Heute mit Material aus den vergangenen Tagen, das ich nebem dem dem Bloggen in den Weg gekommenen Leben trotzdem aufgeschnappt habe.


Anna Vollmer schreibt in der FAZ über die Britin Sarah Merker. Die ist nämlich zehn Jahre lang von Café zu Café des National Trusts gepilgert, hat Scones getestet und darüber gebloggt. Jetzt sind alle Cafés besucht, alle Scones verdrückt und das ultimative Ranking gebaut. Und ich habe jetzt Hunger.

Britin testet zehn Jahre lang Scones in ganz Großbritannien
Eine Britin hat zehn Jahre lang einen Blog über Scones geführt. Und damit eine schon lang geführte Diskussion neu angeheizt.

Netter Geschichtsfetzen: Steven Heller hat aufgeschrieben, wie der Punkt aus dem Titelkopf der New York Times verschwand. Immerhin 600 US-Dollar für Tinte konnte die Zeitung dadurch sparen.

The Daily Heller: The Designer Who Put a Full Stop to the Period! – PRINT Magazine
Ever wonder why The New York Times dropped the period from its masthead?

Weiter im Spielejournalismus: Dom Schott schreibt in seiner netzpolitik.org-Kolumne Linksklick über das Haltungsproblem in der Branche. Ich finde, dass das in die Reihe der im obigen SZ-Text aufgegriffenen Problem passt. Denn wenn sich Videispielejournalistinnen als reine Produkttesterinnen und nichts mehr begreifen, kann man es auch sein lassen. Wer „Spiele sind Kunst!“ ruft, muss gleichezitig auch für eine kulturkritische Betrachtung eintreten.

Linksklick: Das neue Feigenblatt des Spielejournalismus
Ein Infokasten wird zum Schleichweg einer Branche: Statt Verantwortung zu übernehmen, drücken sich Redaktionen vor der Diskussion, wie moderner Journalismus aussehen muss.