Mehr als die Synopse habe ich vor dem Film nicht gelesen. Umso überraschter war ich dann, hier bei genauerer Betrachtung fast schon ein klassisches britisches Upstairs-Downstairs-Drama serviert zu bekommen.
Da ist die Mutter, die vermutlich noch eine Zeit ohne ausufernden Wohlstand kennengelernt hat und krampfhaft versucht, sich und dem Zusammensein mit ihrer Familie noch einen Rest von Würde zu erhalten, nahbar zu bleiben, wie es der eigene Reichtum eben zulässt.
Da ist die Tochter, die vermutlich in ihrem Leben keine Sekunde der ökonomischen Unsicherheit erfahren hat, für die es normal ist und in deren Innerem sozusagen verankert ist, dass sie