Ein absolut affektgetriebenes Rauschkino, das mich stellenweise sehr an Patric Chihas THE BEAST IN THE JUNGLE erinnert hat. Es ist, als ob der Club eine Art Taschendimension wäre, in der die Zeit aus verschiedenen Richtungen ineinander läuft, sich verknotet und schließlich wieder entwirrt. In der die Gegenwart nicht auf die Vergangenheit folgt, sondern parallel zu ihr liegt.
Dazu die Musik, die die Naturgesetze und unsere davon geprägte Wahrnehmung der Welt aus den Angeln zu heben scheint. Die eine kollektive Ekstase heraufbeschwört, in der dennoch individueller Taumel stattfinden kann. Die Menschen in ihrer Verschiedenheit vereint.
Ein bisschen schade ist es deshalb schon, dass der Film den von ihm heraufbeschworenen sensorischen Rausch wiederum ungeschickt mit einem unnötigen Geistermotiv und überflüssigen Erläuterungen zum offenkundigen Geschehen bricht.
★★★☆☆
Comments