Was hier so vermeintlich am Rande miterzählt wird, hat mich nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Form extrem an Thomas Heises Neustadt-Trilogie erinnert. Es sind immer die Momente, in denen zurückgewiesen oder geschwiegen wird, die am meisten erzählen über dieses Land, diesen Raum, diese Menschen und deren Geschichte.
Hier noch von Gesellschaft zu sprechen, grenzt an hoffnungsloser Übertreibung. Denn was hier die oberste Maxime ist, hält bereits ganz zu Beginn ein an der eigentlichen Geschichte unbeteiligter Kneipengast fest: „Jeder ist sich selbst der Nächste." Diese Menschen glauben, dass Gemeinschaft ein leeres Versprechen und lediglich Vorwand ist, einem