, spielt keine Rolle, wenn das System ausschließlich auf maximalen Machtmissverhältnissen und patriarchaler

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Gesehen: The Unburdening (1983) - Waldflucht

Zwischen Feinsinn und Groschenromanästhetik

Gesehen: The Unburdening (1983) - Waldflucht
Bild: Marcel Schüpbach

Den Haushalt lückenlos schmeißen, für die Familie da sein und die Kinder erziehen, aber gleichzeitig immer auf Abruf sein müssen. Den Acker umpflügen, aber gleichzeitig makellos für den Mann aussehen müssen.

Natürlich klinkt es deshalb irgendwann aus. Natürlich ist dann die Flucht in den Wald die einzig sinnvolle Option. Denn dort ist Raum für das eigene Begehren, die eigene Lust, die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume. Dort ist ein selbstbestimmtes Leben möglich.

Der Film lässt sich jedoch dazu hinreißen, das stellenweise in arg verkitschte Motive, in eine Groschenromanästhetik zu verpacken, was den ganzen Feinsinn irritierend aufbricht.

★★★½☆

Der Regisseur Marcel Schüpbach

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Gesehen: Wake Up Dead Man (2025) - Adé, Poirot!

Rian Johnson lässt Überholtes hinter sich und kehrt gleichzeitig zu alter Form zurück

Gesehen: Wake Up Dead Man (2025) - Adé, Poirot!
Bild: Netflix

Tight geschrieben, tolles Tempo, guter Rhythmus, und damit nach dem für mich nur schwer zu ertragenden GLASS ONION eine fulminante Rückkehr zu alter, aber auch ein Ankommen bei neuer Form.

Jede Szene, jeder Satz folgt hier einer klaren Absicht. Damit meine ich jedoch nicht, dass der Film zu transparent wäre, sondern dass das Drehbuch auf absurde Nebelkerzen verzichtet. Dass hier nicht wild mit Punchlines um sich geworfen wird, sondern der Humor in skurrilen Momenten liegt.

Die Sujets müssen nicht großartig ergründet werden – im Gegenteil, sie liegen ziemlich offen auf der Hand, werden teilweise regelrecht ausbuchstabiert und auf dem Silbertablett serviert.

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Gesehen: Jay Kelly (2025) - Anschlussunfähig

Für wen will Noah Baumbach überhaupt Geschichten erzählen?

Gesehen: Jay Kelly (2025) - Anschlussunfähig
Bild: Netflix

Das ist an Banalität und Abgehobenheit wirklich nur schwer zu überbieten. Natürlich ist der hier feilgebotene emotionale Kern unterm Strich zusammengesetzt aus ganz universellen menschlichen Emotionen, Bedürfnissen, Wünschen und Träumen. Aber das wäscht die Hände des Protagonisten noch lange nicht in Reinheit.

Der Film will (von mir sehr vereinfacht formuliert) sagen: „Künstler*innen sind auch nur Menschen wie du und ich." Doch über die Lippen bekommt er nur ein „Stars sind Menschen wie du und ich." Das Problem: Das ist natürlich falsch. Diese Haltung, dieses Verkennen der eigenen Privilegien bzw. der des Protagonisten verunmöglicht schließlich die eigene Erzählung, für die

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Gesehen: Assault on Precinct 13 (1976) - Fast Romero

„Night of the Living Dead" lässt im besten Sinne grüßen

Gesehen: Assault on Precinct 13 (1976) - Fast Romero
Bild: Capelight Pictures

Das trägt ja fast schon Züge von George A. Romero, dieses ausstatterisch total zurückgefahrene, dadurch aber nicht weniger dichte Spannungskino, das im Vorbeigehen Gesellschaft mitverhandelt.

Die Spannung erwächst hier nicht in erster Linie durch die tödliche Gefahr an sich, sondern vor allem dadurch, wie die einzelnen Figuren zueinander angeordnet und dazu gezwungen werden, ihre bisherigen Rollen zu überwinden oder zu unterlaufen.

Da ist der Cop, der den Kriminellen immer noch wie einen Menschen und nicht wie ein Tier behandelt. Da ist der Kriminelle, der letztlich mit dem Cop herumkumpelt. Da ist die Frau, die getreu dem Motto „Aus den Augen,

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