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Feuilleton & Firlefanz

Posts on page 206

Gesehen: The Swan (2023) - Überraschende Tiefe

Wes Anderson entdeckt die dritte Dimension wieder.

Gesehen: The Swan (2023) - Überraschende Tiefe
Foto: Netflix

Zum ersten Mal seit Ewigkeiten hatte ich hier das Gefühl, dass Wes Anderson die Tiefe für seine Bilder wiederentdeckt hat und weniger über nur auf x- und y-Achse stattfinden lässt. Es wirkt, als ob er auf bildästhetischer Ebene versucht die Sogwirkung zu imitieren, die man selbst als Kind bei guten Geschichten(-Erzähler*innen) verspürt hat. Und das hat mir trotz aller Hektik gefallen.

🇺🇸, R: Wes Anderson, D: Rupert Friend, Ralph Fiennes, Asa Jennings, Eliel Ford, Truman Hanks, Benoît Herlin, Octavio Tapia, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Netflix

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Gesehen: Poison (2023) - Knapper Kolonialismus

Hätte die Pointe ruhig noch länge atmen lassen können...

Gesehen: Poison (2023) - Knapper Kolonialismus
Foto: Netflix

POISON erzählt in seiner Knappheit dann doch implizit sehr viel über Kolonialismus, Rassismus und die dadurch sowohl im Hier und Jetzt der Erzählung als auch in der folgenden Geschichte angerichteten Schäden. Hier konnte ich jedoch die Entscheidung für den gehetzten Erzähler nur bedingt nachvollziehen, denn die Pointe geht fast im Rauschen unter.

🇺🇸, R: Wes Anderson, D: Benedict Cumberbatch, Dev Patel, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Eliel Ford, Benoît Herlin, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Netflix

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Gesehen: The Rat Catcher (2023) - Klasse und Ausbeutung

Wes Anderson und expressionistischer Horror? Mehr davon!

Gesehen: The Rat Catcher (2023) - Klasse und Ausbeutung
Foto: Netflix

Eine Geschichte, die zum Nachdenken über Klasse, Ausbeutung und die Abwertung der Arbeiter*innenklasse durch Intellektuelle und Menschen mit „ehrenwerten“ Berufen anregt. Sehr gemocht habe ich, wie Wes Anderson für einen kurzen Moment in den expressionistischen Horror abgleitet und möchte davon nun mehr sehen!

🇺🇸, R: Wes Anderson, D: Richard Ayoade, Ralph Fiennes, Rupert Friend, Eliel Ford, Benoît Herlin, Till Sennhenn, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Netflix

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A review of The
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Gesehen: The Adults (2023) - Melancholische Arrested Development

Der Film weiß, wie sich Feststecken anfühlt.

Gesehen: The Adults (2023) - Melancholische Arrested Development
Foto: Universal Pictures International Germany

Die melancholische Variante von Arrested Development? Jedenfalls beschreibt der Film ziemlich gut, wie es sich anfühlen kann, in der Zeit, in sich selbst festzustecken und nicht mehr raus, nicht mehr vorwärts zu kommen. Vieles davon ist eng mit der sogenannten alten Heimat verbunden. Dort, wo alles gleich geblieben und gleichzeitig während seiner jahrelangen Abwesenheit alles ganz anders geworden ist – sowohl Menschen als auch Orte als auch Gefühle als auch Verhaltensmuster als auch das, wovor man einst die Flucht ergriff.

THE ADULTS ist eine Ergründung von Schuld, Reue, Hoffnung und des Platzes – sei es Ort oder Mensch –, an dem das Herz

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Gesehen: Living (2022) - Auf Kurosawas Pfaden

IKIRU wird immerhin mit Respekt begegnet.

Gesehen: Living (2022) - Auf Kurosawas Pfaden
Foto: Sony Pictures Classic

Natürlich ist das alles etwas rührselig, bildästhetisch bisweilen ziemlich affektiert und letztlich doch sehr ausbuchstabiert. Kurosawas IKIRU wird immerhin mit Respekt begegnet, aber dabei bleibt es weitestgehend auch. Eigene Pfade werden nie wirklich ausgetreten. Und das gehört unbedingt kritisiert. Aber dann gibt es da eben auch Bill Nighy der ein absolut betörendes Spiel an den Tag legt. Wie er seine Mimik im Griff hat, mit kleinsten Regungen – etwa mit den Augen, der Stirn und in den Mundwinkeln – Bände über Unsicherheit, Hoffnung, Glück, Angst und Verzweiflung sprechen kann, das ist wahrlich meisterhaft.

★★★½☆

🇬🇧/🇸🇪/🇯🇵, R: Oliver Hermanus, D: Bill Nighy, Aimee Lou Wood,
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Mein Medienmenü - Woche 50/2023 & Fomo

Irgendwie bin ich gerade erstaunlich gewillt, meine Podcast-Abos etwas durchzumischen. Versucht habe ich das unter anderem mit FOMO – Was habe ich heute verpasst?, der dreimal wöchentlich zusammenkehren will, was so an News durch die Timelines rauscht. Ich bin ganz klar nicht mehr Zielgruppe. Aber trotzdem... Die Ansprechhaltung der Host*innen ist dermaßen gekünstelt locker, dass ich das trotz interessanter Inhalte einfach nicht über drei Ausgaben hinaus ausgehalten habe. Total abgeholt fühle ich mich hingegen von Tekkal & Behroz. Der fühlt sich – natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass hier zwei Menschen miteinander reden – viel mehr nach Augenhöhe an. Außerdem ist mein

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