Feuilleton & Firlefanz
Posts on page 175
Gesehen: Alma und Oskar (2022)
Filmkritik
Alma Mahler ist eine Frau, die weiß, was sie will und die sich nimmt, was sie will. Der Film wird nicht müde, das immer und immer wieder zu unterstreichen. Nur was der Gegenstand ihres Verlangens nun eigentlich genau ist, das wird niemals ausformuliert. Es scheint, als ob der Film Kritik an der zweidimensionalen Wahrnehmung Alma Mahlers übt und darin dermaßen selbstgefällig agiert, dass er nicht einmal merkt, wie er selbst Mahler nie wirklich als mehrdimensionale Figur zeichnet. Was trieb Alma Mahler an? Was wollte sie mit ihrer Kunst schaffen? Was ist ihr Vermächtnis? Warum wollte sie überhaupt Kunst schaffen? Das
Fictional Brands Archive: Fiktionalen Marken wissenschaftlich begegnet
Kunst & Kultur
Fictional Brands Archive is a collection of many fictional brands found in films, series and video Games. It is structured according to the principles of brand design and aims to provide a comprehensive view of each fictional brand, framing them in their own fictional context and documenting their use and execution in the source work.
Coole Sammlung von derzeit 135 fiktionalen Marken aus Filmen, Serien und Games. Besonders interessant ist die Möglichkeit, bestimmte Marken über verschiedene Medien- und ihre unterschiedlichen Darstellungsformen hinweg zu verfolgen. Dazu gibt es viel Hintergrund, umfassendes Bildmaterial und Einblick in den wissenschaftlichen Hintergrund des ganzen Projekts,
Rodrigo Prieto erklärt, wie er als Cinematographer Geschichten erzählt
Filme & Serien
Rodrigo Prieto is the cinematographer of two of last year's most celebrated films: Barbie and Killers of the Flower Moon, for which he is Oscar-nominated. Rodrigo talks with Marc about finding the right look for multiple Martin Scorsese movies as well as his strategy for achieving what Greta Gerwig called "artificial authenticity." They also talk about Rodrigo's work with Spike Lee, Alejandro González Iñárritu, Ang Lee, Julie Taymor, Oliver Stone, Cameron Crowe, Pedro Almodóvar, and Ben Affleck, his visual contributions to films like Babel, Frida, Brokeback Mountain, and Argo, as well as his own film which he just directed.
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Gesehen: The Human Voice (2020)
Filmkritik
Eine stilbewusste Auseinandersetzung mit den Untiefen und Unwägbarkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation hat Pedro Almodóvar hier geschaffen. Er denkt über unser Miteinander in einer Zeit nach, in der große Teile unserer Kommunikation fragmentarisch und asynchron verläuft. Die Frage ist, ob durch die fehlende Unmittelbarkeit wirklich etwas fundamental aus den Fugen gerät. Almodóvar scheint hier diesem Problem durch das Infragestellen von Räumen und Realität Ausdruck zu verleihen.
Rachel Sennott used to be funny
Filme & Serien
Rachel Sennott scheint, was Filme angeht, wirklich nichts falsch machen zu können: SHIVA BABY, BODIES BODIES BODIES, BOTTOMS und jetzt I USED TO BE FUNNY. Auch das sieht nach einer gelungen Mischung von derbem Humor und emotionalem Tiefgang aus. Hab ich Bock drauf!