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Filmkritik

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Gesehen: Deep Cover (2025) – Seicht, aber nie dumm

Es überrascht mich doch sehr, wie charmant ich diesen Film finde.

Gesehen: Deep Cover (2025) – Seicht, aber nie dumm
Foto: Amazon MGM Studios

Es überrascht mich doch sehr, wie charmant ich diesen Film finde. Der ist zwar total harmlos, aber nie total einfältig, sondern wirklich angenehm gefällig.

Der Mechanismus der Impro-Comedy ist natürlich relativ schnell durchgespielt und kann rasch keine neuen Facetten mehr aus dem Hut zaubern. Aber der Film versucht sich auf der anderen Seite auch nicht an irgendeiner komplizierten Dekonstruktion und übernimmt sich damit heillos. Hier wird konsequent unterhalten – zwar seicht, aber nie dumm.

Wer möchte, kann hier dennoch eine Art Metakommentar hereinlesen – und zwar auf diese ganzen Streaming-Nichtfilme wie zum Beispiel Prime-Video-Nachbar HEADS OF STATE oder GHOSTED bei Apple TV+, die hinsichtlich demografischer Ziele komplett algorithmisch besetzt wirken und mit PR-Bildern ausgestattet sind, die direkt aus der KI gefallen sein könnten.

Diese gefühlte Wahllosigkeit unterläuft DEEP COVER mit dem ungleichen, aber super funktionierenden Trio im Zentrum dann doch wieder ganz gut.

★★★☆☆

🇺🇸, R: Tom Kingsley, D: Bryce Dallas Howard, Orlando Bloom, Nick Mohammed, Paddy Considine, Sonoya Mizuno, Ian McShane, Sean Bean, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Amazon MGM Studios

Deep Cover - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Wo und wie heute “Deep Cover” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!
A ★★★ review of Deep Cover (2025)
Es überrascht mich doch sehr, wie charmant ich diesen Film finde. Der ist zwar total harmlos, aber nie total einfältig, sondern wirklich angenehm gefällig. Der Mechanismus der Impro-Comedy ist natürlich relativ schnell durchgespielt und kann rasch keine neuen Facetten mehr aus dem Hut zaubern. Aber der Film versucht sich auf der anderen Seite auch nicht an irgendeiner komplizierten Dekonstruktion und übernimmt sich damit heillos. Hier wird konsequent unterhalten – zwar seicht, aber nie dumm. Wer möchte, kann hier dennoch eine Art Metakommentar hereinlesen – und zwar auf diese ganzen Streaming-Nichtfilme wie zum Beispiel Prime-Video-Nachbar HEADS OF STATE oder GHOSTED bei

Gesehen: Die Kinder sind tot (2003) - Jeder ist sich selbst der Nächste

Eine absolute Eiseskälte weht durch jedmögliche Rezeptionsebene dieses Films.

Gesehen: Die Kinder sind tot (2003) - Jeder ist sich selbst der Nächste
Foto: Zero Fiction Film

Was hier so vermeintlich am Rande miterzählt wird, hat mich nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Form extrem an Thomas Heises Neustadt-Trilogie erinnert. Es sind immer die Momente, in denen zurückgewiesen oder geschwiegen wird, die am meisten erzählen über dieses Land, diesen Raum, diese Menschen und deren Geschichte.

Hier noch von Gesellschaft zu sprechen, grenzt an hoffnungsloser Übertreibung. Denn was hier die oberste Maxime ist, hält bereits ganz zu Beginn ein an der eigentlichen Geschichte unbeteiligter Kneipengast fest: „Jeder ist sich selbst der Nächste." Diese Menschen glauben, dass Gemeinschaft ein leeres Versprechen und lediglich Vorwand ist, einem auch noch das letzte Hemd wegzunehmen – weil sie exakt diese Erfahrung nach dem Fall der Mauer machen mussten und/oder weil es ihnen so beigebracht wurde.

Eine verfehlte (oder gewollte?) Sozialpolitik lässt aus diesen Annahmen selbsterfüllende Prophezeiungen werden. Ein krakeelender Boulevard zementiert selbst in den Köpfen der Betroffenen ein fürchterliches Bild ihres Umfelds – bis aus Gleichgültigkeit gegenüber dem Rest der „Gesellschaft" unverrückbarer Hass entwächst. Organversagen. Eine absolute Eiseskälte weht durch jedmögliche Rezeptionsebene dieses Films.

Wer eines der angebotenen Kettenglieder greift und anfängt, zu ziehen, wird niemals das Ende in den Händen halten. Diese absolute Perspektivlosigkeit nimmt einfach kein Ende.

🇩🇪, R: Aelrun Goette, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Zero Fiction Film

Die Kinder sind tot - Stream: Jetzt Film online anschauen
Wo und wie heute “Die Kinder sind tot” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!
A review of Die Kinder sind tot (2003)
Was hier so vermeintlich am Rande miterzählt wird, hat mich nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Form extrem an Thomas Heises Neustadt-Trilogie erinnert. Es sind immer die Momente, in denen zurückgewiesen oder geschwiegen wird, die am meisten erzählen über dieses Land, diesen Raum, diese Menschen und deren Geschichte. Hier noch von Gesellschaft zu sprechen, grenzt an hoffnungsloser Übertreibung. Denn was hier die oberste Maxime ist, hält bereits ganz zu Beginn ein an der eigentlichen Geschichte unbeteiligter Kneipengast fest: „Jeder ist sich selbst der Nächste.” Diese Menschen glauben, dass Gemeinschaft ein leeres Versprechen und lediglich Vorwand ist, einem auch noch

Gesehen: Was man von hier aus sehen kann (2022) - Versöhnliche Morbidität

Leider ein weiterer Film aus der Reihe „Roman ≠ Drehbuch".

Gesehen: Was man von hier aus sehen kann (2022) - Versöhnliche Morbidität
Foto: Studiocanal, Plaion Pictures

Mehr als von dessen Existenz weiß ich nicht über die Romanvorlage. Deshalb hat mich die morbide Dimension des Ganzen eiskalt erwischt und sofort wieder versöhnlich gestimmt, bevor ich aufgrund einiger halbgarer Wes-Anderson-Manierismen am Anfang des Films schon gedanklich auschecken wollte.

Wie radikal hier Menschen vom Bus überfahren, Hunde von herabfallenden Ladenschildern geköpft und übergriffige Jäger durch das Ansägen ihres Hochsitzes ermordet werden sollen, das ist im Kontext dieser Welt in seiner Absurdität einfach urkomisch.

Doch dann ist der Film auf der anderen Seite unfassbar rührselig. Zwar kenne ich, wie gesagt, die Romanvorlage nicht, aber ich erkenne zumindest die klar erkennbaren Fehler beim Übersetzen von Buch zu Film. Es ist eben nicht einfach damit getan, die literarischen Überhöhungen einfach so in ein Drehbuch zu gießen, denn Film funktioniert nach gänzlich anderen ästhetischen Regeln. Ein poetischer Satz, der gedruckt auf einer Seite steht, daher lesend rezipiert und vor dem geistigen Auge lebendig wird, ist ohne Anpassung auf filmischer Ebene eben tonnenschwerer Schmalz auf einer winzigen Brotscheibe.

Die filmische (lies: zeitliche) Verdichtung des Geschehens sorgt außerdem dafür, dass die Grenze zur Einfalt ziemlich oft ziemlich deutlich überschritten wird. Was eigentlich das Herz am rechten Fleck hat, verkommt hier weitestgehend zu ziemlichen No-Brainer-Glückskeks-Botschaften.

Was in diesem Rahmen aber wiederum recht gut funktioniert, sind die Darsteller:innen die sehr ausgelassen und ekstatisch überhöht ihrem Spieltrieb relativ freien Lauf lassen können, weil ihre Figuren von einem Extrem ins nächste und wieder zurück rutschen.

★★½☆☆

🇩🇪, R: Aron Lehmann, D: Luna Wedler, Corinna Harfouch, Karl Markovics, Rosalie Thomass, Benjamin Radjaipour, Peter Schneider, Ava Petsch, Cosmo Taut, Hansi Jochmann, Johannes Allmayer, Katja Studt, Jasin Challah, Golo Euler, Thorsten Merten, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Studiocanal, Plaion Pictures

Der Film steht noch bis zum 30. Juli 2025 kostenlos in der ARD-Mediathek:

Was man von hier aus sehen kann - hier anschauen
Spielfilm Deutschland 2022 Die achtjährige Luise (Ava Petsch) lebt mit ihrer Mutter (Katja Studt) und ihrer Oma Selma (Corinna Harfouch) im Westerwald. In ihrem Dorf haben einige Nachbarn so ihre Eigenarten. Der Optiker (Karl Markovics) fängt jeden Tag einen Liebesbrief an und schickt ihn nie ab. Die missmutige Marlies (Rosalie Thomass) braucht für ihre schlechte Laune keine Ursache, und die abergläubige Elsbeth (Hansi Jochmann) beherbergt ständig buddhistische Reisegruppen. In Sachen Eigentümlichkeit stehen Luise und Selma keinem etwas nach. Wenn die zuweilen verhuschte Enkelin etwas erzählt, was sie selbst nicht glaubt, fällt etwas von oben herunter. Und bei ihrer Oma wird es richtig unheimlich, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint. Dann, daran gibt es im Dorf keinen Zweifel, geschieht ein Unglück! Als der Seherin der so freundlich dreinschauende Paarhufer erscheint, kommt es tatsächlich zu einem Ereignis, das ihrer Enkelin bis ins Erwachsenenalter nachgeht. Erst als die inzwischen 22-jährige Luise (Luna Wedler) den buddhistischen Mönch Frederik (Benjamin Radjaipour) kennenlernt, beginnt sie sich neu auf das Leben einzulassen. Mit Corinna Harfouch, Luna Wedler, Karl Markovics, Ava Petsch, Cosmo Taut u.a. | Buch: Aron Lehmann | Regie: Aron Lehmann
Was man von hier aus sehen kann - Stream: Online anschauen
Wo und wie heute “Was man von hier aus sehen kann” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!
A ★★½ review of What You Can See from Here (2022)
Mehr als von dessen Existenz weiß ich nicht über die Romanvorlage. Deshalb hat mich die morbide Dimension des Ganzen eiskalt erwischt und sofort wieder versöhnlich gestimmt, bevor ich aufgrund einiger halbgarer Wes-Anderson-Manierismen am Anfang des Films schon gedanklich auschecken wollte. Wie radikal hier Menschen vom Bus überfahren, Hunde von herabfallenden Ladenschildern geköpft und übergriffige Jäger durch das Ansägen ihres Hochsitzes ermordet werden sollen, das ist im Kontext dieser Welt in seiner Absurdität einfach urkomisch. Doch dann ist der Film auf der anderen Seite unfassbar rührselig. Zwar kenne ich, wie gesagt, die Romanvorlage nicht, aber ich erkenne zumindest die klar erkennbaren

Gesehen: September Says (2024) - Body Horror mit der Psyche

Ariane Labed surft weiter die Weird Wave.

Gesehen: September Says (2024) - Body Horror mit der Psyche
Foto: Mubi

Es ist wie Body Horror, nur mit der sich auflösenden Psyche statt mit manipulierten Körperteilen. Die Mutter verstümmelt ihre beiden Töchter psychisch, indem sie die Mädchen praktisch immer nur als Einheit präsentiert und so auch für ihre eigene Arbeit missbraucht. „Trennen" sich die Mädchen, steht der berufliche Erfolg der Mutter als Künstlerin und damit die Existenz der vaterlosen Familie auf dem Spiel.

In einer Welt, die sich dazu zunehmend an Polen abspielt, in der es nur noch absolute Zustände und damit Extreme gibt, wird der Korridor für die individuelle Entwicklung der Mädchen immer enger – und irgendwann so eng, dass die Mädchen derart aneinandergedrückt werden, dass sie zu einer Einheit verschmelzen.

Ich scheine damit eher Teil der Minderheit zu sein, aber durch diese Linse betrachtet, hat mir der Film wirklich gefallen. Nur mit Blick auf die Welt, aus der Macherin Ariane Labed kommt und aus der sie offensichtliche Inspiration zog (DOGTOOTH, ALPS, ATTENBERG), hätte ich mir noch mehr Radikalität gewünscht.

★★★½☆

🇩🇪/🇮🇪/🇬🇧/🇫🇷, R: Ariane Labed, D: Mia Tharia, Pascale Kann, Rakhee Thakrar, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Mubi

September & July - Stream: Jetzt Film online anschauen
Wo und wie heute “September & July” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!
A ★★★½ review of September Says (2024)
Es ist wie Body Horror, nur mit der sich auflösenden Psyche statt mit manipulierten Körperteilen. Die Mutter verstümmelt ihre beiden Töchter psychisch, indem sie die Mädchen praktisch immer nur als Einheit präsentiert und so auch für ihre eigene Arbeit missbraucht. „Trennen” sich die Mädchen, steht der berufliche Erfolg der Mutter als Künstlerin und damit die Existenz der vaterlosen Familie auf dem Spiel. In einer Welt, die sich dazu zunehmend an Polen abspielt, in der es nur noch absolute Zustände und damit Extreme gibt, wird der Korridor für die individuelle Entwicklung der Mädchen immer enger – und irgendwann so eng, dass

Gesehen: Muriel, or the Time of Return (1963) - Bruch der Raumzeit

Bei Alain Resnais ist der Krieg wie ein Schwarzes Loch.

Gesehen: Muriel, or the Time of Return (1963) - Bruch der Raumzeit
Foto: Argos film

Bei Alain Resnais hat der Krieg ein derart schweres Gewicht, dass die Raumzeit gekrümmt und stellenweise aufgebrochen wird. Nun verlaufen Zeit und Ort weder parallel noch synchron. Der Krieg hat alles aus den Angeln gehoben und jeden Menschen unterschiedlich heftig aus der Bahn geworfen. Ein gemeinsamer Resonanzraum existiert einfach nicht mehr.

Der Krieg hat überall Narben und weiterhin offene Wunden hinterlassen – in der Sprache, im Erinnern, im Träumen und ganz physisch in den Straßenzügen zwischen den Ruinen auf der einen und der zweckmäßigen Nachkriegsarchitektur auf der anderen Seite. Zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Trauma und Träumen, zwischen Verdrängen und Verarbeiten.

★★★★☆

🇮🇹/🇫🇷, R: Alain Resnais, D: Delphine Seyrig, Jean-Pierre Kérien, Jean-Baptiste Thiérrée, Nita Klein, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Argos film

Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr - Stream: Online
Wo und wie heute “Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!
A ★★★★ review of Muriel, or the Time of Return (1963)
Bei Alain Resnais hat der Krieg ein derart schweres Gewicht, dass die Raumzeit gekrümmt und stellenweise aufgebrochen wird. Hier verlaufen Zeit und Ort weder parallel noch synchron. Der Krieg hat alles aus den Angeln gehoben und jeden Menschen unterschiedlich heftig aus der Bahn geworfen. Ein gemeinsamer Resonanzraum existiert einfach nicht mehr. Der Krieg hat überall Narben und weiterhin offene Wunden hinterlassen – in der Sprache, im Erinnern, im Träumen und ganz physisch in den Straßenzügen zwischen den Ruinen auf der einen und der zweckmäßigen Nachkriegsarchitektur auf der anderen Seite. Zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Trauma und Träumen, zwischen Verdrängen und

Gesehen: Moving (1993) - Große Mädchen trauern nicht

Aus einem Film über das Erwachsenwerden wird ein Film über Trauer – weil auch das untrennbar miteinander verbunden ist.

Gesehen: Moving (1993) - Große Mädchen trauern nicht
Foto: Yomiuri Telecasting Corporation, Herald Ace

Natürlich ist das auch ein Film über das erzwungene Erwachsenwerden. Dieses Mädchen scheint keine Wahl zu haben, als ihre Kindheit von einem Moment auf den anderen hinter sich zu lassen. Aber sie kann es niemandem recht machen – mal ist sie nicht Kind, mal nicht erwachsen genug.

Und dann schält sich der Film und legt noch einmal eine weitere Schicht frei, mit der er mich total erwischt hat. Denn plötzlich geht es nicht mehr vordergründig ums Erwachsenwerden, sondern um Trauer. Denn diesem Mädchen wurden nie Raum und Zeit eingeräumt, zu trauern – wegen der Trennung ihrer Eltern und damit dem Verlust einer der Grundfesten ihrer Kindheit.

Dass diese Grundfeste von einem Tag auf den anderen weggebrochen ist, hat niemand auch nur annähernd ausreichend gewürdigt. Stattdessen ist das ein Umstand, für den man sich in dieser japanischen Gesellschaft offenbar zu schämen hat, den man deshalb lieber so geheim wie eben möglich hält. Die Eltern gehen zwar nicht per se über die Trennung hinweg, aber sie wollen sie schnell unter den Teppich kehren, um einen verklärten Blick nach vorn zu richten.

★★★★☆

🇯🇵, R: Shinji Sōmai, D: Tomoko Tabata, Junko Sakurada, Kiichi Nakai, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Yomiuri Telecasting Corporation, Herald Ace

A ★★★★ review of Moving (1993)
Natürlich ist das auch ein Film über das erzwungene Erwachsenwerden. Dieses Mädchen scheint keine Wahl zu haben, als ihre Kindheit von einem Moment auf den anderen hinter sich zu lassen. Aber sie kann es niemandem recht machen – mal ist sie nicht Kind, mal nicht erwachsen genug. Und dann schält sich der Film und legt noch einmal eine weitere Schicht frei, mit der er mich total erwischt hat. Denn plötzlich geht es nicht mehr vordergründig ums Erwachsenwerden, sondern um Trauer. Denn diesem Mädchen wurde nie Raum und Zeit eingeräumt, zu trauern – wegen der Trennung ihrer Eltern und damit dem