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Filmkritik

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Gesehen: The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe (2005) - Fantasy der Niedertracht

Einfach alles an diesem Film ist aus der Zeit gefallen...

Gesehen: The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe (2005) - Fantasy der Niedertracht
Foto: Walt Disney Leonine

Hohe Ansprüche hatte ich wirklich nicht. Eigentlich wollte ich nur Tilda Swinton sehen. Aber das hat letztlich auch nicht sonderlich viel geholfen. Klar wird hier eine Geschichte klar für Kinder inszeniert. Gerade deshalb halte ich meine Kritik jedoch für absolut notwendig. Denn welche aus der Zeit gefallenen Rollenbilder und fragwürdige Moral der Film auffährt, ist niederträchtig.

Während die Jungs schön martialisch Ritter spielen und in die blutige Schlacht ziehen, gehen die Mädchen in den Wald, um dem Löwen beim Sterben zuzuschauen. Dafür, dass die Jüngste die Tür zu Narnia überhaupt erst für ihre Geschwister aufgestoßen hat, scheint sie schnell keine sonderlich wichtige Rolle mehr zu spielen. Und mit was für einem Beispiel geht der Löwe überhaupt voran? Sich im Zweifelsfall für Familie und/oder Freund:innen abschlachten zu lassen ist doch archaischer und mit absolut falscher Ehre besetzter Quatsch.

Der absolut beschränkte Horizont des Films wird dann noch passend formal unterstrichen. Die Totalen im Film lassen sich an einer Hand abzählen, alles ist unglaublich nah dran – und zwar, weil sehr offensichtlich kaschiert werden muss, dass man eben nicht das Effektbudget eines THE LORD OF THE RINGS hat und sich lediglich im Studio mit einer Kulisse kaum größer als der Bildausschnitt befindet. Von einer vermeintlich großen weiten Welt mit uralter Geschichte ist praktisch nie etwas zu spüren.

Schade ist, dass der Schatten des Zweiten Weltkrieges und das anscheinend ungewisse Schicksal des Vaters schnell in Vergessenheit geraten. Das sind Schrecken, die praktisch keine Schatten nach Narnia hinein werfen, obwohl die Mittel des Films wie dafür gemacht sind, beide Welten miteinander zu verschränken und über einen Umgang mit der am Horizont lauernden Finsternis nachzudenken.

Eine Eigenheit des Stoffes möchte ich noch herausstellen: Narnia sieht aus, als ob jemand seine Spielzeugkiste ausgekippt hat und deshalb jetzt die Playmobil-Ritter gegen die Gummifiguren der Zootiere kämpfen müssen. Nur bin ich mir nicht sicher, wie ich das bewerten soll. Einerseits passt das super in die Metapher der von den Kindern zur Flucht aus dem kriegsbestimmten Leben erdachten Fantasiewelt, die eben mit den Spielzeugen bestückt ist, die gerade zur Hand sind. Andererseits nehme ich dem Film nicht ab, sich seiner selbst derart bewusst zu sein, dass dieses (von mir unterstellte) Stilmittel aufgehen kann.

★☆☆☆☆

🇬🇧/🇺🇸, R: Andrew Adamson, D: William Moseley, Anna Popplewell, Skandar Keynes, Georgie Henley, Tilda Swinton, Liam Neeson, James McAvoy, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Walt Disney Leonine

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia - Stream: Online
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A ★ review of The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe (2005)
Hohe Ansprüche hatte ich wirklich nicht. Eigentlich wollte ich nur Tilda Swinton sehen. Aber das hat letztlich auch nicht sonderlich viel geholfen. Klar wird hier eine Geschichte klar für Kinder inszeniert. Gerade deshalb halte ich meine Kritik jedoch für absolut notwendig. Denn welche aus der Zeit gefallenen Rollenbilder und fragwürdige Moral der Film auffährt, ist niederträchtig. Während die Jungs schön martialisch Ritter spielen und in die blutige Schlacht ziehen, gehen die Mädchen in den Wald, um dem Löwen beim Sterben zuzuschauen. Dafür, dass die Jüngste die Tür zu Narnia überhaupt erst für ihre Geschwister aufgestoßen hat, scheint sie schnell keine

Gesehen: Bottoms (2023) - Genre und Drang

Emma Seligman lässt sich gar nicht erst auf scheinbar elaborierte Genredekonstruktionen ein.

Gesehen: Bottoms (2023) - Genre und Drang
Foto: Amazon MGM Studios

Ein Film, der sich in ein derart bis zum Erbrechen durchexerzierte und bespielte Setting begibt, muss furchtlos inszeniert werden – und BOTTOMS ist das. Emma Seligman lässt sich gar nicht erst auf scheinbar elaborierte Genredekonstruktionen* ein, denn auch das ist bereits zur Genüge getan und zuletzt eher dürftig versucht worden. Stattdessen prescht sie radikal und mit keinerlei Respekt für nichts nach vorne, haut auf Fressen und tritt Ärsche – sprich- und wortwörtlich. Vielleicht schaue ich auch einfach zu wenig Highschool-Filme, aber hier hatte ich wirklich so wie nur selten das Gefühl, echte Jugendliche sprechen zu hören – und zwar unverkrampft, ohne hölzern eingebrachten (Pseudo-)Slang und vor allem vulgär.

*Okay, vielleicht dekonstruiert Seligman hier ein bisschen, indem sie das ausgenudelte Highschool-Kastensystem anders als gewohnt mit Figuren füllt: Die bei anderen Genrevertretern aufgrund ihrer „Quirkyness“ im schulgesellschaftlichen Abseits agierenden Hauptfiguren sind in BOTTOMS eigentlich fast schon kantenlos, während alle um sie herum satirisch völlig überzeichnete Gestalten sind.

★★★★☆

🇺🇸, R: Emma Seligman, D: Rachel Sennott, Ayo Edebiri, Ruby Cruz, Havana Rose Liu, Kaia Gerber, Nicholas Galitzine, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Amazon MGM Studios

Bottoms - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
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A ★★★★ review of Bottoms (2023)
Ein Film, der sich in ein derart bis zum Erbrechen durchexerzierte und bespielte Setting begibt, muss furchtlos inszeniert werden – und BOTTOMS ist das. Emma Seligman lässt sich gar nicht erst auf scheinbar elaborierte Genredekonstruktionen* ein, denn auch das ist bereits zur Genüge getan und zuletzt eher dürftig versucht worden. Stattdessen prescht sie radikal und mit keinerlei Respekt für nichts nach vorne, haut auf Fressen und tritt Ärsche – sprich- und wortwörtlich. Vielleicht schaue ich auch einfach zu wenig Highschool-Filme, aber hier hatte ich wirklich so wie nur selten das Gefühl, echte Jugendliche sprechen zu hören – und zwar unverkrampft,

Kinotagebuch: Rope (1948)

Kinotagebuch: Rope (1948)

Wer hätte gedacht, dass ich einen Hitchcock nochmal im Kino sehe... Danke an die Cinémathèque dafür und auch für das „Begleitprogramm“ mit Jens Wawrczeck aka Peter Shaw von Die drei ???, der mit How to Hitchcock über seine Liebe für dessen Filme geschrieben hat und offenbar nun mit Lesebrille und Filmen im Gepäck durch die Republik zieht.

📸 Tolles Beweisfoto vom hohen Besuch

Jens Wawrczeck aka Peter Shaw von Die drei ??? (r.) zusammen mit der fürs Filmprogramm der Cinémathèque verantwortlichen Katharina Franck (l.)

Zugänglich, unterhaltsam, spannend – diese Gratwanderung beherrscht Hitchcock einfach. ROPE ist da keine Ausnahme und super gecastetes Kino. Es ist ein gekonntes (Kammer-)Spiel mit den Konventionen eines Whodunits. Durch die für 1948 überaus dynamische und immer elegante Kamerabewegung wird auch der Raum zu einem effektiven wie verführerischen Suspense-Werkzeug.

Eine Kritik an der Überheblichkeit und Hybris einer sich selbst als Elite wahrnehmenden Schicht schwimmt sicherlich ziemlich präsent an der Oberfläche des Stoffes und wabert so immer wieder mal in den Fokus. Doch letztlich interessiert sich Hitchcock kaum für die vermeintlich niederen Schichten, was dem Ausdruck dieser Kritik etwas den Wind aus den Segeln nimmt.

Viel interessanter waren für mich die letzten im Film gesprochenen Sätze, die sich über das Schichtendenken hinwegsetzen, die Menschheit grundsätzlich anklagen und die große Moralfrage stellen – ganz unabhängig von sozialer Stellung, ökonomischen Verhältnissen oder ästhetischer Betrachtungen.

★★★★☆

🇺🇸, R: Alfred Hitchcock, D: John Dall, Farley Granger, James Stewart, Joan Chandler, Douglas Dick, Trailer, Letterboxd, Wikipedia

Cocktail für eine Leiche - Stream: Jetzt online anschauen
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A ★★★★ review of Rope (1948)
Zugänglich, unterhaltsam, spannend – diese Gratwanderung beherrscht Hitchcock einfach. ROPE ist da keine Ausnahme und super gecastetes Kino. Es ist ein gekonntes (Kammer-)Spiel mit den Konventionen eines Whodunits. Durch die für 1948 überaus dynamische und immer elegante Kamerabewegung wird auch der Raum zu einem effektiven wie verführerischen Suspense-Werkzeug. Eine Kritik an der Überheblichkeit und Hybris einer sich selbst als Elite wahrnehmenden Schicht schwimmt sicherlich ziemlich präsent an der Oberfläche des Stoffes und wabert so immer wieder mal in den Fokus. Doch letztlich interessiert sich Hitchcock kaum für die vermeintlich niederen Schichten, was dem Ausdruck dieser Kritik etwas den Wind aus

Gesehen: Manderlay (2005) - Inhärent böse

Willkommen in der Welt des zynisch-misanthropen Lars von Trier.

Gesehen: Manderlay (2005) - Inhärent böse
Foto: Zentropa Entertainments

Der Mensch ist inhärent böse – oder zumindest nicht zu Gutem in der Lage. Er missbraucht die Demokratie zur Legitimation des ihm inhärent Bösen und Lossagung von individueller Schuld. Er verkennt zuerst und bedient sich später der Verzahnung von Kapitalismus und Rassismus. Aufstieg ist zwingend mit Unterdrückung anderer verbunden. Willkommen in der Welt des zynisch-misanthropen Lars von Trier, die unverkennbar nicht unerhebliche Teile ihres Fundaments mit unserer teilt.

★★★½☆

🇩🇰/🇸🇪/🇳🇱/🇫🇮/🇬🇧/🇫🇷/🇩🇪, R: Lars von Trier, D: Bryce Dallas Howard, Isaach de Bankolé, Willem Dafoe, Danny Glover, Lauren Bacall, Jean-Marc Barr, Udo Kier, Chloë Sevigny, Zeljko Ivanek, Teddy Kempner, Udo Kier, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Zentropa Entertainments

Manderlay - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
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A ★★★½ review of Manderlay (2005)
Der Mensch ist inhärent Böse – oder zumindest nicht zu Gutem in der Lage. Er missbraucht die Demokratie zur Legitimation des ihm inhärent Bösen und Lossagung von individueller Schuld. Er verkennt zuerst und bedient sich später der Verzahnung von Kapitalismus und Rassismus. Aufstieg ist zwingend mit Unterdrückung anderer verbunden. Willkommen in der Welt des zynisch-misanthropen Lars von Trier, die unverkennbar nicht unerhebliche Teile ihres Fundaments mit unserer teilt. Da MANDERLAY jedoch explizit als Fortsetzung zu DOGVILLE angelegt ist, muss sich der Film durchaus die Frage gefallen lassen, ob er auch abseits seiner inneren Logik als solche Funktioniert. Und die Antwort

Gesehen: Early Spring (1956) - 70 Jahre alte Gegenwärtigkeit

Es lässt als epochal bezeichnen, in welcher Breite, mit welcher Deutlichkeit und mit welchem Nachdruck Yasujirō Ozu formuliert.

Gesehen: Early Spring (1956) - 70 Jahre alte Gegenwärtigkeit
Foto: Shochiku

Es lässt sich fast schon als epochal bezeichnen, in welcher Breite, mit welcher Deutlichkeit und mit welchem Nachdruck dieser Film ausformuliert und ausbuchstabiert, welchen nahezu religiösen Stellenwert Arbeit, Beruf und Karriere in der japanischen Gesellschaft haben und wie es genau das ist, was dem Leben und der Liebe Stück für Stück den Raum und den Wert nimmt.

Komplette Existenzen werden um die Arbeit und die damit verbundenen gesellschaftlichen Normen herum konstruiert. Ein Privatleben im Sinne von Freund:innenschaften, Liebe, Familie und Kindern muss innerhalb dieses Konstrukts stattfinden oder gar Teil des Konstrukts sein bzw. werden. Es ist die Dehumanisierung mit Ansage.

Dazu legt Ozu hier radikal offen, mit welcher Doppelmoral auf die jeweiligen Rollen von Mann und Frau geblickt wurde, wie hinsichtlich dessen unverhohlen mit zweierlei Maß gemessen wurde. Damit ist der fast 70 Jahre alte Film ziemlich gegenwärtig.

Und trotzdem gelingt ihm zum Abschluss etwas, das irgendwo auf der Grenze zwischen Utopie und dem Glauben an den Besserungswillen des Menschen lebt: die Möglichkeit, die Konstrukte einzureißen, die Trümmer zu planieren und so auf gleichberechtigter Ausgangsposition neu anzufangen, zueinander zu finden.

★★★★½

🇯🇵, R: Yasujirō Ozu, D: Ryō Ikebe, Chikage Awashima, Keiko Kishi, Takako Fujino, Kuniko Miyake, Chishū Ryū, Haruko Sugimura, Kumeko Urabe, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Shochiku

Früher Frühling - Stream: Jetzt Film online anschauen
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A ★★★★½ review of Early Spring (1956)
Es lässt sich fast schon als epochal bezeichnen, in welcher Breite, mit welcher Deutlichkeit und mit welchem Nachdruck dieser Film ausformuliert und ausbuchstabiert, welchen nahezu religiösen Stellenwert Arbeit, Beruf und Karriere in der japanischen Gesellschaft haben und wie es genau das ist, was dem Leben und der Liebe Stück für Stück den Raum und den Wert nimmt. Komplette Existenzen werden um die Arbeit und die damit verbundenen gesellschaftlichen Normen herum konstruiert. Ein Privatleben im Sinne von Freund*innenschaften, Liebe, Familie und Kindern muss innerhalb dieses Konstrukts stattfinden oder gar Teil des Konstrukts sein bzw. werden. Es ist die Dehumanisierung mit Ansage.

Gesehen: The Mummy Returns (2001) - Keine Gefangenen

Will krampfhaft der nächste Indy sein, ist aber überraschend gut gealtert.

Gesehen: The Mummy Returns (2001) - Keine Gefangenen
Foto: Universal Pictures International Germany

Was mit gefallen hat: Der Film macht keine Gefangenen und zeigt innerhalb der ersten Minuten bereits in Körper eindringende Schwerter, ist sehr dynamisch und vor aufwendiger Kulisse inszeniert. Dazu ist die Tricktechnik überraschend gut gealtert und Brendan Fraser scheint wirklich für diese Art von Rollen gemacht zu sein.

Was mich irritiert hat: Die Mumie will am allerliebsten zurück in die Zeit der ursprünglichen INDIANA JONES-Trilogie kehren. Es ist beschämend, wie sehr im wahrsten Wortsinne dieser Film ein Indy sein will – nämlich, indem er sich von Figurenkonstellation über Plotstruktur und kleinerer Gimmicks bis hin zum Score dreist nah an sein großes Vorbild heranwagt. Diesen Eindruck hatte ich beim Vorgänger nicht. Klar stand der auch schon auf den Schultern von Indy, aber er hat meinem Empfinde nach doch versucht, etwas Eigenes zu schaffen.

Was sich hinter dem wirren Spektakel verbirgt: THE MUMMY RETURNS ist im Kern ein streng konservativer Film. Denn er verknüpft den Fortbestand der Welt mit dem Überleben der Kernfamilie. Die kann es nicht mehr geben, wenn das Kind stirbt. Wenn das Kind stirbt, ist auch die Welt dem Untergang geweiht. Die vermeintliche Progressivität mit „starker“ Frau ist nicht viel mehr als Augenwischerei, die die Blicke vom ideologischen Kern des Films abwenden lassen soll.

★★½☆☆

🇺🇸, R: Stephen Sommers, D: Brendan Fraser, Rachel Weisz, John Hannah, Arnold Vosloo, Oded Fehr, Patricia Velásquez, Freddie Boath, Dwayne Johnson, Alun Armstrong, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Shaun Parkes, Bruce Byron, Joe Dixon, Tom Fisher, Aharon Ipalé, Quill Roberts, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Universal Pictures International Germany

Die Mumie kehrt zurück - Stream: Jetzt Film online anschauen
Wo und wie heute “Die Mumie kehrt zurück” im Stream online auf Netflix, Prime Video, Disney+ uvm. schauen - inklusive 4K & Kostenlos Option!
A ★★½ review of The Mummy Returns (2001)
Was mit gefallen hat: Der Film macht keine Gefangenen und zeigt innerhalb der ersten Minuten bereits in Körper eindringende Schwerter, ist sehr dynamisch und vor aufwendiger Kulisse inszeniert. Dazu ist die Tricktechnik überraschend gut gealtert und Brendan Fraser scheint wirklich für diese Art von Rollen gemacht zu sein. Was mich irritiert hat: Die Mumie will am allerliebsten zurück in die Zeit der ursprünglichen INDIANA JONES-Trilogie kehren. Es ist beschämend, wie sehr im wahrsten Wortsinne dieser Film ein Indy sein will – nämlich, indem er sich von Figurenkonstellation über Plotstruktur und kleinerer Gimmicks bis hin zum Score dreist nah an sein