Hätte ich mich am ersten Eindruck aufgehängt, hätte ich wenig Freude mit diesem Film gehabt. Denn als reine Kritik an irgendwelchem Influencer*innentum, True Crime, den zunehmend verschwimmenden Grenzen zwischen parasozialen und „echten" Bindungen und was weiß ich noch was wäre mir das viel zu einfach und auch einfältig gewesen.
Aber ich finde, dass unter dieser Oberfläche noch viel mehr steckt – nämlich etwas, das ich derzeit vor allem bei den Filmen von Jane Schoenbrun fühle. Es geht um die Entfremdung von der Welt und seiner Existenz darin. Das Suchen nach Heimat, das Finden von Gemeinschaft und Vertrauten. Genau das findet