Töchter zweier Welten (1991)

Ein so schlichtes und dennoch kraftvolles Porträt zweier Frauen, die jeweils für sich und einander eigentlich nur das Beste im Leben wollen. Doch die Vorstellungen davon scheinen nicht miteinander vereinbar. Doch was sie eint, ist, dass beide vom Patriarchat unterdrückt werden.
Für Serap Berrakkarasu wäre es wahrscheinlich sehr leicht gewesen, eine scharfe Abrechnung mit sowohl der türkischen Gesellschaft als auch den in Deutschland lebenden Türk:innen, die aktiv an der Zementierung des Patriarchats arbeiten, zu inszenieren. Doch das ist offensichtlich nicht ihr Ansinnen. Sie versucht, das strukturelle Problem lediglich durch die Linse ihrer Wurzeln in der