Der Film beginnt mit durchaus treffenden und zeitlosen Beobachtungen hinsichtlich ökonomischer Zwänge in kapitalistischen Zuständen. Wie dem Esel die Möhre vor die Nase gehalten wird, werden dem Prekariat vermeintlich einfache Aufstiegsmöglichkeiten vorgesetzt – etwa die Lotterie, der scheinbar sichere Tipp beim Hunderennen oder die Lüge, dass harte Arbeit auch immer mit einem ökonomischen Aufstieg verbunden ist. Und im selbstgesteckten, eher wohlfühligen Rahmen des Films klappt das recht gut.
Nur diese angebliche feministische Arbeiter*innenrevolution, die der Film uns dann vorsetzen will, ist angesichts der Vorarbeit fast schon eine Frechheit. Als großer egalisierender Befreiungsschlag wird es verkauft, dass sich nun auch ökonomisch