Zach Schonfeld hat für den Guardian ein Stück geschrieben, das mir mit einem Megafon aus der Seele schreit. Es geht um eine äußerst bedenkliche Entwicklung auf dem Dokumentarfilmmarkt. Dort lodert nämlich seit geraumer Zeit ein Müllkippenbrand. Gelegt haben den die Streaming-Services und nun wenden sie liebend gern Zeit und substanzielle Teile ihres Budgets darauf, weiter Öl ins Feuer zu kippen.
Schonfeld umreißt gut die großen Probleme: Die Streamer wollen the most bang for the buck aka das größtmögliche (zahlende) Publikum bei möglichst wenig teueren Rechtsstreits mit den Subjekten ihrer „Dokumentarfilme". Da diese Taktik offenbar aufgeht, werden richtige Dokumentarfilme gar nicht