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Feuilleton & Firlefanz

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Gesehen: All We Imagine as Light (2024) - Die Kraft der Ruhe

Das Leben ist einfach zu anstrengend, um es auch noch nach den Vorstellungen anderer zu leben.

Gesehen: All We Imagine as Light (2024) - Die Kraft der Ruhe
Foto: Rapid Eye Movies

Das Leben ist einfach zu anstrengend, um es auch noch nach den Vorstellungen anderer zu leben. Diese Botschaft transportiert der Film mit einer wunderschön ausgeglichenen und melancholischen Ruhe, die jedoch nicht mit Resignation verwechselt werden sollte.

Der Alltag dieser Frauen vibriert ausdauernd vor sich hin, bis wir nicht mehr anders können, als zu resonieren – zu verstehen, dass ob all der Zwänge, Vorschriften und Erwartungen nur wenig bis gar kein Raum dafür bleibt, auf sich, seine Wünsche und Bedürfnisse zu hören. Und auch zu verstehen, dass all das so erschöpfend ist, dass viele nicht nur praktisch kein Raum, sondern auch keine Energie für Wut übrig haben zu scheinen.

Aber in der Ruhe liegt tatsächlich die Kraft – die Kraft des Films und überhaupt. Die Kraft zu erkennen, dass eine Absage an all die Zwänge, Vorschriften und Erwartungen die Welt nicht zu einem schlechteren, sondern zu einem besseren Ort für alle Menschen macht. Aus den Fugen gerät nur die Ordnung der Welt, die repressive Kräfte zum Erhalt der eigenen Macht als Natur der Dinge verkaufen wollen.

★★★★☆

🇮🇳/🇫🇷/🇱🇺/🇳🇱/🇮🇹, R: Payal Kapadia, D: Kani Kusruti, Divya Prabha, Chhaya Kadam, Hridhu Haroon, Hridhu Haroon, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Rapid Eye Movies

All We Imagine as Light - Stream: Jetzt online anschauen
Wie und wo du “All We Imagine as Light” online auf Netflix & anderen Anbietern ansehen kannst – einschließlich kostenloser Streams.
A ★★★★ review of All We Imagine as Light (2024)
Das Leben ist einfach zu anstrengend, um es auch noch nach den Vorstellungen anderer zu leben. Diese Botschaft transportiert der Film mit einer wunderschön ausgeglichenen und melancholischen Ruhe, die jedoch nicht mit Resignation verwechselt werden sollte. Der Alltag dieser Frauen vibriert ausdauernd vor sich hin, bis wir nicht mehr anders können, als zu resonieren – zu verstehen, dass ob all der Zwänge, Vorschriften und Erwartungen nur wenig bis gar kein Raum dafür bleibt, auf sich, seine Wünsche und Bedürfnisse zu hören. Und auch zu verstehen, dass all das so erschöpfend ist, dass viele nicht nur praktisch kein Raum, sondern auch

Gesehen: The Guitar Mongoloid (2004) - Hauptsache dagegen

Kein sonderlich reichhaltiges Angebot, das Ruben Östlund hier unterbreitet.

Gesehen: The Guitar Mongoloid (2004) - Hauptsache dagegen
Foto: Hinden/Länna-Ateljéerna, Plattform Produktion

Es fällt mir wirklich schwer, hier mehr darin zu sehen oder herauszuziehen als die Perspektive eines Menschen (Östlund), der mit Welt und Gesellschaft einfach nicht mehr klarkommt, den alles ankotzt, dem eine gewisse Monotonie zum Hals heraushängt, der deshalb einfach erst mal dagegen sein will.

Das größte Potenzial, das in diesem Film verborgen ist, ist das Aufbegehren gegen versteinerte gesellschaftliche Strukturen, die keinem Menschen mehr Raum zur Entfaltung bieten, die keine Koexistenz unterschiedlicher Weltbilder zulassen.

Dagegen kann man gerne sein. Aber ich finde es einfach nicht interessant, wenn über diese Ablehnung hinweg nicht viel angeboten wird. Es fehlt der strukturelle Blick oder vielleicht sogar eine Utopie – auch, wenn die nie ein Muss sein sollte. Aber hier passiert einfach kaum mehr, als dagegen™ zu sein.

★★☆☆☆

🇸🇪, R: Ruben Östlund, D: Erik Rutström, Ola Sandstig, Britt-Marie Andersson, Julia Persdotter, Mikael Allu, Bjarne Gunnarsson, David Olandersson, Pär Berg, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Hinden/Länna-Ateljéerna, Plattform Produktion

Der Gitarrenmongo - Stream: Jetzt Film online anschauen
Finde heraus, wie und wo du “Der Gitarrenmongo” heute auf Netflix, Prime Video & Co. sehen kannst – einschließlich kostenloser Streams.
A ★★ review of The Guitar Mongoloid (2004)
Es fällt mir wirklich schwer, hier mehr darin zu sehen oder herauszuziehen als die Perspektive eines Menschen (Östlund), der mit Welt und Gesellschaft einfach nicht mehr klarkommt, den alles ankotzt, dem eine gewisse Monotonie zum Hals raushängt, der deshalb einfach erst mal dagegen sein will. Das größte Potenzial, das in diesem Film verborgen ist, ist das Aufbegehren gegen versteinerter gesellschaftliche Strukturen, die keinem Menschen mehr Raum zur Entfaltung bieten, die keine Koexistenz unterschiedlicher Weltbilder zulassen. Dagegen kann man gerne sein. Aber ich finde es einfach nicht interessant, wenn über diese Ablehnung hinweg nicht viel angeboten wird. Es fehlt der strukturelle

Gesehen: Plan 75 (2022) - Neoliberaler Fiebertraum

Für die einen eine Dystopie, für Carsten Linnemann sowas wie eine Anleitung

Gesehen: Plan 75 (2022) - Neoliberaler Fiebertraum
Foto: Hideho Urata, Film Partners, Urban Factory, Fusee

Chie Hayakawa hat hier wirklich ein großartiges Worldbuilding durch zahlreiche kleine Details betrieben – kluge Details, die fast schon beiläufig davon erzählen, wie tief dieser Abgrund tatsächlich ist, in den diese Gesellschaft immer noch hineinfällt.

Es ist die verriegelte Tür des Seniorenheims, durch die Besucher:innen erst hereingebeten werden, nachdem sie mit einem Metalldetektor abgesucht wurden. Das wird nicht weiter kommentiert, aber: Zusammen mit der Aufnahme einer Nachrichtensendung ganz zu Beginn des Films, in der von vermehrten Übergriffen auf alte Menschen die Rede ist, ergibt sich ein erschreckendes Bild.

So setzt Hayakawa Stück für Stück ein komplexes Puzzle zusammen, das kaum auf ausbuchstabierte Exposition angewiesen ist. Am Ende steht das Bild eines neoliberalen Fiebertraums, in dem eine vom Staat eingeräumte, vermeintliche Liberalisierung der aktiven Sterbehilfe durch den Fleischwolf des kaum regulierten Marktes gedreht wird. Individuelle ökonomische Umstände lassen die Entscheidung über die Inanspruchnahme der Sterbehilfe unfrei werden. Die Privatisierung dieses Geschäfts ist ein Abschied von allem, was wir heute als Zivilisation beschreiben. Die Eskalation ist nicht nur eingepreist, sondern für kapitalistisches Wachstum auch unabdingbar.

Der Film beschreibt das so: Regierung liberalisiert aktive Sterbehilfe ab 75 -> Regierung lässt private Anbieter auf den Markt und reguliert unzureichend -> private Anbieter müssen Wachstum (aka mehr Sterbehilfekund:innen) vorweisen -> es werden Umstände geschaffen, in denen der Tod als Lösung erscheint.

Alte Menschen werden unter dem Vorwand von höherem Risiko für Betriebsunfälle entlassen -> entlassene alte Menschen können sich die Miete für ihre Wohnung nicht mehr Leisten -> Menschen bekommen nicht nur keine günstigere, sondern gar keine Wohnung mehr, weil niemand mehr an Alte vermieten will -> Menschen landen auf der Straße -> private Anbieter sorgen für Anti-Wohnungslosen-Vorrichtungen auf Bänken im öffentlichen Raum -> Anbieter gerieren sich an diesen Orten mit kostenloser Essensausgabe für Bedürftige als Ritter in glänzender Rüstung und haben den unbürokratischen Anmeldebogen für das Sterbehilfe-Paket gleich neben der Suppenkelle liegen.

Plötzlich ist der selbstgewählte Tod also keine freie Entscheidung mehr, sondern zwingend notwendig, wenn man nicht elend erfrieren will. Das mag vielen von uns wie eine dystopische Zuspitzung vorkommen. Aber die im Film vorangegangene verfehlte Sozialpolitik sehen wir auch schon bei uns. Und Rechtsausleger:innen wie ein Carsten Linnemann sprechen bereits unverhohlen davon, dass Rentner zu wenig arbeiten würden. Er gibt ihnen implizit Mitschuld für eine Lage, die aus Politikversagen heraus entstanden ist. Wir befinden uns längst auf dem Weg in eine Welt, wie sie sich Chie Hayakawa hier ausgemalt hat.

★★★★☆

🇯🇵/🇵🇭/🇫🇷/🇶🇦, R: Chie Hayakawa, D: Chieko Baisho, Hayato Isomura, Stefanie Arianne, Yuumi Kawai, Taka Takao, Hisako Ôkata, Kazuyoshi Kushida, Yoko Yano, Mari Nakayama, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Hideho Urata, Film Partners, Urban Factory, Fusee

Der Film steht noch kostenlos bis zum 17. August 2025 in der Arte-Mediathek:

Plan 75 - Film in voller Länge | ARTE
Um der Überalterung der japanischen Gesellschaft entgegenzuwirken, wird der “Plan 75” eingeführt: Menschen ab 75 Jahren erhalten ein “Recht auf Sterbehilfe”. Die 78-jährige Michi überlegt, an dem Programm teilzunehmen. Ihr Sachbearbeiter Hiromu beginnt an seiner Arbeit zu zweifeln ... - Chie Hayakawas Filmdebüt (2022) feierte bei den 75. Filmfestspielen von Cannes seine Premiere.
Plan 75 - Stream: Jetzt Film online finden und anschauen
Gibt es Plan 75 auf Netflix, Amazon, Sky Ticket, iTunes oder Disney+ und co legal? Jetzt online Stream finden!
A ★★★★ review of Plan 75 (2022)
Chie Hayakawa hat hier wirklich ein großartiges Worldbuilding durch zahlreiche kleine Details betrieben – kluge Details, die fast schon beiläufig davon erzählen, wie tief dieser Abgrund tatsächlich ist, in den diese Gesellschaft immer noch hineinfällt. Es ist die verriegelte Tür des Seniorenheims, durch die Besucher:innen erst hereingebeten werden, nachdem sie mit einem Metalldetektor abgesucht wurden. Das wird nicht weiter kommentiert, aber: Zusammen mit der Aufnahme einer Nachrichtensendung ganz zu Beginn des Films, in der von vermehrten Übergriffen auf alte Menschen die Rede ist, ergibt sich ein erschreckendes Bild. So setzt Hayakawa Stück für Stück ein komplexes Puzzle zusammen, das kaum

Europe Hold'em am 19. Juni 2025

Die heutigen Dailies unter anderem mit: Totengräber Netflix, DMA-Poker und Stephen Fry

Europe Hold'em am 19. Juni 2025
Foto: Esteban López / Unsplash

„The star-studded thriller will debut in select theaters on a still-to-be-announced date in October, before streaming globally on Netflix beginning Oct. 24." Netflix ist wirklich das Schlimmste, das Kinoliebhaber:innen in jüngster Zeit passiert ist – und ja, ich spreche inklusive Covid-19.

Kathryn Bigelow’s ‘A House of Dynamite’ Sets Fall Release on Netflix and in Theaters
Netflix has set an October release for Kathryn Bigelow’s new thriller “A House of Dynamite,” starring Idris Elba, Rebecca Ferguson, and Greta Lee.

(via Julia Pühringer)


Punished “Sussudio” Phil Collins (@ennuiofastora.bsky.social) 2025-06-17T18:01:22.384Z

Ich glaube, Apple verpokert sich hier massiv. Der Konzern versucht Nutzer:innen zu vermitteln: Die EU ist schuld, dass ihr dieses und jenes Feature nicht nutzen könnt! Doch mittlerweile scheint es meinem Gefühl nach zu immer größeren Teilen der Menschen, die nicht chronisch online sind, durchgesickert zu sein, dass der Digital Markets Act für Verbraucher:innen gar nicht mal so schlecht ist.

iPhone Mirroring bleibt in der EU auch unter macOS Tahoe gesperrt
Apple hält seine iPhone-Mirroring-Funktion weiterhin aus der EU zurück. Wie das Unternehmen gegenüber französischen Medien bestätigt hat,…

Fry said he had once enjoyed Rowling’s company and had chosen not to speak out publicly at the height of the controversy, despite criticism from within the LGBTQ+ community. In 2022, he told the Beeb Watch podcast that he wouldn’t “abandon” either Rowling or his trans friends.

But three years on, he has now taken a firmer stance, describing the current anti-trans climate as a genuine emergency.

Stephen Fry erschien mir schon immer ein zutiefst aufrichtiger Mensch zu sein und diese Geschichte unterstreicht das noch mal.

Stephen Fry: JK Rowling ‘a lost cause’ over trans rights stance
Star joins Harry Potter stars Daniel Radcliffe, Emma Watson and Rupert Grint in publicly distancing themselves from Rowling’s views on gender identity and trans rights

Christian Schiffer über Schlüsse aus der Killerspieldebatte
Hat mir auf jeden Fall eine andere Perspektive eröffnet

Seit den vorherigen Dailies habe ich eine Meinung zu folgendem Film gehabt...

Gesehen: I’m Still Here (2010) - #FreeBritney
Es passt gut ins Bild, dass Casey Affleck hier Regie geführt hat.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHH

Endless Screaming (@infinitescream.bsky.social) 2025-06-19T16:23:57.73956500Z

Christian Schiffer über Schlüsse aus der Killerspieldebatte

Hat mir auf jeden Fall eine andere Perspektive eröffnet

Christian Schiffer über Schlüsse aus der Killerspieldebatte
Foto: re:publica unter CC BY-SA 4.0

Christian Schiffer, einst Chefredakteur der WASD und aktuell Redakteur beim Bayrischen Rundfunk, hat auf der diesjährigen re:publica einen extrem klugen Vortrag über die sogenannte Killerspieldebatte gehalten.

Für mich ein totaler Augenöffner war sein Rückblick auf die als Amoklauf klassifizierte Tat von Winnenden 2009:

Es ist nämlich so, dass wenn man sich das Opferprofil anschaut, vor allem junge Frauen umgebracht worden sind. Also insbesondere war es so, dass wenn es um die Schüler geht, er vor allem Mitschülerinnen ermordet hat [...] und wir würden eigentlich das heute nicht mehr als Amoklauf diskutieren, sondern als Femizid.

Mir ist es auch noch nie in den Sinn gekommen, durch die Linse des derzeitigen Niveaus öffentlicher Diskurse einmal zurück auf die Taten zu blicken, die die Killerspieldebatte zu meiner Zeit™ anfeuerten.

Gesehen: I’m Still Here (2010) - #FreeBritney

Es passt gut ins Bild, dass Casey Affleck hier Regie geführt hat.

Gesehen: I’m Still Here (2010) - #FreeBritney
Foto: Plaion Pictures

Der Film öffnet mit einer sehr eindrucksvollen Collage, für die etliche Szenen mehrerer Late-Night-Shows übereinandergelegt wurden. Doch statt einem wirren Durcheinander ergibt sich ein regelrechter Chor aus zahlreichen Stimmen, die fast alle gleich klingen – in Betonung, im Rhythmus, im Timing und so weiter.

Das macht I'M STILL HERE zu einem Film über Medien und die Geschichten, die sie allesamt auf Krampf erzählen wollen, die an Einfältigkeit kaum zu überbieten sind und nach denen trotzdem das Verlangen nicht versiegen zu scheint.

Das macht I'M STILL HERE auch zu einem Film über uns als Publikum. Ein Publikum, das geifernd, voller Genuss und manchmal regelrecht masturbatorisch über am Boden liegende Menschen herfallen, sie zuerst in den Himmel heben, nur um sie von dort aus direkt in die Hölle zu stoßen.

Das macht I'M STILL HERE wiederum unfreiwillig zu einem Film über die patriarchale Gesellschaft. Britney Spears, die sogar im Film Erwähnung findet, musste nach einer psychischen Ausnahmesituation unter den Augen der Weltöffentlichkeit die Kontrolle über ihr Leben abgeben und sich der Vormundschaft ihres Vaters unterwerfen. Das ist keine Kandarre, an die Joaquin Phoenix genommen worden wäre. Er wäre einfach der exzentrische Typ geblieben, der trotz allem sehr weich gefallen wäre.

Das scheint mir nur keine Dimension, die der Film wirklich zu reflektieren versucht. Es passt also gut ins Bild, dass gegen Regisseur Casey Affleck nach der Produktion Vorwürfe hinsichtlich sexueller Übergriffigkeit erhoben wurden und er erst fast zehn Jahre später eingestand: „I contributed to that unprofessional environment and I tolerated that kind of behavior from other people and I wish that I hadn't. And I regret a lot of that ... I behaved in a way and allowed others to behave in a way that was really unprofessional. And I'm sorry."

🇺🇸, R: Casey Affleck, D: Joaquin Phoenix, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Plaion Pictures

I’m Still Here - Stream: Jetzt Film online anschauen
Finde heraus, wie und wo du “I’m Still Here” heute auf Netflix, Prime Video & Co. sehen kannst – einschließlich kostenloser Streams.
A review of I’m Still Here (2010)
Der Film öffnet mit einer sehr eindrucksvollen Collage, für die etliche Szenen mehrerer Late-Night-Shows übereinandergelegt wurden. Doch statt einem wirren Durcheinander ergibt sich ein regelrechter Chor aus zahlreichen Stimmen, die fast alle gleich klingen – in Betonung, im Rhythmus, im Timing und so weiter. Das macht I’M STILL HERE zu einem Film über Medien und die Geschichten, die sie allesamt auf Krampf erzählen wollen, die an Einfältigkeit kaum zu überbieten sind und nach denen trotzdem das Verlangen nicht versiegen zu scheint. Das macht I’M STILL HERE auch zu einem Film über uns als Publikum. Ein Publikum, das geifernd, voller Genuss