„Heute zum Feministischen Kampftag, aka Weltfrauentag, habe ich mir einfach mal überlegt, welche Möglichkeiten und Privilegien Männer haben, die ich für uns auch gern hätte“, schreibt Jasmin Schreiber. Man(n) liest und scrollt sehr lange.

Die (Almost) Dailies sind mein kuratierter Blick auf das Internet – irgendwo zwischen (Pop-)Kultur, Medien, Politik und dem ganzen anderen Wahnsinn. Wenn du magst, auch in deinem Postfach!
Klaus sucht für seine (immer tollen und stets unfassbar aktuellen) Mediathekenperlen weibliche Unterstützung!
Viel mehr würde ich mich aber noch freuen können, wenn ich hier mehr davon lesen könnte. Zustimmung ist immer schön. Einspruch oder Widerspruch ist aber eigentlich viel wertvoller. Und, ganz ehrlich, manchmal schreibe ich hier auch über Dinge (also Filme) über die ich vielleicht gar nicht schreiben sollte, sondern viel besser eine Frau!(?)

Die japanische Schauspielerin Kinuyo Tanaka hat in den eher nicht so emanzipierten 1950er und 60er Jahren selbst sechs Filme inszeniert. Arte hat die nun alle(!) in der Mediathek.
Kinuyo Tanaka war eine der bedeutendsten japanischen Schauspielerinnen. Mit über 250 Filmen blickt sie auf eine über 50-jährige Karriere zurück. Sie drehte mit den besten japanischen Filmemachern ihrer Zeit. Zwischen 1953 und 1962 drehte sie sechs Spielfilme und war damit die einzige aktive Filmemacherin im Goldenen Zeitalter des japanischen Kinos.
Ayşe Polats unbedingt sehenswerter IM TOTEN WINKEL ist übrigens auch mal wieder in der Mediathek (bis 13.06.26) zu sehen.
Was geschah am 8. März nach Wikipedia?
1976 – Loriots Sauberer Bildschirm, die erste Folge der Sendereihe Loriot, wird mit Sketchen wie Studiointerview, Filmanalyse und Der Lottogewinner im deutschen Ersten Programm ausgestrahlt.
Dazu Inhalte in der ARD-Mediathek: 0. Verpasste Chance. Schade.
Nach İlker Çataks Berlinale-Sieg mit GELBE BRIEFE haben wir uns drüben™ übrigens dieser Tage mit dem deutsch-türkischen Kino beschäftigt und dabei eine ganz gute Einstiegshilfe formuliert, wie ich nicht ganz unparteisch finde.
Aber der Weg bis hierhin war lang, und ebenso die Liste der Wegbereiter, die wir im Folgenden würdigen wollen. Und dabei feststellen, dass Çataks Berlinale-Gewinner GELBE BRIEFE nun auch auf einen möglichen Grund fürs häufige Übersehen des deutschtürkischen Kinos hinweist: Es ist oftmals Deutschlands unangenehmes schlechtes Gewissen – ein Kino, das zeigt, was die Mehrheitsgesellschaft allzu gerne verschweigt und verdrängt.

(Meine Gedanken zu GELBE BRIEFE stehen schon drüben auf Letterboxd. Bin nur noch nicht dazu gekommen, die auch hier im Blog zu verarzten.)
Und auch unser kritischer Blick auf die öffentliche Persona von Timothée Chalamet und sein schaffen ist uns recht gut gelungen, obwohl wir das alle unabhängig voneinander geschrieben haben.




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