Zwanzig Minuten, in denen die Grenzenlosigkeit kindlicher Fantasie mit der Banalität des Ortes Baumhaus zusammenkommen. Für die Kinder ist das ein König:innenreich. Aber zur Wahrheit gehört eben auch, dass das auch nur ein Reich von deren Eltern Gnaden ist. Denn die waren es, die das Baumhaus letztlich zusammengezimmert und abgesichert haben. Die Eltern schaffen ihren Kindern so einen Freiraum innerhalb bewusst abgesteckter Grenzen. Im übertragenen Sinne: Freiheit wird nie frei von Abhängigkeiten sein und kann ohne gegenüberliegende Verbote nicht existieren.
Nest (2022) - 20 Minuten Baumhaus
Filmkritik
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