Ein Kreisen um das Obszöne, die Obsession mit dem Schein und dem Exzess – und genau deshalb stellenweise so unfreiwillig komisch. Denn die schwache Ausstattung, die billigen Perücken, die schlechten aufgeklebten Bärte, die weichgezeichnet-blumige Vorabendserienästhetik, das alles untergräbt natürlich die stellenweise behauptete Opulenz.
Dennoch korrespondiert diese Form bzw. eben die Schwächen in der Form mit der porträtierten Welt und den in ihr lebenden Figuren. Denn auch diese Welt kann kaum darüber hinwegtäuschen, dass der auf ihr aufgetragene Lack ähnlich dünn und kurz vorm Abblättern ist.
Das produziert also durchaus durch die Form spannende Reibungsmomente – jedoch auch eine unfreiwillige Komik und viele Momente, die einer gewissen Ironie nicht entbehren können und die Schwächen des Films offenbaren.
★½☆☆☆
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