
Menschenrechte sind wie Franzbrötchen...
Tagebuch

Was der Film verkennt: Desillusionierung ist noch keine Bestrafung.
Die ach so gnädigen italienischen Faschisten eröffnen den griechischen Frauen großzügig die Möglichkeit, sich und ihren Familien als Prostituierte einen (Über-)Lebensunterhalt zu verdienen. Frei von Zwängen ist diese Option für die Frauen selbstverständlich überhaupt nicht. Für viele ist es die letzte Möglichkeit, in einem von Italiens Faschisten in den Hunger gezwungenen Land zu überleben. Andere Völker zu entmenschlichen und sich deren Körper anzueignen, ist das Brot und Butter von Faschist:innen.
Den griechischen Frauen dann einen italienischen Leutnant an die Seite zu stellen, der sich letztlich als Verbündeter erweist, lässt jedoch angemessene Konsequenz vermissen. Denn der darf noch 1942(
Die heutigen Dailies unter anderem mit: Sabrina Carpenter, Berit Glanz und Neurodivergenz
Das Internet hat Gefühle zum Cover des neuen Albums von Sabrina Carpenter. Ich nicht, aber von Anthony Fantano habe ich die Sachlage gerne erklären und analysieren lassen.
Berit Glanz war bei den Zwischentönen im Deutschlandfunk zu Gast und hat mit Julius Stucke über ihre Wahlheimat Island, die Isländer:innen, das digitale Leben, sogenannte KI, Sprache, Kunst und ihren auch hier im Blog schon mal erwähnten Read-Along-Newsletter zu Jule Vernes Die Reise zum Mittelpunkt der Erde gesprochen.
Nicht vom Vortragstitel abschrecken lassen!
Der Psychologe André Frank Zimpel hat auf der diesjährigen re:publica einen ganz tollen Vortrag gehalten, der sich letztlich um die immer größer werdende Sichtbarkeit von Neurodivergenz in unserer Gesellschaft dreht und warum wir deshalb verschiedenste Gegebenheiten neu denken müssen.
Wie intelligent sind Intelligenztests und wie Barrierefrei sind Intelligenztests? Bilden Intelligenztests wirklich das ab, was wir uns Vorstellen? Ich denke gerade aus der Neurodiversitätsbewegung und aus der Betrachtung von KI wird deutlich: Wir müssen über Intelligenz neu nachdenken und müssen vor allen Dingen auch die Wurzeln besser verstehen.
Die Welt verlangt nach Abkehr von der Starre – und Wes Anderson zieht mit
Vor ziemlich genau einem Monat habe ich noch das hier drüben bei Bluesky geschrieben:
Also ich würde ja gerne mal wieder sowas wie BOTTLE ROCKET oder RUSHMORE von Wes Anderson sehen. Oder gleich etwas komplett Neues. Denn ich schaffe es kaum durch den Trailer von THE PHOENICIAN SCHEME. Das ist doch alles nur noch Selbstparodie.
Aber nach den verhalten positiven Stimmen aus Cannes habe ich dann beschlossen, es doch noch mal im Kino zu versuchen. Und das war gar nicht so schlecht.
Wes Anderson hat für THE PHOENICIAN SCHEME nämlich seinen inneren Aki Kaurismäki gechannelt. Der hat mich zuletzt mit
Die heutigen Dailies unter anderem mit: Großer Kunst, großer Recherche und einem ganz guten Video
Die große Welle vor Kanagawa ist wirklich ein bemerkenswertes Kunstwerk und irgendwie lande ich in unregelmäßiger Regelmäßigkeit im immer gleichen Rabbit Hole. Aber es fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Ich bin sehr gespannt! Hajo Seppelt und Team machen keine halben Sachen.
In wenigen Tagen