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Filme & Serien

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Posts tagged with Filme & Serien

Hi Barbie!

Ich weiß immer noch nicht genau, was ich von Greta Gerwigs BARBIE halten soll. Den ersten Teaser fand ich lustig und blasphemisch zugleich. Jetzt, nach dem zweiten, habe ich die Befürchtung, dass der Film ein banales Ironiefest wird. Und trotzdem will ich das hier im Blog festhalten: Alles wirkt dermaßen weird und faszinierend. Und wenn eine Sache sicher ist, dann dass Teaser/Trailer oftmals ein Produkt bewerben, das so gar nicht existiert. Die Wahrheit werden wir wohl erst zum Kinostart am 20. Juli erfahren.

Erster Trailer zu Wes Andersons neuem Film „Asteroid City“

Auch wenn Wes Andersons Filme zunehmend zu Karikaturen ihrer selbst werden, kann und will ich ihnen einfach nicht widerstehen. ASTEROID CITY wird da sicherlich keine Ausnahme sein. In den deutschen Kinos soll der Film laut Verband der Filmverleiher diesen Sommer am 15. Juni anlaufen.

Worf, Riker und La Forge plaudern über gute alte (Sternen-)Zeiten

Ich bin wirklich großer Fan von Star Trek und konnte mich selbst als Verehrer von The Next Generation erstaunlich leicht mit Discovery anfreunden. Die ersten beiden Staffeln von Picard können in meinen Augen jedoch leider gar nichts – nicht einmal durch die Brille der Nostalgie gesehen. Die nun angelaufene dritte und auch letzte Staffel werde ich trotzdem schauen – weil ich einfach nichts unabgeschlossen loslassen kann und weil mich dann eben doch noch die Nostalgie gekriegt hat. Denn dass es eine kleine TNG-Reunion gibt, ist ja schon längst kein Spoiler mehr. Das hat sich alleine schon für die PR-Maschinerie gelohnt, in der die alten Hasen wie hier Michael Dorn Worf, Jonathan Frakes aka William Riker und LeVar Burton aka Gerodi La Forge zusammen mit Picard-Showrunner Terry Matalas ins Plaudern kommen.

(via boingboing.net)

Die Tiktok-Leidenschaft eines 78 Jahre alten Filmemachers

Die Tiktok-Leidenschaft eines 78 Jahre alten Filmemachers
Clemens Klopfenstein bei einer Veranstaltung im Münchner Werkstattkino 2023 (Bild: Kaethe17 unter CC BY-SA 4.0)

Ich bin ja sowieso begeisterter Hörer des Filmmagazins Vollbild auf Deutschlandradio Kultur. Aber das kommt nicht so oft vor: Die erste Ausgabe dieses Jahres ist nun schon gut einen Monat alt und ich kann immer noch nicht aufhören, über diesen einen Beitrag nachzudenken. Genau genommen über das Interview von Patrick Wellinski mit dem zu diesem Zeitpunkt 78 Jahre alten Schweizer Filmemacher Clemens Klopfenstein. Der ist durch die Zusammenarbeit mit einem aus Jemen Geflüchteten an Tiktok geraten – und ist begeistert. Alte Filme, neues (Bild-)Format, aus ihrem einstigen Kontext herausgelöste Szenen – das klingt für viele Purist*innen sicherlich wie der Untergang des Abendlandes. Aber nicht für Clemens Klopfenstein. Er sieht darin sogar die Zukunft des Erzählens. Das (ab 04:15 min) und mehr:

Vater des schweizer Autorenkinos: Clemens Klopfstein Retro in München

Und wenn man genauer darüber nachdenkt, dann überrascht es eigentlich gar nicht mehr so arg. Denn wer sich mit dem Kino der Nouvelle Vague und von Jean-Luc Godard verbunden fühlt, der sollte eigentlich auch auf TikTok zahlreiche Anknüpfungspunkte finden. Denn etwa die etwas holprig anumetende Machart oder der ruppige Schnittstil sind Dinge, die Filme/Videos aus beiden Ecken rein formal eint. Und Godard selbst saß gegen Ende seines Schaffens auch nur noch im Schnittraum und hat dem gefröhnt, was Plattformen wie Tiktok zu so tollen kreativen Spielplätzen werden lässt: Remixkultur.

Langer Blogpost, kurzer Sinn: Diese Begeisterung für Neues aufrecht zu erhalten, ist super inspirierend. Clemens Klopfensteins Experimente auf Tiktok laufen hier.