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Filme & Serien

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Posts tagged with Filme & Serien

Zweiteilige Youtube-Doku: „The Making of Arrested Development was a Sh*t Show“

Zweiteilige Youtube-Doku: „The Making of Arrested Development was a Sh*t Show“
(c) The Walt Disney Corportaion

Arrested Development gehört zu meinen absoluten Lieblingsserien, die es trotz übelster Widrigkeiten auf drei großartige Staffeln (und zwei nicht unbedingt erwähnenswerte bei Netflix) gebracht hat. Jetzt bin ich auf Youtube über diese kleine zweiteilige Doku gestolpert, die nochmal zusammenrührt, was diese Serie so einzigartig gemacht hat, warum es trotz ein Wunder ist, dass sie existiert und welche Fehler letztlich zu einem etwas getrübten Vermächtnis geführt haben.

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„The Bear" Season 3 hat einen Trailer

„The Bear" Season 3 hat einen Trailer
(c) FX Networks, Walt Disney

Ich liebe den ersten Shot, der uns hier präsentiert wird – wie Jeremy Allen White am unteren Rand des Frames fast im betonierten Höllenschlund namens Chicago untergeht, von ihm verschluckt wird.

Darüber hinaus habe ich etwas Angst vor dieser Art der zugespitzten Culture-Clash-Dramedy, die mir selbst innerhalb dieses in den ersten beiden Staffeln aufgezogenen Universums heraus doch arg konstruiert vorkommt.

Aber von der Qualität der ersten beiden Staffeln aus zu schließen, bin ich auch guter Dinge, dass für Staffel 3 ein Weg gefunden wird, auch das organisch einzufügen.

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Der LADY VENGEANCE-Score geht mir nicht mehr aus dem Kopf

Der LADY VENGEANCE-Score geht mir nicht mehr aus dem Kopf
(c) capelight pictures

Es ist nun schon ein paar Tage her, dass ich Park Chan-wooks LADY VENGEANCE gesehen habe, aber mehr als der Film hallt bei mir irgendwie immer noch der großartige Score nach.

Schon während des Films habe ich Shazam angeschmissen und konnte erst gar nicht glauben, dass es sich bei dem Score tatsächlich um eine zeitgenössische Komposition handelt, die als Anlehnung an den Barock erdacht wurde und nicht wirklich aus den Federn von Johann Sebastian Bach und Co. stammt.

Ein sich wiederholendes Thema ist außerdem sehr nah dran an Elvis Presleys Can't Help Falling in Love, das sich wiederum auf Jean-Paul-Égide Martinis Komposition für Jean-Pierre Claris de Florians Liebeslied Plaisir d’amour stützt.

Und irgendwo musste ich auch an Smetanas Moldau denken.

(Ich habe überhaupt keine Ahnung von klassischer Musik, liebe es aber, diese ganzen Querverbindungen zu entdecken.)

Dir gefallen meine Texte? Dann gib mir doch einen Kaffee aus!

Apple schlägt die regelrecht kunstfeindliche Entlohnung von Kreativen vor

Apple schlägt die regelrecht kunstfeindliche Entlohnung von Kreativen vor
(c) Omar Rodriguez / Unsplash

Wir müssen uns nicht darüber unterhalten, dass riesigen Tech-Konzernen natürlich Kunst und Künstler*innen nicht am Herzen liegen, sondern einzig und allein Profit. Apple hat jüngst erst wieder mit einem ziemlich ignoranten Werbspot bewiesen, dass dem so ist.

Jetzt der nächste Beweis: Apple spielt offenbar ganz konkret mit dem Gedanken, Filme- und Serienmacher*innen, die für die hauseigene Streaming-Plattform produzieren, abhängig von Faktoren wie den wegen des Films/der Serie abgeschlossenen Abos oder Watchtime zu bezahlen.

Apple positioniert Apple TV+ seit jeher als ein Premium-Angebot, bei dem Klasse statt Masse zählt. Diese Pläne zeugen jedoch vom genauen Gegenteil. Wer Bezahlung in diese Faktoren knüpft, wird keine Kunst bekommen, sondern generische Massenware, die um jeden Preis gefallen will und stumpf auf Audience Retention geschnitten bzw. geschrieben ist.

Konkreteres von Bloomberg zitiert Brian Welk bei Indiewire:

Bloomberg obtained a memo that suggests creators would get bonuses based on three criteria: (1) how many people sign up for Apple TV+ to watch your program, (2) the amount of time people spend watching it, and (3) how much your program costs relative to how many people watch it. The creatives behind three best-performing shows could make as much as $10.5 million for a single season of television.
Apple TV+ Is Pitching a New Compensation Model for Creators — Report
Apple, Netflix, and Amazon are all tinkering with ways in which to pay talent working in streaming based on performance.

Plex mit kostenlosen Arthouse-Perlen

Plex mit kostenlosen Arthouse-Perlen
(c) Plex

Ich kannte das werbefinanzierte Streaming-Angebot von Plex zwar, aber habe es mir nie richtig angeschaut. Das war ein Fehler, wie ich gerade festelle. Ozu und Kurosawa sind zum Beispiel ganz gut vertreten. Oder für alle, die aufgrund der traurigen Nachrichten schauen wollen: elf Filme von Roger Corman.

Plex

Lange Nacht widmet sich François Truffaut

Lange Nacht widmet sich François Truffaut
(c) Karollyne Videira Hubert / Unsplash

Warum hat mir denn niemand was gesagt? Jüngst lief in der Langen Nacht auf Deutschlandfunk Kultur eine Auseinandersetzung mit dem von mir sehr verehrten François Truffaut. Das habe ich nun nachgeholt und empfehle den zweieinhalbstündigen Beitrag hiermit außerdem gerne weiter.

Nichtsdestotrotz: Das Feature trägt den etwas altherrenhaften Titel „Der Mann, der die Frauen liebte“. Und so hört es sich leider stellenweise auch an. Unter den sieben sprechenden Menschen sind lediglich zwei Frauen relativ knapp zu hören. Gerade die Perspektive von Frauen ist es doch, die absolut notwendig ist, um diesen Titel letztlich auf seine Stichhaltigkeit abzuklopfen.

François Truffaut: Mitbegründer der Nouvelle Vague
Filmemacher François Truffaut war Mitbegründer der “Nouvelle Vague”. Sein Leben war geprägt von der Liebe zum Kino und einem legendären Gespräch mit Hitchcock.