Klar, das sind schon ziemlich privilegierte Verhältnisse, aus denen heraus hier erzählt wird. Darüber kann auch die Anmerkung der Schwester der Protagonistin, dass man das Geld aus einem etwaigen Verkauf des Hauses der verstorbenen Mutter gut hätte gebrauchen können, nicht hinwegtäuschen. Denn in einer Zwangslage scheint sich deren Familie nicht zu befinden.
Joachim Trier schafft es dennoch – im Gegensatz zu Noah Baumbachs im selben Sommer uraufgeführtem JAY KELLY – anschlussfähig zu bleiben und die Brücke zum emotionalen Kern seiner Geschichte nicht einstürzen zu lassen.
Trier erzählt durch die Gefühlswelt der Protagonistin von deren Vater, der erst am Ende seiner Karriere und