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Filmkritik

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Gesehen: Amarcord (1973) - Filmisches Aufbegehren

Über den Verlust der Unschuld junger freiheitsstrebender Geister

Gesehen: Amarcord (1973) - Filmisches Aufbegehren
Foto: Warner Home Video

AMARCORD ist ein wirklich lebendiger Film, dem ein Aufbegehren gegen Autoritäten, Konservatismus, Katholizismus, Prüderie und Fremdbestimmung regelrecht innewohnt. Doch genau diese innere Verweigerung des Status quo führt dazu, dass die gezeigte Welt immer empfänglicher für die Botschaften des Faschismus wird, der wiederum eine wahnsinnig zersetzende Wirkung entfaltet und paradoxerweise genau das im Sinne hat, gegen das vorher aufbegehrt wurde. Das macht Fellinis Film letztlich zu einer bittersüßen Geschichte über den Verlust der Unschuld junger freiheitsstrebender Geister.

★★★★☆

🇮🇹/🇫🇷, R: Federico Fellini, D: Bruno Zanin, Magali Noël, Pupella Maggio, Armando Brancia, Nando Orfei, Ciccio Ingrassia, Gianfilippo Carcano, Josiane Tanzilli, Maria Antonietta Beluzzi, Giuseppe Ianigro, Stefano Proietti, Luigi Rossi, Marcello Di Falco, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Warner Home Video

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A ★★★★ review of Amarcord (1973)
AMARCORD ist ein wirklich lebendiger Film, dem ein Aufbegehren gegen Autoritäten, Konservatismus, Katholizismus, Prüderie und Fremdbestimmung regelrecht innewohnt. Doch genau diese innere Verweigerung des Status Quo führt dazu, dass die gezeigte Welt immer empfänglicher für die Botschaften des Faschismus wird, der wiederum eine wahnsinnig zersetzende Wirkung entfaltet und paradoxerweise genau das im Sinne hat, gegen das vorher aufbegehrt wurde. Das macht Fellinis Film letztlich zu einer bittersüßen Geschichte über den Verlust der Unschuld junger freiheitsstrebender Geister.

Gesehen: 8½ (1963)

Gesehen: 8½ (1963)
Foto: Studiocanal

8½ doesn't seem to be just a self-critical Fellini but a critique of cinema itself. Is that possible? I'm not versed enough in film of that era to say for sure.

Anyways, it's insane how much talking there is in 8½ but how little actually is said. This, of course, is clearly on purpose. Because if you don't have to say anything, you better don't start talking at all – at least if you are an artist.

★★★★½

🇮🇹/🇫🇷, R: Federico Fellini, D: Marcello Mastroianni, Claudia Cardinale, Anouk Aimée, Sandra Milo, Rossella Falk, Barbara Steele, Madeleine Lebeau, Caterina Boratto, Eddra Gale, Guido Alberti, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Studiocanal

(watched as part of the 5th Annual Letterboxd Season Challenge: 2019-20366 Weird Movies Week)


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A ★★★★½ review of 8½ (1963)
8½ doesn’t seem to be just a self-critical Fellini but a critique of cinema itself. Is that possible? I’m not versed enough in film of that era to say for sure. Anyways, it’s insane how much talking there is in 8½ but how little actually is said. This, of course, is clearly on purpose. Because if you don’t have to say anything, you better don’t start talking at all – at least if you are an artist. (watched as part of the 5th Annual Letterboxd Season Challenge: 2019-20 – 366 Weird Movies Week)