Ein Werbefilm? Ja, klar. Aber eben schon einer, der in der Lage ist, auch mal einen Schritt zurückzugehen und wirklich zu beschreiben, was Johannes Vermeer so ausgemacht hat, warum er bis heute eine so exponierte Stellung in der Geschichte der Malerei einnimmt, wie die Wissenschaft Kunstgeschichte eigentlich funktioniert und mit welchen Herausforderungen sie sich heutzutage konfrontiert sieht.
Dabei geht es um so viel mehr als die wohl niemals endgültig klärbare Urheberschaft eines Werkes. Es geht auch um diesen perversen Auswuchs, der sich Kunstmarkt nennt. So darf sich Junge Frau am Virginal nicht nur in der Privathand von Thomas Kaplan

