Die Durststrecke hat praktisch ein ganzes Jahr angedauert, aber nun hat uns Natalie Wynn endlich wieder mit einem neuen Video bedacht! Entlang der SAW-Filmreihe setzt sie sich über anderthalb Stunden hinweg mit der filmischen Inszenierung von Gewalt auseinander und fragt sich, warum wir als Publikum bestimmte Gewalt abstoßend, andere anziehend oder gar befriedigend finden.

Das Essay funktioniert natürlich auch, wenn man keinen einzigen SAW gesehen hat. Ich zum Beispiel habe mir das – und anderen Torture-Porn – bisher nicht angetan und plane es eigentlich auch nicht. Mir erschien die Gewalt in der Reihe von außen betrachtet immer sehr beliebig, zynisch und eben auch grotesk und schlicht eklig.